BGW: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards vom 24.11.2021 in zahnärztlichen Praxen

 

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW):

 

Orientierungshinweis:

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards der BGW werden aktuell an die rechtlichen Vorgaben angepasst. Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist bis auf Weiteres die „Ergänzende Regelung zum Atemschutz“ umzusetzen.

4 Kommentare

  • Anonymous

    Moment mal:

    Die BZÄK und die Corona-Experten der DGZMK haben in der L1-Leitlinie aber den epidemiologischen Beweis erbracht, der auch für Covid gilt:

    Belastbare Aussagen zur notwendigen Schutzwirkung von Gesichtsmasken bei definierten Infektionskrankheiten können nur durch epidemiologische Untersuchungen erbracht werden. Gesichtsmasken aus Baumwolle schützten 1918 Soldaten in der Mandschurei ausreichend vor pandemisch auftretender Influenza.

    Seite 14:

    https://www.dgzmk.de/documents/10165/1373255/LL_083-046_S1_Aerosol-übertragbare_Erreger_lang_2021.pdf/66a93ffd-dae8-46e8-86d6-c57344e0b138

  • Anonymous

    Dies stellt übrigens eine Verschärfung der Richtlinie aus dem Jahr 2020 dar. die damalige Regelung beinhaltete: Falls einer keinen MNS trägt, jetzt generell.

    Hier eine Kurzfassung der Geschichte, aus meiner Sicht:

    Mit dem Verhalten der Berliner ZÄK bin ich sehr unzufrieden. Mir ist schon klar, dass die berufliche Fachaufsicht bei der Berliner ZÄK liegt. Allerdings wird die Kammer bis heute dieser Aufsicht nicht gerecht. 

    Schon zum Beginn der Pandemie, gab es Diskussionen innerhalb der Zahnärzteschaft, welche Art von Mundschutz oder Atemschutz bei der Patientenbehandlung zu tragen ist; sowohl zum Arbeitsschutz, als auch zum Patientenschutz. Die Bundes-ZÄK hat sich beim Beginn der Pandemie schnell darauf festgelegt, dass MNS und FFP2 gleichwertig sind (Link A). Mitte letzten Jahres kam eine Leitlinien-Gruppe der DGZMK im wesentlichem zum selben Ergebnis, und wurde dann von den ZÄKs auch so übernommen und in den offiziellen Standesblättern so publiziert (Link B). Dagegen steht seit Ende letzten Jahres die Auffassung der BAuA und der Berufsgenossenschaft: ZM trägt mindestens FFP2.

    Im Januar 2021 wurden die BZÄK und die regionalen ZÄKs angeschrieben, den Vorgaben der BAuA zu folgen; dies wurde jedoch von der BZÄK, mit Verweis auf die Leitlinie verneint (Link C). Zwar wurde in diversen Mails mit den Leitlinien-Experten zugestanden, dass nach Laborexperimenten der erhebliche Sicherheitsvorteil des FFP2 ausser Frage steht. Da jedoch dazu keine klinischen und epidemiologischen Studien vorliegen, sei ein MNS ( bis zum Beweis des Gegenteils) ausreichend.

    Nun könnte man vielleicht noch wohlwollend sagen: Hier liefern zwei unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen ( Zahnmedizin und Arbeitsschutz) unterschiedliche Ergebnisse. 

    Überhaupt nicht mehr nachvollziehbar wird die Haltung der Leitlinien-Experten, der BZÄK und der Berliner ZÄK jedoch durch ihre Weigerung, die Vorgaben der BAuA der Zahnärzteschaft angemessen zur Verfügung zu stellen; bis heute, trotz mehrfacher Aufforderung auch in den letzten Tagen.

    Nach meiner Ansicht kommt die ZÄK damit Ihrer Fachaufsicht nicht ausreichend nach. Nach 18 monatigem systematischen Ignorieren/ Verschweigen/ Unterdrückens der Vorgaben von RKI, BAuA und BGW, sollte eine regelrechte Kampagne gefahren werden, die natürlich auch unsere ZFAs erreichen muss. Nach meine bisherigen Überlegungen hat das schriftlich zu erfolgen.

    Link A: von ZA Jurkat und zweitem Kommentar Prof. Benz, damals Vizepräsident, heute Präsident der BZÄK:

    http://iuzb.de/?p=30112

    Link B: Heutige Leitlinie der DGZMK:

    https://www.dgzmk.de/documents/10165/1373255/LL_083-046_S1_Aerosol-übertragbare_Erreger_lang_2021.pdf/66a93ffd-dae8-46e8-86d6-c57344e0b138

     

    Link C: Anschreiben an ZÄK:

    http://iuzb.de/?p=32543

     

    Link D: Unfruchtbarer Versuch durch einen Leserbrief, die Diskussion voranzutreiben:

    http://iuzb.de/?p=35782

    Peter Jurkat

     

  • Anonymous

    Herr Jurkat, sie sind schlicht unerträglich!

    • Anonymous

      Auch wenn Sie sich durch den Text angesprochen fühlen, nehmen Sie es bitte nicht persönlich, dann wird es auch erträglicher.

      PJ

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