Der Bericht des Kammervorstands „verflüchtigt“ sich ins Nichts

Betrifft: Einspruch gegen das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 21.02.2019

 

Sehr geehrter Herr Dr. Heegewaldt,
sehr geehrter Herr Dr. Dreyer,
sehr geehrter Vorstand,

entsprechend § 1 Ziffer (3) der Hauptsatzung, erhebe ich fristgerecht Einspruch gegen das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 21. Februar 2019.

Das Protokoll enthält folgende Aussage:

Gegen die protokollierende Reduzierung der Berichterstattung des Vorstandes allein auf diese Aussage richtet sich mein Einspruch.

Begründung:

In dieser Form kommt der Vorstand seiner Berichts- und Rechenschaftspflicht nicht ausreichend nach.

Berichterstatter (Vorstand) und Protokollführer (2 Vorstandsmitglieder, unter denen sich laut Geschäftsordnung der Präsident oder der Vizepräsident befinden muss) sind hier praktisch identisch.

In den vergangenen Jahrzehnten, konnte anhand der Protokolle das Handeln des Vorstandes in den Zeiträumen zwischen den jeweiligen Delegiertenversammlungen wenigstens in Grundzügen rekapituliert werden. Dies war sinnvoll und zweckmäßig und belegte den Respekt des Vorstandes gegenüber den Mitgliedern und den gewählten Mitgliedern der Delegiertenversammlung als deren gewählte Repräsentanten.

In der jetzt gewählten inhaltsleeren Form der Protokollierung, kann der Bericht des Vorstandes nicht mehr nachvollzogen werden. Denn der Bericht des Vorstandes „verflüchtigt“ sich unmittelbar nach der mündlichen Abgabe ins Nichts. Nicht anwesenden Delegierten, Mitgliedern und sonstigen berechtigten Dritten, wird somit ein nachvollziehbarer Einblick in die geleistete Arbeit des Vorstandes verwehrt, außerdem ist eine spätere Rekapitulation, was der Vorstand berichtet hat, unmöglich und Streitfragen, was berichtet wurde oder auch nicht, sind vorprogrammiert und mangels Protokollierung nicht belegbar.

Dadurch entsteht weitgehende Intransparenz und das widerspricht dem Wesen der Selbstverwaltung. Der Nachvollzug des Handels ist allein über gesprochene Worte unmöglich. Es bedarf das archivierende Festhalten im schriftlichen Protokoll. Dies muss in diesem Fall auch so sein, weil die Delegiertenversammlung das höchste Organ ist und somit der vorrangigste Ort der Berichterstattung und Rechenschaftslegung des Vorstandes.

Ich bitte Sie, den Bericht des Vorstandes im Protokoll zum späteren Nachvollzug entsprechend aussagefähig zu protokollieren, wie dies auch in den vergangenen Jahrzehnten der Fall war.

Mit kollegialen Grüßen

Alexander Klutke
Delegierter

8 Kommentare

  • Anonymous

    Der neue Kammerpräsident Heegewaldt ist anfangs, zumindest verbal, für Transparenz eingetreten – und das ist nun davon übriggeblieben …

    Was möchte der Kammervorstand verbergen?

  • Anonymous

    Am besten Euch

    • Anonymous

      Dieser offensichtliche Hasskommentar bedingt durch Kritikunfähigkeit und beleidigt sein – spricht für sich selbst und gegen die/den Kommentierende/n.

  • Anonymous

    Sorry , vielleicht hätte ich schreiben sollen , vor Scham verstecken

     

  • Anonymous

    @Anonymous Scham vor der Wahrheit? Was ist das für ein krudes Weltbild? Vogel Straußpolitik?

  • Anonymous

    Der Kollege Klutke bringt es sehr gut formuliert in die weitestgehend uninteressierte zahnärztliche Kollegenschaft, was so , unvorstellbar läuft in der DV und der ZÄK Berlin . Jung , dynamisch , kritiklos sich selbst gegenüber , intransparent und ohne Bezug zur Kollegensxhaft , demokratische Grundprinzipien nicht beachtend … wird selbstgefällig agiert . Nicht für uns Kollegen , sondern nur im selbstverdient es Eigeninteresse , ohne Format und Rückgrat, ohne Transparenz und wahrhaftem Interesse an positiver Tätigkeit für die Kollegen . Reines Eigeninteresse und eitle Darstellung in der Öffentlichkeit ! Lesen Sie dazu  von A. de Saint Exupéry, den kleinen Prinzen , über den Eitlen ! Trifft es . Und dazu der Gebetsmühlentext : „ Wir sind für Sie da ! Ihre ZÄK !“ 

    daran glaubt von uns Kollegen schon lange keiner mehr . Nur der Vorstand scheinbar selbst . Vollständig „ entrückt „ ! Gleiches gilt für die Geschäftsleitung . Hand in Hand führen uns der Vorstand und die Geschäftsleitung in eine verlogene und verlorene zahnärztliche Zukunft .Aber gut ist , zu wissen , dass auch düse Herren und ihr Agieren zeitlich limitiert ist . Vielleicht erleben wir ja noch das große Zerplatzen ihres Kartenhauses . Der SED Politbüroherrenriege erging es ja auch so . Und diese Herrschaften waren sich ihrer Brillianz auch soooo sicher ! –

    Die die Wahrheit wird siegen ! Danke an Herrn Klutke und IUZB für die unermüdliche Darstellung der wahren Geschehnisse . Mutig , sachlich , kritisch und ehrlich . Adjektive , die dem Vorstand wohl im Repertoire verloren gegangen sind ! 

    IUZB : Weiter so ! 

  • Anonymous

    Der Sinn der Selbstverwaltung für und im Sinne der Kollegen tätig zu sein verkommt immer weiter zu konspirativen Kungelrunden – die/der an der Basis tätige Kollege/in bleibt dabei immer weiter auf der Strecke.  Hier muß sich dringend was ändern, was mit dem derzeitigen zahnärztlichen Personal mehr als unwahrscheinlich erscheint.