{"id":31760,"date":"2020-11-13T22:11:42","date_gmt":"2020-11-13T21:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/iuzb.de\/?p=31760"},"modified":"2020-12-01T21:24:18","modified_gmt":"2020-12-01T20:24:18","slug":"adieu-manuelle-aufbereitung-oder-wie-aus-einem-leitartikel-ein-leidartikel-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=31760","title":{"rendered":"&#8222;Adieu, manuelle Aufbereitung!&#8220; oder: Wie aus einem &#8222;Leitartikel&#8220; ein &#8222;Leidartikel&#8220; wurde"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.kzv-berlin.de\/fileadmin\/user_upload\/Praxis-Service\/3_Publikationen\/2_MBZ\/2020\/MBZ_10_2020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-31771\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-10-MBZ-Heegewaldt-Aus-meiner-Sicht-manuelle-Aufbdereitung.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-10-MBZ-Heegewaldt-Aus-meiner-Sicht-manuelle-Aufbdereitung.jpg 935w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-10-MBZ-Heegewaldt-Aus-meiner-Sicht-manuelle-Aufbdereitung-450x240.jpg 450w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-10-MBZ-Heegewaldt-Aus-meiner-Sicht-manuelle-Aufbdereitung-225x120.jpg 225w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-10-MBZ-Heegewaldt-Aus-meiner-Sicht-manuelle-Aufbdereitung-768x409.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a>Zu der Ver\u00f6ffentlichung des Kammerpr\u00e4sidenten Dr. Heegewald in der <a href=\"https:\/\/www.kzv-berlin.de\/fileadmin\/user_upload\/Praxis-Service\/3_Publikationen\/2_MBZ\/2020\/MBZ_10_2020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MBZ Oktober 2020<\/a>, sowie der vorhergehenden <a href=\"https:\/\/www.zaek-berlin.de\/presse\/meldungen\/aktuelles\/aktuelles-detail\/article\/manuelle-aufbereitung-weiterhin-zulaessig.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kammermitteilung vom 10.09.2020<\/a>, erreichte uns ein Kommentar aus der Leserschaft:<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war klar und eigentlich h\u00e4tte man sich auch eher gewundert, wenn es anders gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer noch vor vier Jahren aufgeatmet hatte, dass der alte Pr\u00e4sident den Platz f\u00fcr einen j\u00fcngeren r\u00e4umen w\u00fcrde und gehofft hatte, dass dadurch in der Zahn\u00e4rztekammer Berlin mehr Transparenz, Pluralit\u00e4t und Kollegialit\u00e4t einziehen w\u00fcrde, wurde schnell entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon bei der ersten DV konnte man erahnen, dass es keine Ver\u00e4nderung geben w\u00fcrde, sondern dass eine schlechte Schmiedel 2.0 Kopie fortan die F\u00fchrung \u00fcbernehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konnte man bei Pr\u00e4sident Schmiedels Eitelkeit davon ausgehen, dass er das Ruder der Kammerf\u00fchrung nie aus der Hand geben w\u00fcrde, so zeigte sich schnell, dass der Pr\u00e4sident Heegewaldt sehr schnell die F\u00fchrung an Seinen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer abgeben w\u00fcrde. Schon nach kurzer Zeit h\u00f6rte man, dass der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer noch leichteres Spiel bekam Mitarbeiter aus seinem engen pers\u00f6nlichen Umfeld einzustellen und wohl auch immer noch st\u00e4rker mit Boni und \u201eincentives\u201c beg\u00fcnstigt als kammerloyale langj\u00e4hrige Mitarbeiter. Da ist es doch auch kein Wunder, dass das Klima unter den Mitarbeitern ebenfalls in Schieflage geriet. Eins der ersten Opfer der schlechten Personalpolitik, war die \u201egute Fee\u201c der Berliner Zahn\u00e4rzteschaft und von der Kollegenschaft hoch gesch\u00e4tzte <a href=\"https:\/\/www.zaek-berlin.de\/dateien\/Content\/Dokumente\/Presse\/MBZ-Archiv_2016\/MBZ_12-2016.