{"id":974,"date":"2009-10-01T16:14:41","date_gmt":"2009-10-01T14:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=974"},"modified":"2016-11-25T21:06:29","modified_gmt":"2016-11-25T20:06:29","slug":"iuzb-gegen-selektivvertrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=974","title":{"rendered":"IUZB gegen Selektivvertr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">&#8211; IUZB arbeitet konstruktiv innerhalb der VV der KZV Berlin an einer entsprechenden Resolution mit<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 14pt;\">&#8211; IUZB unterst\u00fctzt vorbehaltlos DAZ Kritik vom 18.08.2009<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die IUZB bekr\u00e4ftigt erneut ihre Ablehnung zu von den Krankenkassen angebotenen Selektivvertr\u00e4gen, denn <span style=\"color: red;\">Selektivvertr\u00e4ge<\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: red;\">Beschr\u00e4nken<\/span> die freie Arztwahl der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: red;\">Zerst\u00f6ren<\/span> die seit Jahrzehnten in Form der K\u00f6rperschaften des \u00f6ffentlichen Rechts erfolgreich entwickelten Strukturen der zahn\u00e4rztlichen Selbstverwaltung.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt;\"> Selbst von der Politik und \u00fcber alle Parteien hinweg wurde unsere Selbstverwaltung bisher pr\u00e4feriert.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: red;\">Bedrohen<\/span> die in freiberuflicher Tr\u00e4gerschaft ausge\u00fcbte Zahnheilkunde. Die trotz aller wirtschaftlichen Beschr\u00e4nkungen durch die Krankenkassen immer noch ein Vorteil f\u00fcr das Patientenwohl hervorgebracht hat.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: red;\">Gef\u00e4hrden<\/span> die fl\u00e4chendeckende zahnmedizinische Versorgung der Bev\u00f6lkerung. Nur die Kassenzahn\u00e4rztlichen Vereinigungen unterliegen n\u00e4mlich dem gesetzlichen Sicherstellungsauftrag.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt;\"> Keine Krankenkasse!<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: red;\">Entsolidarisieren<\/span> die Zahn\u00e4rzteschaft.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: red;\">Unterwandern<\/span> das Vertrauensverh\u00e4ltnis Patient &#8211; Arzt. Da es nur noch um das wirtschaftliche Interesse einer Krankenkasse und ihrer bevorzugten ausl\u00e4ndischen Zahnlaboratorien geht.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: red;\">Vernichten<\/span> deutsche Arbeitspl\u00e4tze, welche bisher mit deutschen Steuergeldern und Versichertenbeitr\u00e4gen finanziert wurden.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt;\"> Jetzt sollen diese Gelder zum Teil ins Ausland abflie\u00dfen.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Aus diesem Grund beschloss die Vertreterversammlung der KZV Berlin <strong>mit allen Stimmen der IUZB<\/strong>, eine entsprechende Resolution vorzubereiten und diese auf einer au\u00dferordentlichen Vertreterversammlung zu beschlie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Es ist nicht Ziel der IUZB, Kolleginnen oder Kollegen, die, m\u00f6glicherweise aus einer wirtschaftlichen Notlage heraus zu diesem vermeintlichen Rettungsanker gegriffen haben oder denen die Gesamtzusammenh\u00e4nge und m\u00f6glichen Folgen ihres Handelns nicht bewusst sind, bereits einen Selektivvertrag unterzeichnet haben, auszugrenzen oder zu verunglimpfen. Wir sind aber daf\u00fcr, jenen Kolleginnen und Kollegen deutlich die Folgen dieser Selektivvertr\u00e4ge vor Augen zu f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/www.daz-web.de\/presse\/meldung.php?id=106\" target=\"_blank\">Pressemitteilung<\/a> DAZ, 18.08.2009:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-size: 12pt;\">Zahn\u00e4rzteverband DAZ \u00fcbt Kritik an Sondervertrag:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt;\"> <strong>DAK gef\u00e4hrdet die freiberufliche T\u00e4tigkeit der Zahn\u00e4rzte<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">K\u00f6ln, den 18.08.2009 &#8211; Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) hat mit der &#8222;Indento GmbH&#8220; im Bereich Zahnmedizin einen Selektivvertrag abgeschlossen. Die Firma Indento GmbH organisiert als Managementgesellschaft das von der Firma &#8222;Imex Dental und Technik GmbH&#8220; initiierte Netzwerk &#8222;dent-net&#8220; (Zusammenschluss von Krankenkassen, Zahn\u00e4rzten und &#8222;Imex&#8220;), welches den Patienten eine preiswerte Versorgung mit Implantaten und Zahnersatz erm\u00f6glichen soll sowie eine kosteng\u00fcnstige Zahnreinigung. &#8222;Imex Dental und Technik GmbH&#8220; importiert u. a. Zahnersatz aus Singapur und China.