{"id":33165,"date":"2021-02-25T11:58:37","date_gmt":"2021-02-25T10:58:37","guid":{"rendered":"http:\/\/iuzb.de\/?p=33165"},"modified":"2021-02-25T12:01:08","modified_gmt":"2021-02-25T11:01:08","slug":"bzaek-umfrage-deutschland-im-hygiene-check","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=33165","title":{"rendered":"BZ\u00c4K: Umfrage: Deutschland im Hygiene-Check"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Hygiene-Vorgaben werden weitgehend beachtet, Unterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern, Ost- und West sowie J\u00fcngeren und \u00c4lteren\u00a0 <\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Hohe Erwartungen an Hygienestandards in Arzt- und Zahnarztpraxen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wegen Corona ist das Hygienebewusstsein der Bev\u00f6lkerung sehr hoch und die Hygiene-Vorgaben der Beh\u00f6rden werden weitestgehend eingehalten. Das ergab eine deutschlandweite, repr\u00e4sentative forsa-Umfrage im Auftrag der Bundeszahn\u00e4rztekammer (BZ\u00c4K). 92 Prozent der Befragten geben an, \u201evoll und ganz\u201c oder \u201eeher\u201c auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten, und 95 Prozent r\u00e4umen der Hygiene im Alltag einen hohen Stellenwert ein. F\u00fcr eine deutliche Mehrheit ist dabei Corona ein wesentlicher Grund: 86 Prozent achten mehr auf Hygiene als vor der Pandemie. Immerhin drei Viertel (76 Prozent) der Befragten gehen davon aus, dass sie die erh\u00f6hten Hygienestandards auch beibehalten werden, wenn die Pandemie vorbei ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>AHA wird eingehalten, nicht ins Gesicht zu fassen f\u00e4llt schwer<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eingehalten werden von der Bev\u00f6lkerung vor allem die sogenannten AHA-Regeln, also Maske tragen, Abstand halten und regelm\u00e4\u00dfiges H\u00e4ndewaschen. 75 Prozent tragen \u201eimmer\u201c einen Mund-Nasen-Schutz, weitere 23 Prozent \u201emeistens\u201c. Auch das Abstandhalten (immer: 55 Prozent, meistens: 40 Prozent) und H\u00e4ndewaschen (immer: 51 Prozent, meistens: 45 Prozent) wird von \u00fcber 90 Prozent eingehalten. Schwerer f\u00e4llt es den Befragten, sich nicht ins Gesicht zu fassen: Lediglich jedem zehnten Befragten (9 Prozent) gelingt dies immer, 59 Prozent zumindest meistens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bundeszahn\u00e4rztekammer begr\u00fc\u00dft das hohe Hygienebewusstsein der Bev\u00f6lkerung. \u201eDie Einhaltung von Hygienestandards ist immer ein wichtiger Baustein gegen die \u00dcbertragung von Infektionskrankheiten. Es ist ermutigend, dass eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung die Hygienema\u00dfnahmen im Kampf gegen Corona ernst nimmt und anwendet\u201c, so Dr. Peter Engel, Pr\u00e4sident der BZ\u00c4K.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hohe Hygieneerwartungen an Praxen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hoch sind die Hygieneerwartungen an die Arzt- und Zahnarztpraxen: F\u00fcr 65 Prozent der Befragten sind hohe Hygienestandards in Arztpraxen sehr wichtig, bei Zahnarztpraxen sind es sogar 77 Prozent. Kurze Wartezeiten und eine gute Praxisorganisation spielen f\u00fcr die meisten Patienten eine geringere Rolle, lediglich die Kompetenz des medizinischen Personals ist ihnen noch wichtiger als die Hygiene (89 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gr\u00f6\u00dfte Vertrauen in Sachen Hygiene genie\u00dfen die niedergelassenen Zahn- und Haus\u00e4rzte. 88 Prozent der Befragten haben die Erfahrung, dass in Zahnarztpraxen besondere Hygiene-Vorkehrungen getroffen werden, 84 Prozent vermuten dies bei Allgemeinmedizinern. Zum Vergleich: Von besonderen Hygiene-Vorkehrungen in Krankenh\u00e4usern gehen 65 Prozent der Befragten aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die BZ\u00c4K zeigt das Umfrageergebnis, dass der hohe Hygieneaufwand in den Praxen deutlich wahrgenommen wird: \u201eWir hatten schon vor der Pandemie sehr hohe Hygienestandards in den Zahnarztpraxen, die nun noch einmal versch\u00e4rft wurden. Es freut uns, dass dies von den Patientinnen und Patienten erkannt und gew\u00fcrdigt wird\u201c, so Engel.