{"id":8358,"date":"2014-02-20T13:53:08","date_gmt":"2014-02-20T12:53:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=8358"},"modified":"2016-12-08T17:47:10","modified_gmt":"2016-12-08T16:47:10","slug":"dauer-wahl-abo-affaere-warum-ist-es-nicht-moeglich-dem-sachverstaendigen-ergaenzungsfragen-zu-stellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=8358","title":{"rendered":"\u201cDauer-Wahl-Abo-Aff\u00e4re\u201d: Warum ist es nicht m\u00f6glich dem Sachverst\u00e4ndigen Erg\u00e4nzungsfragen zu stellen?"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2014-01-23-Senatsverwaltung-an-Dohmeier-anonymisiert.pdf\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-18011 alignright\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2014-01-23-Senatsverwaltung-an-Dohmeier-anonymisiert-Bild.jpg\" alt=\"\" width=\"495\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2014-01-23-Senatsverwaltung-an-Dohmeier-anonymisiert-Bild.jpg 495w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2014-01-23-Senatsverwaltung-an-Dohmeier-anonymisiert-Bild-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 495px) 100vw, 495px\" \/><\/a>Schriftwechsel mit der Senatsverwaltung <\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Dr. H.-Helmut Dohmeier-de Haan<\/strong><br \/>\n<strong>Winnetou Kampmann<\/strong><br \/>\n<strong>Dr. Lutz-Stephan Wei\u00df<\/strong><br \/>\nMitglieder der <a href=\"http:\/\/vzberlin.org\/Organe\/default.html\" target=\"_blank\">VV<\/a> im Versorgungswerk d. ZAEK Berlin<br \/>\n<strong>Gerhard Gneist<\/strong><br \/>\nErster Vorsitzender <a href=\"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?page_id=7\" target=\"_blank\">IUZB e.V.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An die Senatsverwaltung f\u00fcr Gesundheit und Soziales<br \/>\nOranienstr. 106<br \/>\n10969 Berlin<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Berlin, den 14.02.2014<br \/>\nlhr Schreiben vom 23.01.2014<br \/>\nAkz.: I C 24<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau x,<br \/>\nsehr geehrte Frau y,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">vielen Dank f\u00fcr die Beantwortung unseres Schreibens vom <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2013-08-22-Schreiben-Dr.-Dohmeier-an-die-Aufsichstbehoerde.pdf\" target=\"_blank\">22.08.2013<\/a> an Herrn Gesundheitssenator Czaja. Die Bearbeitungszeit von f\u00fcnf Monaten stimmt uns allerdings erneut nachdenklich. Wie sollen\/k\u00f6nnen unter solchen Bedingungen die lhrer Senatsabteilung obliegenden Pflichten und Aufgaben gew\u00e4hrleistet werden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">lmmer wieder zeigt sich, dass An- oder Nachfragen nicht zeitnah von lhnen bearbeitet werden k\u00f6nnen. So wurden zum Beispiel die Schreiben des Kollegen G. Gneist vom <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2010-12-06-Schreiben-Gneist-an-Senatsverwaltung.pdf\" target=\"_blank\">06.12.2010<\/a> und vom <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2011-01-04-Gneist-an-Senatsverwaltung.pdf\" target=\"_blank\">04.01.2011<\/a> betreffend der Durchf\u00fchrung einer Revisions-Sonderpr\u00fcfung an Sie bis heute lediglich in Form einer <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2010-12-07-Senatsverwaltung-an-Gneist.pdf\" target=\"_blank\">Ank\u00fcndigung<\/a> ,,<em>die Angelegenheit wird aufsichtsrechtlich gepr\u00fcft werden. \u00dcber das Ergebnis der Pr\u00fcfung werden Sie eine lnformation erhalten.