Italien: Occupational COVID‐19 risk to dental staff working in a public dental unit in the outbreak epicenter

Bundeszahnärztekammer am 12.08.2020  in der Pressemitteilung
Empfiehlt die WHO wirklich die Verschiebung nicht dringender Zahnbehandlungen für alle Länder gleichermaßen?„:

Erkenntnisse aus Wuhan (China), Italien, Südkorea, aber auch bisher vorliegende Berichte aus Deutschland zeigen derzeit, dass die Zahnmedizin weder Infektionen weiterverbreitet, noch ein erhöhtes Risiko für Infektionen für Patienten, Behandler und Team besteht, wenn diese ihre persönliche Standard-Schutzausrüstung wie gewohnt korrekt nutzen.

Hier ist jetzt die Quelle für Italien, auf welche sich die Bundeszahnärztakammer wohl bezogen hat:

Bericht in der zm:

7 Kommentare

  • Anonymous

    Coronchen hat eben auch Angst vorm Zahnarzt. 
    Versteckt sich deshalb tief im Rachen und kommt auch nicht durch zureden heraus.

  • Anonymous

    Zu dem Artikel

    Kein COVID-19-Fall bei Zahnärzten im Hotspot Lombardei 

    in der ZM-online habe ich folgenden Kommentar eingereicht (aus technischen Gründen nur für angemeldete Leser sichtbar)

    Die "Studie" ist bestenfalls eine Fallbeschreibung. Mit einer so kleinen Stichprobe lässt sich leider nichts für Zahnärzte im allgemeinen ableiten. Auch ist die Aussage "keine Infektionen" falsch. Dazu hätten asymtomatische Verläufe der Behandler ausgeschlossen werden müssen. Nach meiner Kenntnis geht das nur mit einer Kombination von PCR und Antikörpertest. Um aber dennoch in der Logik der Studie zu bleiben: Hier wurden rund 10% unentdeckte Fälle errechnet. Das müsste dann auch für die ZA anzunehmen sein. Folge: rund 10% der Zahnärzte haben sich infiziert ( was natürlich auch Quatsch ist). Summary: Das ganze Studiendesign gibt nichts verwertbares her.

    Klaus-Peter Jurkat

     

  • Anonymous

    zm:

    Für die Studie „Berufliches COVID-19- Risiko für zahnärztliches Personal, das in einer öffentlichen Zahnarztpraxis im Epizentrum des Ausbruchs arbeitet…. Insgesamt 256 Zahnbehandlungen fanden statt

    Es gibt Praxen, die erledigen dieses Pensum in 2-3 Tagen. Die Anzahl der Behandlungen ist also sehr gering.
    Solange auch nicht getestet wurde, ob alle diese Patienten überhaupt erkrankt waren, ist der Aussagewert "0".
    Denn wer einen gesunden Patienten behandelt, kann sich auch nicht infizieren.

    K-P. J.

    Das ganze Studiendesign gibt nichts verwertbares her.

    So sieht es wohl aus. Warum hinterfragt die Redaktion der zm das nicht?

    • Anonymous

      Gleich mehrere Impfstoffe könnten bald zugelassen werden, der erste Erfolg versprechende kommt wohl aus Deutschland. Gesundheitsminister Spahn plant bereits eine Impfkampagne. Wer bekommt, wenn ein Impfstoff verfügbar ist, diesen zu Beginn der Kampangne? Es ist anzunehmen, dass die Zahnärzte nach den Stellungnahmen der insbesondere der BZÄK aber auch des Berliner Kammerpräsidenten hinten angestellt werden obwohl wir in unmittelbarer Nähe des Hotspots des Risikogebietes arbeiten und die dort lokalisierten Viren auch noch mit Aerosolen verbreiten. Ein vorausschauender Blick über den eigenen Tellerrand wäre durchaus ratsam.

  • Anonymous

    Tja , und was hat der Berliner Kammerpräsident damit zu tun ??

    Ach so , ist ja Wahlkampf

    • Uwe Gerber

      Hallo, schön dass Sie wieder da sind. Anhand Ihrer Orthographie vermute ich jedenfalls, dass Sie schon mal hier waren. blush

      Tja , und was hat der Berliner Kammerpräsident damit zu tun ??

      Vielleicht DAS?

      Ach so , ist ja Wahlkampf

      Auch dies ist ein Punkt, der mit dem Wahlkampf überhaupt nichts zu tun hat. Die Auseinandersetzung mit dem Verband der Zahnärztinnen und Zahnärzte von Berlin und dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte besteht durchgängig seit dem Jahr 2002, als sich die IUZB als e.V. konstituiert hatte. Vorausgegangen war, dass der damalige HVM als ungerecht empfunden wurde. Letztendlich hat sich dann aber ein Sumpf offenbart, der die IUZB zum Weitermachen veranlasste. Der DAZ hatte damals übrigens in seinem sehr guten Mitteilungsblatt "DAZ-Forum" eine nette Kolumne, die nannte sich treffend: "Aus dem Berliner Sumpf". Hätten wir hier auch gerne übernommen, aber man soll ja nicht fremde Ideen klauen.

      Ihr Kollege Herr Dr. Heegewaldt hatte übrigens gleich zu Beginn seiner Amtszeit einen schweren Richtungsfehler gemacht. Diesen!

    • Anonymous

      Wir sind laut Heegewaldt und auch der BZÄK im Bereich der Hygiene so gut aufgestellt, dass für Patienten, Mitarbeiter und uns selbst so gut wie keine Gefahr einer Infektion besteht.

       „Die Hygienemaßnahmen in unseren Praxen sind jederzeit so, dass Patientinnen und Patienten sowie unser zahnmedizinisches Fachpersonal und wir Zahnärztinnen und Zahnärzte selbst gut geschützt sind. Die strengen Vorgaben für Zahnarztpraxen sind auf hohem Niveau standardisiert und gewährleisten den größtmöglichen Schutz in unseren Praxen“, betont Heegewaldt.

      Warum sollten wir nach diesen Aussagen bei Covid-Impfungen priorisiert werden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.