KZV Berlin: Millionendefizit für die Praxen abgewendet, nur noch ganz wenige Praxen von Einbehalten betroffen

KZV Berlin, 30.03.2026:

Auszug:

Nur noch ganz wenige Praxen von Einbehalten betroffen

Dr. Andreas Hessberger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KZV Berlin, referierte aus seinem Ressort zunächst über den Stand der Budgetausschöpfung 2025 bezogen auf die verschiedenen Kassenarten.

Als Ausblick zur HVM-Abrechnung 2025 nannte Dr. Hessberger das nun erreichte Ziel, die Abrechnung des Gesamtjahres 2025 bereits im März 2026 im Zusammenhang mit der Quartalsabrechnung IV/2025 vorzunehmen. Dabei sei es gelungen, alle Einbehalte außer der Stufe 7 an die Praxen zurückzuführen. Somit wären nur noch ganz wenige Praxen von Einbehalten betroffen. Möglich sei diese positive Entwicklung durch die Umstellung der Verträge mit den Primärkassen geworden.Bei unveränderter Fortführung hätten die Berliner Praxen sonst für das Jahr 2025 ein Millionendefizit durch entsprechende Einbehalte tragen müssen.

In einem mehrjährigen Rückblick erläuterte Dr. Hessberger die Entwicklung der zahnärztlichen Versorgung in Berlin. Die Summe der abgerechneten Leistungen sei zwar gewachsen, dies aber im Gleichklang mit der zunehmenden Zahl an gesetzlich Versicherten in der Stadt. Bemerkenswert sei, dass dieser Leistungsumfang jedoch von einer abnehmenden Zahl an Zahnärzten erbracht wurde.