<\/em>&#8220; bearbeitet. Nach unserem Kenntnisstand ist die damals zust\u00e4ndige Sachbearbeiterin dann irgendwann in Pension gegangen, ohne dass jemand aus der Senatsverwaltung es f\u00fcr notwendig erachtet hatte der eigenen Ank\u00fcndigung auch Taten folgen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum aktuellen Sachverhalt selbst m\u00f6chten wir festhalten, dass es sich bei dem Schreiben vom <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2013-09-13-Stellungnahme-Ewer.pdf\" target=\"_blank\">13.09.2013<\/a> des Herrn Prof. Dr. Ewer ausdr\u00fccklich nicht um ein Gutachten handelt, sondern um eine beauftragte Stellungnahme. lm Auftrag und zu Lasten des Versorgungswerkes wurde Herr Prof. Dr. Ewer lediglich um eine rechtliche Einsch\u00e4tzung dahingehend gebeten, inwieweit seitens des VZB Handlungsbedarf besteht. Wie die konkrete Fragestellung des Auftrags lautete ist zudem nicht schriftlich dokumentiert, da die Beauftragung lediglich m\u00fcndlich durch eine ,,<a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2013-09-26-VZB-an-Dohmeier.pdf\" target=\"_blank\"><em>pers\u00f6nliche Abstimmung<\/em><\/a>&#8220; zwischen dem Direktor des VZB und Herrn Prof. Dr. Ewer erfolgte. Wir best\u00e4tigen gerne den lnhalt unseres Schreibens vom <a href=\"http:\/\/www.iuzb.de\/?p=7248\" target=\"_blank\">01.10.2013<\/a> an das VZB, in dem wir die Argumente von Prof. Dr. Ewer in seiner Stellungnahme f\u00fcr durchaus nachvollziehbar halten. Allerdings beantwortet diese <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2013-09-13-Stellungnahme-Ewer.pdf\" target=\"_blank\">neunzehnseitige Stellungnahme<\/a> einige der wesentlichen Fragen nicht.<\/p>\n<p>Zum Beispiel&#8230;<\/p>\n<ol>\n<li>&#8230; ob die drei benannten Brandenburger Vertreter in der aktuellen Vertreterversammlung des Versorgungswerkes ausreichend demokratisch legitimiert wurden und ihre Sitze zu Recht eingenommen haben,<\/li>\n<li>&#8230; ob zur Delegation der Vertreter in den Vertreter\/Delegiertenversammlungen der jeweiligen Kammern unterschiedliche Legitimationsverfahren zur Anwendung kommen d\u00fcrfen,<\/li>\n<li>&#8230; ob in der Landeszahn\u00e4rztekammer Brandenburg f\u00fcr die Entsendung unterschiedliche Legitimationsverfahren durch den Kammerpr\u00e4sidenten willk\u00fcrlich und nach Bedarf festgelegt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht hierbei nicht um die technische Konstruktion der ,,Drei-L\u00e4nder-Beteiligung&#8220;, sondern um die einfache Frage einer praktischen Umsetzung im konkreten Fall. Wenn hier nicht eine Korrektur oder Abhilfe geschaffen wird, besteht die Gefahr, dass sich dieser Mangel in den n\u00e4chsten Legislaturperioden weiter perpetuiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichfalls mit Schreiben vom <a href=\"http:\/\/www.iuzb.de\/?p=7248\" target=\"_blank\">01. Oktober<\/a> hatten wir daher das VZB darum gebeten, die von uns gestellten Erg\u00e4nzungsfragen Herrn Prof. Dr. Ewer kurzerhand zur Beantwortung vorzulegen, &#8222;<em>damit f\u00fcr alle betroffenen, beteiligten und ausf\u00fchrenden Personen ein H\u00f6chstma\u00df an Rechtssicherheit garantiert werden kann.<\/em>&#8220; lm Sinne dieser Rechtssicherheit h\u00e4tten wir uns gew\u00fcnscht, dass dies auch geschehen w\u00e4re und Herr Prof. Dr. Ewer die Meinung vertreten h\u00e4tte, dass kein Handlungsbedarf besteht und damit der Vorgang h\u00e4tte abgeschlossen werden k\u00f6nnen. Aber es kam leider anders.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Verwunderung mussten wir sp\u00e4ter feststellen, dass am <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2013-10-23-VZB-an-Dohmeier.pdf\" target=\"_blank\">23.10.2013<\/a> der Aufsichts- und der Verwaltungsausschuss in einer gemeinsamen Sitzung die Entscheidung getroffen hatte, die Erg\u00e4nzungsfragen nicht an Herrn Prof. Ewer weiter zu leiten. Warum nicht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ln lhrem Schreiben machen Sie sich die Ausf\u00fchrungen von Herrn Prof. Dr. Ewer zu Eigen und teilen uns nunmehr mit, dass Sie auf Grund der Stellungnahme des Herrn Prof. Ewer keine Veranlassung sehen, die aktuelle (!) Situation zu beanstanden. So weit, so gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verbl\u00fcfft nehmen wir aber nun die weitere Entwicklung zur Kenntnis. ln einem <a href=\"http:\/\/zahnaerzteverband-berlin.de\/aktuelles.php?id=128\" target=\"_blank\">Artikel<\/a> vom 01.02.2014 auf der lnternetseite des Verbandes der Zahn\u00e4rzte von Berlin (VdZvB