{"id":4919,"date":"2013-03-12T17:13:06","date_gmt":"2013-03-12T16:13:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=4919"},"modified":"2016-12-05T17:23:13","modified_gmt":"2016-12-05T16:23:13","slug":"ertappt-schmiedel-lasst-dreie-gerade-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=4919","title":{"rendered":"Ertappt ?&#8230;. Schmiedel l\u00e4sst Dreie gerade sein"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am 28. Februar fanden in der Delegiertenversammlung der Z\u00c4K Berlin, die Wahlen zu den Aussch\u00fcssen und unserer Vertreter zur Bundesversammlung der Bundeszahn\u00e4rztekammer statt. Wir berichteten \u00fcber das Ergebnis per <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/?p=13245\" target=\"_blank\">Live-Ticker<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jeder funktionierenden Demokratie in Westeuropa werden die Sitze in den Aussch\u00fcssen entsprechend dem Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis der Versammlungen verteilt und proportional hat jede Fraktion (Verband) Anspruch auf eine bestimmte Zahl von Mitgliedern in den Aussch\u00fcssen. Genannt wird es das Spiegelbildlichkeitsprinzip. Nur so ist eine Selbst-Kontrolle der demokratischen Institutionen m\u00f6glich. Nicht so in unserer Z\u00c4K Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kollege Dr. Schmiedel, eigentlich der Pr\u00e4sident aller Zahn\u00e4rzte in Berlin, zeigte sich sehr bem\u00fcht, Mitglieder der Opposition aus dem Haushalts-, Rechnungspr\u00fcfungs- und Zahlstellenpr\u00fcfungsausschuss fern zu halten. Eine Kontrolle durch die Opposition ist offensichtlich nicht erw\u00fcnscht, da m\u00fcssen dann demokratische Gepflogenheiten hintan stehen. Mein Fraktionskollege Dr. Hessberger nahm in seinem Artikel &#8222;<a href=\"https:\/\/iuzb.de\/?p=13239\" target=\"_blank\">Mehrheit ist Mehrheit<\/a>&#8220; hier bereits zutreffend Stellung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Personalie Dr. Schmiedel ist mit einigen Umst\u00e4nden verbunden, die eine bessere, oder \u00fcberhaupt eine, Kontrolle erfordert h\u00e4tten. Erhebliche Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten in unserem Versorgungswerkes, obwohl er &#8220; letztmalig und gerne&#8230;&#8220; das Gegenteil versicherte. Oder als Multifunktion\u00e4r die willf\u00e4hrige Unterst\u00fctzung des KZV-Vorstandes bis hin zu seiner Entlastung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem ist eine neue Erfahrung hinzuzuf\u00fcgen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Wahl der Delegierten zur Bundesversammlung der Bundeszahn\u00e4rztekammer mussten noch vier Delegierte und ihre pers\u00f6nlichen Ersatzdelegierten gew\u00e4hlt werden. Die Z\u00c4K Berlin stellt insgesamt neun Delegierte, f\u00fcnf Pl\u00e4tze nehmen Mitglieder des Vorstandes der Z\u00c4K in Anspruch und die anderen vier werden aus der Delegiertenversammlung gew\u00e4hlt. Auch hier sollten sich nach demokratischen Gepflogenheiten die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse der Delegiertenversammlung widerspiegeln. Nicht so im &#8222;Marionettenf\u00fcrstentum Schmiedelstan&#8220; &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Opposition stellte drei Kandidaten, denen vier Kandidaten aus den Reihen des Berliner Verbandes und des Freien Verbandes zur Wahl gegen\u00fcber standen. Nachdem in geheimer Abstimmung die Wahl stattgefunden hatte, jeder Delegierte hatte bis zu vier Ja-Stimmen, wurde ausgez\u00e4hlt. \u00dcber einen Stimmzettel herrschte Unklarheit und Kollege Dr. Schmiedel wurde beratend hinzugezogen. Daraufhin wurde diese Stimmabgabe f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt. Mit dieser ung\u00fcltigen Stimme ergab sich folgendes Bild:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gew\u00e4hlt wurden alle vier Kandidaten des Berliner und des Freien Verbandes. Einer von ihnen aber, Kollege Dr. Meyer wurde nicht von allen Delegierten des Berliner und Freien Verbandes gew\u00e4hlt und hatte dadurch nur eine Stimme mehr als der Kandidat der Opposition Kollege Winnetou Kampmann. Dann doch noch eine klare \u2013 wenn auch undemokatische \u2013 Sache?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Delegierter, Kollege Dr. Hessberger, fragte unseren Pr\u00e4sidenten Dr. Schmiedel nach dem Grund f\u00fcr die \u00dcng\u00fcltigkeit der einen Stimmabgabe. Ohne mit der Wimper zu zucken teilte dieser mit, auf diesem Wahlzettel seien f\u00fcnf Ja-Stimmen, eine zuviel, und deshalb sei die Stimmabgabe ung\u00fcltig. Erkennbar rechnete der Pr\u00e4sident aller Berliner Zahn\u00e4rzte nicht mit der Hartn\u00e4ckigkeit von Kollege Dr. Hessberger. Dieser wollte dann aber doch einmal diesen Stimmzettel sehen. Und zum Erstaunen vieler Delegierter waren keine F\u00fcnf Ja-Stimmen auf den Wahlzettel sondern nur drei und damit war der Wahlzettel g\u00fcltig. Unter anderem enthielt er eine Stimme f\u00fcr Kollegen Kampmann. Nun hatte dieser genau so viele Stimmen wie Dr. Meyer und es musste das Los entscheiden. Eine riskante Situation f\u00fcr den Kollegen Dr. Meyer, aber das Los war gn\u00e4dig.<br \/>\nOhne diese doch noch g\u00fcltige Stimme w\u00e4re dieses Risiko vermieden worden \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kollege und Pr\u00e4sident Dr. Schmiedel entschuldigte sich dann f\u00fcr seinen Irrtum &#8230;<br \/>\nDiese \u2013 im g\u00fcnstigsten Falle \u2013 Peinlichkeit w\u00e4re bei einer spiegelbildlichen Wahl der Delegierten f\u00fcr die Bundesversammlung der Bundeszahn\u00e4rztekammer vermieden worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerhard Gneist<br \/>\nMitglied der Delegiertenversammlung der Z\u00c4K Berlin f\u00fcr die Liste UNION 2012<br \/>\n1. Vorsitzender IUZB e. V.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">P.S. Im <a href=\"http:\/\/www.zaek-berlin.de\/fileadmin\/dokumente\/kammer\/MBZ\/MBZ_03_2013_o.S.22.23_red.pdf\" target=\"_blank\">MBZ 03.2013<\/a> (Seite 10, dritter Absatz) wird im Artikel &#8220; Kontinuit\u00e4t und Aufbruch &#8220; \u00fcber eine ma\u00dfvolle Erh\u00f6hung der Aufwandsentsch\u00e4digung berichtet.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Anzumerken ist, dass 19 Delegierte diese Aufwandsentsch\u00e4digung nicht als ma\u00dfvoll ansahen und dagegen stimmten.<\/li>\n<li>Richtigzustellen ist, dass die Aufwandsentsch\u00e4digung einmalig um rund <a href=\"http:\/\/www.iuzb.de\/?p=4363\" target=\"_blank\">8 Prozent<\/a> erh\u00f6ht wurde und nicht j\u00e4hrlich um 2 Prozent.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Finanzieller Nutznie\u00dfer ist der Vorstand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 28. 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