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Norbert Gerike<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herrn Gerike haben die Berliner Zahn\u00e4rzte viel mehr Unterst\u00fctzung zu verdanken als allen Pr\u00e4sidenten zusammen, die der Verband der Berliner Zahn\u00e4rzte ununterbrochen seit \u00fcber 20 Jahren stellt. Norbert Gerike war nicht nur der Initiator des bundesweit ersten Kammer eigenen BuS-Dienst, sondern war auch der Autor des von allen Berlinern gesch\u00e4tzten Q-BuS Handbuchs, der kostenlose Betreuer der mobilen Elektro-Chirurgie-Ger\u00e4te und nicht zuletzt der verl\u00e4ssliche Ansprechpartner zu den Aufsichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein dem guten Kontakt, der hohen Fachkompetenz und der ausgleichenden Art von Herrn Gerike war es zu verdanken, dass die Aufsicht uns jahrelang mit Begehungen verschont hat. Das damalige BuS-Trio bestehend aus Herrn Gerike und seinen beiden Kollegen waren in den Praxen wohl gelitten und hat vielen Praxen mit Rat und Tat hilfreich zur Seite gestanden. Aber Norbert Gerike hat auch viele Praxen vor unn\u00f6tigen Investitionen in den Praxen bewahrt, da er so stark im dentalen Netzwerk verwurzelt war und ist, dass sogar die Dental-Depots vor ihm in Ehrfurcht gekuscht haben. Norbert Gerike wurde aber wahrscheinlich genau aus diesem Grund aus der Kammer geworfen: Er wusste zu viel und war deshalb den Kammerverantwortlichen ein Dorn im Auge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glauben Sie mir, dass es unter Norbert Gerike auch weiterhin sicherlich in Berlin auch in Zukunft auch immer noch die M\u00f6glichkeiten der manuellen Aufbereitung geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer aber, wie Pr\u00e4sident Heegewaldt, in einem seiner ersten Leitartikel <a href=\"https:\/\/www.kzv-berlin.de\/fileadmin\/user_upload\/Praxis-Service\/3_Publikationen\/2_MBZ\/2017\/MBZ_07_08_2017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eGegen eine staatliche G\u00e4ngelung der Zahnarztpraxen\u201c<\/a> die Aufsicht und das LAGeSo gegen sich aufbringt, muss sich nicht wundern, dass dies auf wenig Gegenliebe st\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wurde aus einem eitlen Leitartikel ein Leidartikel f\u00fcr alle Berliner Zahnarztpraxen, die ab dem 1.1.2021 Gefahr laufen durch absolut fahrl\u00e4ssiges und verantwortungsloses Handeln eines Einzelnen, vom LAGeSo abgestraft zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer jetzt den Knall immer noch nicht geh\u00f6rt hat, der muss wirklich tief schlafen. Aber dann darf sich auch niemand mehr in Zukunft \u00fcber \u201edie da oben\u201c beklagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die eigene Vorteilnahme und Bereicherung auf Kosten der Kollegen, durch Vetternwirtschaft zwischen Zahn\u00e4rztekammer, KZV und Versorgungswerk muss endlich aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">JEDER BERLINER KOLLEGE SOLLTE MIT SEINER STIMME DAZU BEITRAGEN DAS DAMIT ENDLICH SCHLUSS IST.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit kollegialen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gernold Winter<br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">(Alias, die Realperson ist der Redaktion bekannt, sie ist Mitglied der Zahn\u00e4rztekammer Berlin)<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu der Ver\u00f6ffentlichung des Kammerpr\u00e4sidenten Dr. Heegewald in der MBZ Oktober 2020, sowie der vorhergehenden Kammermitteilung vom 10.09.2020, erreichte uns ein Kommentar aus der Leserschaft: . 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