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Deutsche Arbeitskreis f\u00fcr Zahnheilkunde (DAZ) lehnt diese Form von Netzwerk entschieden ab. Ein Netzwerk, das von einem Dentallabor unter Beteiligung von Krankenkassen organisiert wird, greift in die Therapiefreiheit des Zahnarztes ein. Die Auswahl des Zahntechnikers, mit dem eine Versorgung erarbeitet werden soll, muss dem behandelnden Zahnarzt \u00fcberlassen bleiben. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Labor, die auch von individuellen Faktoren abh\u00e4ngig ist, bestimmt in erheblichem Ma\u00df die Qualit\u00e4t der eingegliederten Versorgung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die DAK und &#8222;Imex&#8220; machen f\u00fcr ihr Netzwerk Propaganda und empfehlen den Patienten diejenigen Behandler, die dem Netzwerk angeh\u00f6ren. Dadurch werden Zahn\u00e4rzte unter Druck gesetzt, diesem Netzwerk ebenfalls beizutreten, obwohl es auch andere, zum Teil deutlich g\u00fcnstigere Anbieter von Zahnersatz gibt. Dieses Netzwerk ist nicht nur eine unzumutbare Einschr\u00e4nkung der zahn\u00e4rztlichen Entscheidungsfreiheit, sondern auch eine unangemessene Beg\u00fcnstigung eines Zahntechnikanbieters.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Zahn\u00e4rzte, die diesem Einkaufsmodell beitreten, begeben sich in die Abh\u00e4ngigkeit von einem Dentallabor und einer Ersatzkasse sowie von einigen Betriebskrankenkassen. Sie geben damit in einem wichtigen Bereich ihre Freiberuflichkeit auf. Sie m\u00fcssen sich z. B. verpflichten, &#8222;Professionelle Zahnreinigung&#8220; zu einem von der Managementgesellschaft &#8222;Indento GmbH&#8220; festgelegten Einheitspreis durchzuf\u00fchren. Sie werden damit &#8222;gek\u00f6dert&#8220;, von der DAK und einigen Betriebskrankenkassen Patienten zugewiesen zu bekommen. Sollte dieses Netzwerk erfolgreich sein, ist zu bef\u00fcrchten, dass den beteiligten Zahn\u00e4rzten zuk\u00fcnftig noch ganz andere Zugest\u00e4ndnisse abverlangt werden, die aus den finanziellen Interessen von &#8222;Imex&#8220; und den Haushalts- und Marketinginteressen der &#8222;DAK&#8220; sowie anderer beteiligter Krankenkassen entspringen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Deutsche Arbeitskreis f\u00fcr Zahnheilkunde fordert alle Zahn\u00e4rzte auf, die Interessen ihrer Patienten im Auge zu behalten, die nur durch unabh\u00e4ngige Zahn\u00e4rzte gew\u00e4hrleistet werden. Kurzfristige eigene Vorteile durch die Zuweisung von Patienten k\u00f6nnen die Gefahren nicht aufwiegen, die durch das ordnungspolitisch unverst\u00e4ndliche Vorgehen der &#8222;DAK&#8220; f\u00fcr die Existenz der freiberuflich niedergelassenen Zahn\u00e4rzte drohen. Es ist auch im Interesse der Patienten, von einem von Krankenkasse und Dentallabor unabh\u00e4ngigen Zahnarzt behandelt zu werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Deutscher Arbeitskreis f\u00fcr Zahnheilkunde (DAZ) e.V.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Initiative Unabh\u00e4ngige Zahn\u00e4rzte Berlin (IUZB) e. V.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Vorstand<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: white; font-size: 12pt;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>. &#8211; IUZB arbeitet konstruktiv innerhalb der VV der KZV Berlin an einer entsprechenden Resolution mit &#8211; IUZB unterst\u00fctzt vorbehaltlos DAZ Kritik vom 18.08.2009 . 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