{"id":357,"date":"2009-02-04T12:54:13","date_gmt":"2009-02-04T10:54:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=357"},"modified":"2016-12-06T08:53:33","modified_gmt":"2016-12-06T07:53:33","slug":"zak-berlin-konstituierende-dv-erhoht-aufwandsentschadigung-fur-vorstand-um-2500000-e-pro-jahr-dr-schmiedel-trotz-ablehnung-der-iuzb-wieder-zum-prasidenten-gewahlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=357","title":{"rendered":"Z\u00c4K Berlin: Konstituierende DV erh\u00f6ht Aufwandsentsch\u00e4digung f\u00fcr Vorstand um 25,000,00 \u20ac pro Jahr &#8211; Dr. Schmiedel trotz Ablehnung der IUZB wieder zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Kammerwahl 2006 nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts wegen schwerer Formfehler im November 2008 wiederholt werden musste, fand am 29. Januar 2009 die konstituierende Delegiertenversammlung statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Antrag von Herrn Dr. J\u00f6rg Meyer (stellv. Vorsitzender des Aufsichtsausschusses des Versorgungswerkes, Pressesprecher der KZV, stellv. Vorsitzender des Verbandes der Zahn\u00e4rzte von Berlin und durch seine Verwicklung in den zahn\u00e4rztlichen Notdienstskandal des Krankenhauses am Friedrichshain schwer in der Kritik stehend (wir verweisen auf unsere <a title=\"IUZB, R\u00fccktrittsforderungen vom 07.11.2008 und 13.01.2009\" href=\"http:\/\/www.iuzb.de\/?p=260\" target=\"_blank\">R\u00fccktrittsforderung<\/a>), wurden die pauschalen Aufwandsentsch\u00e4digungen f\u00fcr den Vorstand auch gegen die Stimmen der IUZB um genau 26.157,48 \u20ac j\u00e4hrlich erh\u00f6ht, alles auf Kosten der Berliner Zahn\u00e4rzteschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die neuen &#8222;Aufwandsentsch\u00e4digungen&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p>Pr\u00e4sident<br \/>\nErh\u00f6hung pro Monat von 3,500,00 \u20ac auf 3.800,00 \u20ac<\/p>\n<p>Vizepr\u00e4sident<br \/>\nErh\u00f6hung pro Monat von 2.300,81 \u20ac auf 2,600,00 \u20ac<\/p>\n<p>5 Beisitzer<br \/>\nErh\u00f6hung pro Monat von 1.533,88 \u20ac auf 1,850,00 \u20ac<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Regelung, dass der Kammervorstand an allen anderen Wochentagen (au\u00dfer historisch bedingt am Mittwoch) zus\u00e4tzlich auch noch <strong>Sitzungsgelder<\/strong> kassiert, wurde festgehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wird sich zeigen, inwieweit mit dieser Erh\u00f6hung der Pr\u00e4sident seine <a title=\"Wahlwerbung Dr. Schmiedel\" href=\"http:\/\/img410.imageshack.us\/img410\/8247\/schmiedelie2.jpg\" target=\"_blank\">Wahlank\u00fcndigung<\/a> einhalten kann, die geplanten finanziellen Entlastungen durch Senkung der Kammerbeitr\u00e4ge, oder wie auch immer, f\u00fcr die Kollegenschaft tats\u00e4chlich umzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach wurde von der Delegiertenversammlung der Kammervorstand gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Kandidat stellte sich erneut Herr Dr. Wolfgang Schmiedel (gleichnamige Liste Dr. Schmiedel bzw. KFO, Kammerwahlergebnis 5,50 % \/ 119 W\u00e4hlerstimmen) zur Verf\u00fcgung. Trotz massiver Kritik der IUZB, w\u00e4hlte die &#8222;Koalition der Willigen&#8220; ihn mit 27 ja und 19 nein Stimmen erneut zum Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr Dipl.-Stom. Karsten Geist (LV Berlin des FVDZ) wurde mit 27 ja und 17 nein Stimmen gew\u00e4hlt. 2 Delegierte hatten an der Abstimmung nicht teilgenommen (?).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Beisitzer wurden gew\u00e4hlt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ZA Dobberstein und Dr. Dreyer, beide vom FVDZ, sowie<br \/>\nDr. Heegewaldt, Dr. Kesler und Dr. Kuhn vom Berliner Verband.