{"id":65,"date":"2008-08-29T21:14:51","date_gmt":"2008-08-29T19:14:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=65"},"modified":"2016-11-26T20:22:49","modified_gmt":"2016-11-26T19:22:49","slug":"kzv-berlin-iuzb-informiert-erneut-die-kollegenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=65","title":{"rendered":"KZV Berlin: IUZB informiert erneut die Kollegenschaft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16908\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/iuzbvorkzv29082008-1-small.jpg\" alt=\"iuzbvorkzv29082008-1-small\" width=\"240\" height=\"228\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch heute verteilten Mitglieder der IUZB vor der KZV Berlin berufspolitisches Informationsmaterial und standen den Kolleginnen und Kollegen f\u00fcr Ausk\u00fcnfte zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sorgten wir auch heute wieder daf\u00fcr, dass sich niemand ein X f\u00fcr ein U vormachen lassen muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier im Bild sehen Sie Herr Gerhard Gneist (1. Vorsitzender) und unser Vorstandsmitglied Herr Dr. Peter Zemlin<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Das X als U &#8211; Standespolitiker im \u00fcbelsten Sinn<\/strong><\/h4>\n<p><strong><em>Herr Dr. Pochhammers Sicht der Dinge und ca. 410.000 \u20ac, die uns nicht belasten<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer die Politiker vom Bund bis hinab zur Kommune beobachtet, stellt erstaunt fest &#8211; sie haben fast nie Unrecht, nie versagt und nie etwas falsch gemacht. Allenfalls ist es ihnen nicht gelungen, je nach dem, der W\u00e4hlerschaft oder dem Gericht oder den Medien ihre doch so \u00fcberlegenen Argumente verst\u00e4ndlich zu machen. Und die so verursachte Politikverdrossenheit wird dann von eben diesen Politikern wieder heuchlerisch beklagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In unserer Kassenzahn\u00e4rztlichen Vereinigung und in der Zahn\u00e4rztekammer sollten wir es eigentlich besser machen. Wir Kollegen unter uns &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber diese Hoffnung ist schon l\u00e4ngst begraben, so lange Kollegen z.B. im Vorstand der KZV wie Kleinstadtb\u00fcrgermeister regieren und die gleichen Phrasen dreschen, selbst wenn sie von Gerichten abgestraft werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach ihrem <a title=\"DZW 06.08.2008: KZV Berlin vergibt rechtswidrige Notfalldienst-Erm\u00e4chtigung\" href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/DZW_Ausgabe_31-08_vom_06.08.2008.pdf\" target=\"_blank\">ersten Bericht<\/a> \u00fcber den Nachtnotfalldienst im Friedrichshain gibt die DZW nun <a title=\"Website KZV Berlin, Vorstand\" href=\"http:\/\/www.kzv-berlin.de\/cms\/index.php?id=3\" target=\"_blank\">Herrn Kollegen Dr. Pochhammer<\/a> Gelegenheit, <a title=\"DZW 20.08.2008: Verg\u00fctung f\u00fcr Notf\u00e4lle rechtens\" href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/DZW_34-08_Vergutung_fur_Notfalle_rechtens.pdf\" target=\"_blank\">seine Sicht<\/a> der Dinge zu schildern. Und ein Bild vom Kollegen daneben zeigt, dass er mit Pinocchio nicht verwandt ist: seine Nase bleibt, wie sie ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hintergr\u00fcnde der ganzen Sache beh\u00e4lt der Kollege lieber f\u00fcr sich, kein Wort zur Begr\u00fcndung der Entscheidung des Berufungsausschusses. Und da es sich um sozialrechtliche Materie handelt, vertraut Herr Dr. Pochhammer anscheinend darauf, dass nur die wenigsten Kollegen seine Argumente pr\u00fcfen. Aber diese Hoffnung tr\u00fcgt:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Es stimmt, dass seit 1999 Herr Kollege Dr. Meyer, <a title=\"KZV Berlin, Pressestelle\" href=\"http:\/\/www.kzv-berlin.de\/cms\/index.php?id=17\" target=\"_blank\">Pressesprecher der KZV<\/a> und <a title=\"Website Verband der Zahn\u00e4rzte von Berlin, Vorstand\" href=\"http:\/\/www.zahnaerzteverband-berlin.de\/dv.php\" target=\"_blank\">Funktion\u00e4r im Berliner Verband<\/a>, den Nachtnotfalldienst im Friedrichshain leitete, allerdings nach Auffassung des Zulassungsausschusses auch betrieben hat. Auf der Grundlage einer Institutserm\u00e4chtigung ist das unzul\u00e4ssig. &#8222;Vivantes&#8220; kam erst ins Bild, als der Zulassungsausschuss dieses Spiel nicht mehr mitmachte.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Erm\u00e4chtigung der Notfallambulanz im Friedrichshain blieb auch w\u00e4hrend der Klage unwirksam: W\u00e4hrend n\u00e4mlich die Klage der KZV aufschiebende Wirkung gegen\u00fcber der Aufhebung der Erm\u00e4chtigung entfaltete, entfaltete der urspr\u00fcngliche Drittwiderspruch aufschiebende Wirkung gegen\u00fcber der Erm\u00e4chtigung. Klingt kompliziert? Ist es auch, aber darauf hoffen ja unsere &#8222;Spezialisten&#8220; im Vorstand der KZV.