Antwort an Dr. Dohmeier-de Haan, Mitglied der Vertreterversammlung des VZB und Mitglied der Wahlliste BUZ 2.0
Diskussion zu: VZB: Kommentar zur 2. VV-Sitzung am 7. Oktober 2026
Herr Dr. Dohmeier-de Haan ist Mitglied der Vertreterversammlung des VZB. Bitte lesen Sie seinen Artikel:
Mein Kommentar zu den Einlassungen von Herrn Kollegen Dohmeier de Haan auf der BUZ-Webseite „VZB: Wie ein IUZB Kommentar von den entscheidenden Fragen ablenkt“
Der Kollege Dohmeier de Haan hat leider scheinbar einen anderen Inhalt gelesen als den, den ich geschrieben habe. Und eine andere Vertreterversammlungssitzung gehört…
„Schulterschluss statt Grabenkämpfe“ und Besinnung auf das hohe Gut einer ausgewogenen Meinungsbildung zwischen den Streitenden ist das Motto meines Beitrags.
„Belastbare Fakten“, wie Herr Kollege Dohmeier de Haan es fordert, kann momentan kein VZB-Mitglied liefern. Es gibt nur die „Wassermannzahlen“ und die werte Meinung der Rechtsanwälte Kinzl und Kuhla, zu jeweils unterschiedlichen Themenblöcken.
Es war gerade eine Auffälligkeit, dass diese Zahlen und die Sachinhalte der Vorträge der Herren Rechtsanwälte „en-face“ vorgetragen wurden und für den unbeteiligten Zuhörer erst einmal nur ein Stimmungsbild der Auslegungen der gleichen darstellten – aber eben „keine harten belastbaren Fakten“. Die Inhalte konnten schon aus zeitlichen Gründen nicht ausreichend diskutiert und ggf. widerlegt werden, weil die Redezeit der VV-Mitgleider ein Bruchteil der Herren Schieritz und der Rechtsanwälte war und nur ein kleiner Zirkel um Schieritz und Kinzl überhaupt zu diesen „Wassermannzahlen“ Zugang hat.
Wer den Anspruch hat, eine ausgewogene Meinungsbildung sich auf die Fahne zu schreiben, der muss derartige „Verfahrensmethoden“ eines „En-Face-Vortrags“ zu Kennzahlen und Schuldzuschreibungen ablehnen. Sie taugen einfach nicht für eine suffiziente Diskussion.
Wir laden Herrn Kollegen Dohmeier de Haan gern ein, uns die Portale zu den „Wassermannzahlen“ und zu Ebner & Stolz Erkenntnissen zu öffnen. Nichts anderes fordern wir seit Monaten, um es uns eben „ein eigenes Bild mit belastbaren Zahlen“ machen zu können. Desgleichen laden wir ihn ein, sich dafür einzusetzen, auf Kosten des VZB einen Restrukturierungs-Experten mit langjähriger Erfahrung wie auch Rechtsanwälte einzustellen, um das Zukunftskonzept der Herren Geenen und Schieritz und die Interpretationen der Herren Kinzl und Kuhla prüfen zu lassen. So haben dann auch alle anderen außer ihm und dem inneren Kreis um Schieritz und Kinzl „belastbare Fakten“.
Leider verfestigt sich der Eindruck, dass es leider doch tiefe Gräben in dem Streit um die beste Vorgehensweise gibt. Herr Kollege Dohmeier de Haan scheint ein Konzept zu verfolgen, dass das einzelne Mitglied bitte nicht hinterfragen, sondern glauben und folgen sollte. Ich bin da anders sozialisiert und habe ein anderes Demokratieverständnis. Das habe ich mit dem Satz „et audiatur altera pars“ deutlich ausgedrückt.
Vielleicht ist das Problem ja auch nur, dass die Lateinkenntnisse vom Kollegen Dohmeier de Haan einfach nicht ausreichen. Es gibt ja als Abhilfe für solche Sprachhindernisse eine KI, die sicher auch am Computer des Kollegen Dohmeier de Haan angekommen sein dürfte…
Dr. Stefan Verch