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kollegen Dr. Heegewaldt und Dr. Kesler wurden auch von Oppositionslisten unterst\u00fctzt, dadurch erhielten beide \u00fcber 30 ja-Stimmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hervorzuheben ist, dass es dem Verband der Zahn\u00e4rzte von Berlin auch bei dieser Wahl erneut nicht m\u00f6glich war, aus den eigenen Reihen eine Pr\u00e4sidentin oder einen Pr\u00e4sidenten zu stellen, obwohl der Berliner Verband mit 25,03 % die st\u00e4rkste Fraktion stellt. Wir verweisen diesbez\u00fcglich auf den Redebeitrag unseres Vorsitzenden Gerhard Gneist und die allgemeine Sitzkonstellation in der Vertreterversammlung der Berliner KZV.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Redebeitrag Gerhard Gneist in der konstituierenden Delegiertenversammlung:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Herrn Dr. Schmiedel gerichtet:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich kann und ich werde Sie nicht w\u00e4hlen da ich Sie f\u00fcr diesen Posten nicht geeignet halte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Kammerpr\u00e4sident, der in aller \u00d6ffentlichkeit ein Schreiben eines Zahn\u00e4rzteverbandes zerrei\u00dft und dann auch noch demonstrativ wie Toilettenpapier benutzt, kann nicht integrierend wirken und f\u00fcgt mit so einem undemokratischen und unw\u00fcrdigenden Verhalten als Repr\u00e4sentant der Berliner Zahn\u00e4rzteschaft dieser gro\u00dfen Schaden zu!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie hielten es nicht einmal f\u00fcr n\u00f6tig, sich f\u00fcr eine derartige, unvorstellbare Entgleisung zu entschuldigen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf meine Anfrage best\u00e4tigten Sie, Herr Schmiedel, als aufsichtsf\u00fchrender Pr\u00e4sident der Z\u00c4K Berlin am 22.02.2007 &#8222;letztmalig sehr gern, dass es unter meiner Amtsf\u00fchrung keinerlei erkennbare Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten, pers\u00f6nliche Vorteilsnahmen, Bereicherungen oder \u00e4hnliches innerhalb des Versorgungswerkes\u2026 gegeben hat.&#8220; Wenig sp\u00e4ter ermittelt die Staatsanwaltschaft im Versorgungswerk, \u00fcbrigens noch immer!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie, Herr Schmiedel, haben Ihren Zust\u00e4ndigkeitsbereich nicht im Griff!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz massiver Falschabrechnungen von Sitzungsgeldern und Reisekosten des KZV Vorstandes, forderten Sie f\u00fcr 2003 die Entlastung dieses Vorstandes. Und auch 2005 deckte der Rechnungspr\u00fcfungsausschuss der KZV Berlin, trotz massiver Behinderung, die hemmungslose Selbstbedienungsmentalit\u00e4t unserer hauptamtlichen Vorstandskollegen auf. Trotz derartiger moralischer Verdorbenheit und Abzockermentalit\u00e4t entlasteten Sie, Herr Schmiedel, diese Vorstandskollegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wieder einmal verpassten Sie als Kammerpr\u00e4sident die Chance, konsequent gegen Selbstbedienung und Selbstbereicherung der Berliner Funktion\u00e4re vorzugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie blamieren fast alle Berliner Zahn\u00e4rzte und Schaden der Au\u00dfendarstellung der Zahn\u00e4rzteschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Nach Manuskript, es gilt das gesprochene Wort)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n<p>Lesetipp: Herr Dr. Dohmeier,<br \/>\n&#8222;<a title=\"Weblog Dr. Drohmeier\" href=\"http:\/\/www.drdohmeier.de\/?p=755\" target=\"_blank\">Verband der Zahn\u00e4rzte und Freier Verband einigen sich auf Dr. Schmiedel<\/a>&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"color: white;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Kammerwahl 2006 nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts wegen schwerer Formfehler im November 2008 wiederholt werden musste, fand am 29. 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