{"id":47742,"date":"2025-06-22T22:34:20","date_gmt":"2025-06-22T20:34:20","guid":{"rendered":"https:\/\/iuzb.de\/?p=47742"},"modified":"2025-12-20T10:16:43","modified_gmt":"2025-12-20T09:16:43","slug":"impulse-forderungen-und-loesungen-fuer-den-praxis-alltag-update-wissenschaft-und-praxis-fortbildungskongress-dental-berlin-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=47742","title":{"rendered":"Impulse, Forderungen und L\u00f6sungen f\u00fcr den Praxis-Alltag Update Wissenschaft und Praxis: Fortbildungskongress Dental Berlin 2025"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Auch im dritten Jahr war \u201e<strong>Dental Berlin<\/strong> &#8211; Der Hauptstadtkongress der Zahn\u00e4rztekammer Berlin\u201c am 20.\/21. Juni 2025 Classic Remise Berlin, veranstaltet von congress &amp; more, Klaus Link GmbH (Karlsruhe), ein voller Erfolg. Das vielf\u00e4ltige Fortbildungsprogramm der Zahn\u00e4rztekammer (Z\u00c4K) Berlin \u201eUpdate Wissenschaft und Praxis\u201c, der gro\u00dfe Ausstellerbereich sowie das attraktive Ambiente und Rahmenprogramm lockte rund 400 Teilnehmende in das kultige ehemalige Stra\u00dfenbahndepot. Neben aktuellen zahnmedizinischen Entwicklungen konnten die Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte viele Impulse, neues Wissen und konkrete L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die unterschiedlichsten Herausforderungen im Praxisalltag mitnehmen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Dass diese trotz des hohen Versorgungsniveaus in Berlin angesichts der immer komplexeren Rahmenbedingungen f\u00fcr Zahnarztpraxen in vielen Bereichen dringend notwendig sind, wurde nicht nur in dem Gru\u00dfwort von <strong>Prof. Dr. Christoph Benz, Pr\u00e4sident der Bundeszahn\u00e4rztekamme<\/strong>r, sondern auch in den weiteren Wortbeitr\u00e4gen deutlich:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Dr. Ina Czyborra, Senatorin f\u00fcr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege von Berlin<\/strong>: <\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u201eBerlin ist Gesundheitsmetropole und auch die Zahnmedizin steht f\u00fcr Qualit\u00e4t, Innovation und Versorgungssicherheit. Und sie ist vielf\u00e4ltig: Von der hochspezialisierten Versorgung \u00fcber die wichtige Rolle der zahnmedizinischen Fr\u00fcherkennung bei Kindern bis hin zur Versorgung \u00e4lterer Menschen und vulnerabler Gruppen. Senat und Zahn\u00e4rztekammer arbeiten seit vielen Jahren sachorientiert und verl\u00e4sslich an dem gemeinsamen Ziel, die zahnmedizinische Versorgung in unserer Stadt zukunftssicher aufzustellen. Der Einsatz der Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte f\u00fcr die Mundgesundheit der Berlinerinnen und Berliner verdient h\u00f6chste Anerkennung.\u201c<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Dr. Karsten Heegewaldt, Pr\u00e4sident der Z\u00c4K Berlin<\/strong>: <\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u201eWir wissen alle, wie belastend und zeitaufwendig administrative Aufgaben sein k\u00f6nnen. Sie nehmen wertvolle Zeit in Anspruch, die wir lieber in die Behandlung unserer Patienten investieren w\u00fcrden. Wir erleben in unseren Praxen den B\u00fcrokratieburnout! 25 Prozent unserer Praxiszeit geht f\u00fcr sinnlose B\u00fcrokratie drauf, t\u00e4glich m\u00fcssen unsere Mitarbeitenden sage und schreibe 962 Regelungen einhalten. Ebenso steigen die Hygieneanforderungen an unsere Praxen unn\u00f6tigerweise st\u00e4ndig. Hygiene ist bei uns eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit und gelebte Praxis, wir Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte sind die \u201aHygieneweltmeister\u2018! Das haben wir w\u00e4hrend der Pandemie unter Beweis gestellt. Wir sind der Berufsstand mit den wenigsten Infektionen, obwohl wir unmittelbar von dem Gesicht des Patienten arbeiten. Also bitte keine weitere \u00dcberpr\u00fcfung der \u00dcberpr\u00fcfung sowie \u00fcberfl\u00fcssige Praxisbegehungen mehr. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, diese Anforderungen praktikabel zu gestalten, ohne die Arbeitsbelastung unn\u00f6tig zu erh\u00f6hen.\u201c<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Dr. Andreas Hesseberger, stv. Vorsitzender der Kassenzahn\u00e4rztlichen Vereinigung (KZV) Berlin<\/strong>: <\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u201eDie aktuelle DMS-Studie hat den Erfolg der Zahnmedizin in Deutschland erneut belegt. Mit zunehmenden Zahnerhalt im Alter w\u00e4chst die Bedeutung der Parodontologie weiter \u2013 sie ist auch eines der Themen auf der Dental Berlin. Die Behandlung erfolgt zum allergr\u00f6\u00dften Teil in zahn\u00e4rztlichen Praxen und diese Praxen ben\u00f6tigen stabile Rahmenbedingungen. Dazu geh\u00f6ren auch die n\u00f6tigen finanziellen Mittel. Der KZV Berlin ist es in den letzten Monaten gelungen, bei fast allen gesetzlichen Krankenkassen das f\u00fcr die zahnmedizinische Behandlung zur Verf\u00fcgung stehende Budget deutlich zu erh\u00f6hen. Damit ist die vollst\u00e4ndige Finanzierung aufwendiger Behandlungen, wie eben zum Beispiel die Therapien in der Parodontologie, dauerhaft gesichert.\u201c<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Zahn\u00e4rztin Barbara Plaster, Vizepr\u00e4sidentin der Z\u00c4K Berlin<\/strong>: <\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u201eDer Mangel an qualifizierten Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) ist dramatisch. Ohne sie l\u00e4uft nichts in unseren Praxen! Zwar steigen die Ausbildungszahlen in Berlin, aber viele junge Menschen empfinden den Beruf als unattraktiv, und die Abbrecherquote ist hoch. Denn die Arbeitsbelastung ist enorm, die gesellschaftliche Anerkennung dagegen oft gering. Hier sollten wir uns alle auch an die eigene Nase fassen und uns gemeinsam engagieren. Wir m\u00fcssen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anfang an halten, durch pers\u00f6nliche Beziehungen und echte Wertsch\u00e4tzung. Teambuilding ist der Schl\u00fcssel! Die Zahn\u00e4rztekammer Berlin setzt auf moderne Ans\u00e4tze, um diesen tollen Beruf auch in Social Media-Kan\u00e4len sichtbarer zu machen. Wir haben daher mit anderen Landeszahn\u00e4rztekammern die bundesweite ZFA-Kampagne \u201aZFA \u2013 You make me smile\u2018 gestartet. Wir zeigen: Der ZFA-Beruf ist spannend, vielseitig und zukunftssicher.\u201c&nbsp;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Quelle: Z\u00c4K Berlin, <a href=\"https:\/\/www.zaek-berlin.de\/presse\/meldungen\/aktuelles\/aktuelles-detail\/article\/impulse-forderungen-und-loesungen-fuer-den-praxis-alltag-1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressemitteilung<\/a> vom 21.06.2025<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch im dritten Jahr war \u201eDental Berlin &#8211; Der Hauptstadtkongress der Zahn\u00e4rztekammer Berlin\u201c am 20.\/21. 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