Ein Kommentar

  • Anonymous

    So wird bei den Überprüfungen manipuliert – einfach die Fragestellung entsprechend modifizieren:

    "Staatssekretär Steffen Krach beteuerte, es sei das „gesamte Abrechnungssystem der Charité” überprüft worden. Aber das stimmt so nicht. Prüfungen, die einen möglichen Abrechnungsbetrug belegen könnten, wurden vom ärztlichen Direktor Ulrich Frei eben nicht beauftragt. In der von der Morgenpost eingesehenen Deloitte-Stellungnahme vom März 2019 heißt es: „Der Ärztliche Direktor hat die Konzernrevision am 07.03.2019 beauftragt, eine Sachverhaltsdarstellung der Rechnungsstellung mit einer nichtsatzungskonformen Institutsbezeichnung am Beispiel des „Instituts für Immunologie, Tumorzentrum, Transfusionsmedizin“ mit Risiken und Handlungsempfehlungen zu erstellen… Ob in Rechnung gestellte Leistungen erbracht wurden, war nicht Gegenstand der Prüfung.“

    Es wurde also auch nicht untersucht, ob die Leistungen von der richtigen Person erbracht wurden und ob überhaupt ein Vertragsverhältnis mit den Patienten entstanden sein kann. Das ist aber entscheidend. In vergleichbaren Fällen hatte der Bundesgerichtshof geurteilt, dass Geld für so erbrachte Leistungen an die Patienten beziehungsweise die Krankenkasse zurückgezahlt werden müsste."