Welche Kooperationsverträge zwischen dem PPI und der Charité gibt es?

In Vorbereitung auf die Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin am 17.02.2022, hat die IUZB folgende Anfrage über zu hinterfragende Vereinbarungen über „Abrechnungsoptimierung“ bei der Aufstiegsfortbildung zur Dental Hygienist beim Kammervorstand eingereicht:

Sehr geehrter Herr Kollege Heegewaldt,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrter Herr Fischdick,

in der DV am 17.02. bitten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen:

  • 

welche Kooperationsverträge zwischen dem PPI und der Charité gibt es ?
  • gab bzw. gibt es vertragliche Vereinbarungen über die Zusammenarbeit bei der Aufstiegsfortbildung zur Dentalhygieniker/in zwischen dem PPI und der Charité?
  • von wem wurden diese Vereinbarungen unterschrieben, wann wurden sie abgeschlossen, was ist darin geregelt, wurden diese Verträge gekündigt?

Wir bitten Sie, allen Delegierten den in diesem Zusammenhang geführten Schriftverkehr zur Verfügung zu stellen.

Gerhard Gneist
Helmut Dohmeier-de Haan
Alexander Klutke

Leider wurde die Beantwortung mit doppelten Anträgen zur Geschäftsordnung nach geheimer Abstimmung abgelehnt.

Wir werden diese Fragestellung selbstverständlich weiterverfolgen.

5 Kommentare

  • Anonymous

    Ihr werdet sehen der Kammerpräsident Heegewaldt wird reagieren wie immer – die bestehende Problematik wird so gut wie irgend möglich verschleiert und diejenigen, die auf die Problematik hinweisen werden mit allen Mitteln attakiert. An einer Aufklärung, auch wenn er diese Behauptung aufstellen sollte, ist der Kammerpräsident im eigenen Interesse wenig interessiert. So schon geschehen in der causa TSR. http://iuzb.de/?p=30863

  • Anonymous

    Wenn ich die aus dem Vertrag zwischen Charité und PPI in der DV verlesenen Ausschnitte richtig verstanden habe geht es in diesen um nicht weniger als vertraglich festgelegten Abrechnungsbetrug.

    Für den Fall, dass sich dieser Verdacht bestätigen sollte, muß dieses unmittelbare Konsequenzen für die daran beteiligten Personen und Mitwisser haben. Insofern ist eine zeitnahe, vollständige Darlegung/Aufklärung der Vertragsinhalte und der darum wissenden Personen im Interesse der Gesamtkollegenschaft zwingend notwendig.

  • Anonymous

    Ich hoffe, es wurde mittlerweile eine Anzeige wegen des Verdachtes auf Abrechnungsbetrug gestellt. Falls nicht, machen sich die Delegierten mitschuldig am Vertuschungssystem. Und warum ist der Vertrag hier noch nicht veröffentlicht? 

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