\u00a0 Die Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte haben sich eine Hygiene-Expertise aufgebaut, von der in der Pandemie auch andere profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Arzttermine nicht verschieben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl die Patienten sich mit fast 90 Prozent regelm\u00e4\u00dfig zur zahn\u00e4rztlichen Behandlung vorstellen, will allerdings wegen der Corona-Pandemie knapp die H\u00e4lfte der Patienten (45 Prozent) derzeit nur in dringenden F\u00e4llen zum Zahnarzt gehen. Tats\u00e4chlich haben jedoch nur 16 Prozent in j\u00fcngerer Zeit einen Termin abgesagt oder verschoben. Dr. Peter Engel r\u00e4t davon ab, notwendige Termine beim Zahnarzt zu verschieben: \u201eEine Verunsicherung ist verst\u00e4ndlich. Aber wir haben die ohnehin sehr hohen Hygienestandards in den Zahnarztpraxen noch einmal versch\u00e4rft. Die Praxen sind sicher, das zeigen diverse Auswertungen. Wer einen Zahnarzttermin hat und infektfrei ist, sollte diesen wahrnehmen, erst recht bei chronischen Erkrankungen. Auch die Vorsorge sollte man auf keinen Fall vernachl\u00e4ssigen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Frauen disziplinierter, weniger Maskentragen im Osten und bei J\u00fcngeren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterschiede beim Beherzigen der Hygienema\u00dfnahmen gibt es zwischen Frauen und M\u00e4nnern, Ost und West sowie Jung und Alt. W\u00e4hrend beispielsweise zwei Drittel der Frauen (64 Prozent) regelm\u00e4\u00dfig und gr\u00fcndlich die H\u00e4nde waschen, ist es bei den M\u00e4nnern lediglich die H\u00e4lfte (46 Prozent). Auch bei den anderen Hygiene-Ma\u00dfnahmen sind Frauen disziplinierter. In den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern tragen nur 6 von 10 Befragten (60 Prozent) immer eine Maske, in den westlichen Bundesl\u00e4ndern sind es hingegen 77 Prozent. Auch das Abstand halten wird im Osten weniger beachtet: Jeder zweite Westdeutsche (54 Prozent) achtet immer auf den Abstand, im Osten ist es gut jeder Dritte (36 Prozent). Die Disziplin beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes h\u00e4ngt auch vom Alter ab: W\u00e4hrend 84 Prozent der Befragten \u00fcber 60 immer eine Maske tragen, sind es bei den 18-29j\u00e4hrigen 65 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hintergrund:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Umfrage wurden insgesamt 1.006 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ab 18 Jahren in Deutschland mithilfe des bev\u00f6lkerungsrepr\u00e4sentativen Online-Panels forsa.Omninet befragt. Durchgef\u00fchrt wurde die Umfrage vom 28. Januar bis zum 4. Februar 2021.<\/p>\n<p>Infografiken zu den Ergebnissen<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bzaek.de\/ueber-uns\/daten-und-zahlen\/hygienecheck.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.bzaek.de\/ueber-uns\/daten-und-zahlen\/hygienecheck.html<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: Bundeszahn\u00e4rztekammer, <a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/presse\/presseinformationen\/presseinformation\/umfrage-deutschland-im-hygiene-check.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressemitteilung vom 25.02.2021<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>. 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