e.V.) berichtet der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses des VZB,<\/p>\n<ul>\n<li>dass ,,<em>es in der Art und Weise der Entsendung der Vertreter aus Brandenburg und <\/em><em>Bremen durchaus Optimierungsbedarf<\/em>&#8220; gibt,<\/li>\n<li>dass diese M\u00e4ngel nur ,,<em>\u00fcber eine \u00c4nderung der Anschlusssatzungen geheilt werden<\/em>&#8220; k\u00f6nnen,<\/li>\n<li>dass der Pr\u00e4sident der Landeszahn\u00e4rztekammer Brandenburg ,,<em>eine intensive<\/em> <em>Abstimmung mit der Aufsicht<\/em>&#8220; f\u00fchrt ,,<em>und nun eine gemeinsame L\u00f6sung gefunden<\/em> <em>wird.<\/em>&#8222;<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">ln diesem Zusammenhang sprach der Brandenburger Pr\u00e4sident in der Vertreterversammlung vom 30.11.2013 von &#8222;<em>drei Handlungsvarianten<\/em>&#8222;, die zur Behebung der aufgetretenen Problematik in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der zust\u00e4ndigen Senatsbeh\u00f6rde und der Zahn\u00e4rztekammer Berlin gefunden werden sollen. Die vorgetragenen Handlungsvarianten reichten von einer Anderung des Berliner Kammergesetzes, \u00fcber vorzunehmende Anpassungen der Benennungsfristen in den Anschlusssatzungen, bis zu der jetzt in Bremen und Brandenburg praktizierten Vorgehensweise, dass einmal gew\u00e4hlte oder von dem Pr\u00e4sidenten ernannte Vertreter in der sich neu konstituierenden Vertreterversammlung des Versorgungswerkes legitimiert bleiben, auch wenn sie nicht mehr Mitglied der entsendenden L\u00e4nderkammer sind bzw. durch eine zwischenzeitlich erfolgte neu konstituierte L\u00e4nderversammlung nicht erneut gew\u00e4hlt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser &#8222;<em>Optimierungsbedarf<\/em>&#8220; besteht nach unserer Einsch\u00e4tzung tats\u00e4chlich. Dies hatten wir auf unserer lnternetpr\u00e4senz schon <a href=\"http:\/\/www.iuzb.de\/?p=6759\" target=\"_blank\">fr\u00fchzeitig dargelegt<\/a>. Zu der vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses beschriebenen ,,<em>intensiven Abstimmung<\/em>&#8220; finden wir leider in lhrem Schreiben keinerlei Hinweis. Warum?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir beklagen seit langem, dass in den zahn\u00e4rztlichen K\u00f6rperschaften Berlins das Prinzip der <strong>spiegelbildlichen Besetzung<\/strong> der Aussch\u00fcsse keine Anwendung findet und dies bisher auch durch Sie nie beanstandet wurde. Dies betrifft neben der KZV und der Zahn\u00e4rztekammer auch das Versorgungswerk. Das ist \u00fcberhaupt nicht die Form von kontrollierender Selbstverwaltung, wie sie sich in den aktuellen Urteilen des <a href=\"http:\/\/www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de\/jportal\/?quelle=jlink&amp;docid=JURE110005225&amp;psml=sammlung.psml&amp;max=true&amp;bs=10\" target=\"_blank\">Berliner Verwaltungsgerichtes vom 09. Februar 2011<\/a> (Az 14 K 223.09) und <strong>jetzt<\/strong> des <strong><a href=\"https:\/\/iuzb.de\/?p=13084\" target=\"_blank\">Sozialgerichts M\u00fcnster vom 09. Dezember 2013<\/a> (Az S2 KA 5\/11)<\/strong> ableitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu lhrem Hinweis auf die Beschl\u00fcsse des Bundesverfassungsgericht m\u00f6chten wir noch anmerken, dass nach unserer Auffassung damit die Frage, ob der benannte Hochschullehrer(in) stimmberechtigt oder neben den gew\u00e4hlten Mitgliedern der Delegiertenversammlung nur beratend t\u00e4tig ist, nicht beantwortet ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Senator, die Brandenburger Aufsicht, die Landeszahn\u00e4ztekammer Brandenburg, die Zahn\u00e4rztekammer Berlin und das VZB erhalten eine Kopie dieses Schreibens.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>gez. Dr. H.-Helmut Dohmeier-de Haan<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schriftwechsel mit der Senatsverwaltung Dr. H.-Helmut Dohmeier-de Haan Winnetou Kampmann Dr. Lutz-Stephan Wei\u00df Mitglieder der VV im Versorgungswerk d. 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