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Dementsprechend konnte in der Zeit nach dem Drittwiderspruch nach der herrschenden Rechtsprechung des Bundessozialgerichts keine Abrechnung auf der Grundlage der Erm\u00e4chtigung erfolgen. Und da tun sich dann Abgr\u00fcnde auf: <strong>Vivantes<\/strong> hat die Leistungen gar nicht abgerechnet, sondern nur einen Datentr\u00e4ger mit den erbrachten Leistungen zur Information an die KZV gesendet (so ihr Rechtsanwalt vor dem Landessozialgericht). Vivantes hat auch keinerlei Einnahmen aus dem zahn\u00e4rztlichen Notfalldienst erzielt, so die zust\u00e4ndige Senatsverwaltung auf die <a title=\"Berliner Abgeordnetenhaus, Kleine Anfrage 16\/11521, beantwortet am 09.01.2008\" href=\"https:\/\/iuzb.de\/?p=59\" target=\"_blank\">Kleine Anfrage<\/a> der Abgeordneten Frau Heidi Kosche am 09.01.2008.\u00a0 Und die <strong>KZV<\/strong> ? Hat gezahlt ! Wohin ? Muss die <strong>KZV<\/strong> nicht pr\u00fcfen &#8211; so Kollege Dr. Pochhammer in der Vertreterversammlung am 25.2.2008. Und wie viel ? Etwa <strong>410.000 Euro<\/strong> ( von 4\/2006 bis 4\/2007)&#8220; Der 7. Senat des Landessozialgerichts Berlin Brandenburg hat nach ausf\u00fchrlicher Er\u00f6rterung und Anh\u00f6rung auch von Dr. Pochhammer <a title=\"Landessozialgericht, Niederschrift 7. Senat vom 16.07.2008\" href=\"https:\/\/iuzb.de\/?p=31\" target=\"_blank\">festgestellt<\/a>: &#8222;<em>Zweifelhaft ist nach dem Wortlaut der Erm\u00e4chtigung bereits, ob diese der Antragstellerin zu 2. (der Vivantes Netzwerk GmbH; d. Verfasser) erteilt wurde. Jedenfalls betrieb diese aber im Krankenhaus im Friedrichshain keine zahn\u00e4rztlich geleitete Einrichtung;<\/em> <em><strong>vielmehr geht der Senat nach dem Ergebnis der heutigen m\u00fcndlichen Verhandlung davon aus, dass zahn\u00e4rztliche Notfalldienstleistungen in den Nachtstunden vom Zahnarzt Dr. Meyer erbracht wurde.<\/strong>&#8222;<\/em><br \/>\nUnd das wird dann noch weiter begr\u00fcndet mit dem Mietvertrag und der konkreten Abwicklung des Notdienstes. Keine Spur vom Konjunktiv, alles feinster Indikativ. All das liegt Herrn Dr. Pochhammer vor, er war bei der Verhandlung selbst dabei &#8211; und war doch offenbar ganz woanders.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da seine Nase nicht gewachsen ist, m\u00fcssen wir wohl auch nicht bef\u00fcrchten, dass seine Beine k\u00fcrzer werden. Und Schamr\u00f6te erwarten wir inzwischen auch nicht &#8211; nur die typische Politiker-Br\u00e4une, die straffe Oberlippe und die Hoffnung, dass man Ihnen erst auf die Schliche kommt, wenn Ihre Schafe im Trockenen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztere Hoffnung tr\u00fcgt &#8211; die IUZB wird immer wieder f\u00fcr die n\u00f6tige \u00d6ffentlichkeit sorgen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>z.B. durch Ver\u00f6ffentlichung des Rechnungspr\u00fcfungsberichts 2005 auf der Homepage der IUZB, gegen die die KZV Klage vor dem Landgericht erhob &#8211; und <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/LG_Berlin_17.07.2008_zu_27_O_314_18_RPB_2005.pdf\" target=\"_blank\">abgewiesen<\/a> wurde,<\/li>\n<li>z.B. durch Stellungnahmen zum staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren gegen Herrn Dr. Pochhammer und Herrn Dr. Husemann, gegen die die beiden Herren Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verf\u00fcgung vor dem Landgericht stellten &#8211; und <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/LG_Berlin__Urteil_vom_17.07.2008__Seiten_1-9.pdf\" target=\"_blank\">zur\u00fcckgewiesen<\/a> wurden,<\/li>\n<li>z.B. durch Unterst\u00fctzung von Kollegen, die gegen derartige Machenschaften aufstehen, wie der Kollege, der den Drittwiderspruch eingelegt &#8211; und dem das Landessozialgericht <a title=\"Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Niederschrift 16.07.2008\" href=\"https:\/\/iuzb.de\/?p=31\" target=\"_blank\">Recht gegeben<\/a> hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir bleiben dran.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wir brauchen daf\u00fcr die Unterst\u00fctzung aller rechtschaffenen und noch nicht resignierten Kollegen &#8211; \u00fcberall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spenden sind hoch willkommen, aber auch Informationen \u00fcber Machenschaften der Herren Provinzf\u00fcrsten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre <strong>IUZB<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Auch heute verteilten Mitglieder der IUZB vor der KZV Berlin berufspolitisches Informationsmaterial und standen den Kolleginnen und Kollegen f\u00fcr Ausk\u00fcnfte zur Verf\u00fcgung. 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