{"id":29880,"date":"2020-04-07T09:12:32","date_gmt":"2020-04-07T07:12:32","guid":{"rendered":"http:\/\/iuzb.de\/?p=29880"},"modified":"2022-07-25T19:35:41","modified_gmt":"2022-07-25T17:35:41","slug":"iuzb-vorstand-gerhard-gneist-im-interview-bei-n-tv-haben-groesste-infektionsgefahr-zahnaerzte-fuehlen-sich-im-stich-gelassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=29880","title":{"rendered":"IUZB-Vorstand Gerhard Gneist im Interview bei n-tv: &#8222;Haben gr\u00f6\u00dfte Infektionsgefahr&#8220; &#8211; Zahn\u00e4rzte f\u00fchlen sich im Stich gelassen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Zahnaerzte-fuehlen-sich-im-Stich-gelassen-article21697391.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-29889\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020-04-07-IUZB-Gerhard-Gneist-Haben-groe\u00dfte-Infektionsgefahr-Zahnaerzte-f\u00fchlen-sich-im-Stich-gelassen-01.jpg\" alt=\"\" width=\"687\" height=\"602\" srcset=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020-04-07-IUZB-Gerhard-Gneist-Haben-groe\u00dfte-Infektionsgefahr-Zahnaerzte-f\u00fchlen-sich-im-Stich-gelassen-01.jpg 687w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020-04-07-IUZB-Gerhard-Gneist-Haben-groe\u00dfte-Infektionsgefahr-Zahnaerzte-f\u00fchlen-sich-im-Stich-gelassen-01-342x300.jpg 342w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020-04-07-IUZB-Gerhard-Gneist-Haben-groe\u00dfte-Infektionsgefahr-Zahnaerzte-f\u00fchlen-sich-im-Stich-gelassen-01-137x120.jpg 137w\" sizes=\"auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Dienstag, 07. April 2020<\/span><\/p>\n<p><strong>&#8222;Haben gr\u00f6\u00dfte Infektionsgefahr&#8220; <\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Zahn\u00e4rzte f\u00fchlen sich im Stich gelassen<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zahn\u00e4rzte kommen ihren Patienten sehr nahe &#8211; doch ausreichend Schutzkleidung haben auch sie oft nicht. Der Berliner Zahnarzt Gerhard Gneist findet es &#8222;skandal\u00f6s&#8220;, dass es keine finanziellen Hilfen gibt und wirft der Bundesregierung Unt\u00e4tigkeit vor.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kaum eine Medizinergruppe komme so dicht an die M\u00fcnder der Patienten heran wie Zahn\u00e4rzte. Umso wichtiger sind Mundschutz, Kittel und Schutzbrille. Doch die sind derzeit bekannterma\u00dfen Mangelware. &#8222;Das werfe ich der Politik vor, dass wir nicht entsprechend Masken haben, dass die Desinfektionsmittel fehlen&#8220;, sagt Gerhard Gneist, Zahnarzt und Vorsitzender des Berufsverbands Initiative Unabh\u00e4ngiger Zahn\u00e4rzte Berlin e.V. im ntv-&#8222;Fr\u00fchstart Corona Spezial&#8220;. Schlie\u00dflich habe dem Bundestag schon 2013 ein Pandemieszenario vorgelegen, in dem vor einem Engpass an Schutzkleidung gewarnt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damals h\u00e4tte man die Lager auff\u00fcllen m\u00fcssen, meint Gneist. Stattdessen m\u00fcssten er, seine Zahnarztkollegen und \u00fcberhaupt alle, die im Gesundheitswesen t\u00e4tig sind, derzeit selber schauen, wie sie zurechtk\u00e4men. W\u00e4hrend Honorareinbu\u00dfen von niedergelassenen \u00c4rzten durch das vor zwei Wochen verabschiedete Krankenhausentlastungsgesetz von der Bundesregierung abgefedert werden, gehen die Zahn\u00e4rzte leer aus. &#8222;Was ja wirklich skandal\u00f6s ist, weil wir an vorderster Front sind&#8220;, so Gneist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob auch nur einige der zwei Millionen k\u00fcrzlich in Berlin eingetroffenen Schutzmasken bei Gneist und seinen Kollegen landen &#8211; unklar. Der Zahnarzt selbst hat gerade noch einen Tiroler Anbieter aufgetan, bei dem er v\u00f6llig \u00fcberteuertes Material bestellt hat. Wie die meisten Zahn\u00e4rzte \u00f6ffnet er seine Praxis nur noch f\u00fcr Notfallpatienten, seine Mitarbeiterinnen musste er in die Kurzarbeit schicken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gneist stockt Geh\u00e4lter mit Privatmitteln auf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weil er wei\u00df, dass zahnmedizinische Fachangestellte mit 60 Prozent ihres Gehaltes kaum \u00fcber die Runden kommen, legt er aus seiner eigenen Tasche die fehlenden 40 Prozent drauf. Aber das kann sich &#8211; jedem Klischee vom reichen Zahnarzt zum Trotz &#8211; nicht jeder leisten. &#8222;Kredite m\u00fcssen bezahlt werden. Das trifft nat\u00fcrlich besonders hart ganz junge Praxen, die gerade erst aufgemacht haben. Die m\u00fcssen einfach mit unterst\u00fctzt werden&#8220;, verlangt Gneist von der Bundesregierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den finanziellen Einbu\u00dfen kommt die Unsicherheit dar\u00fcber, wie gef\u00e4hrlich das Virus f\u00fcr Zahn\u00e4rzte, Mitarbeiter und Patienten wirklich ist. &#8222;Ich bin ja kein Virologe&#8220;, betont Gneist. Er informiere sich unter anderem im Fernsehen und h\u00f6re nur, dass die Aerosole zwei Stunden bis neun Tage in der Luft sein k\u00f6nnen. Damit gebe es die Gefahr einer Schmierinfektion. &#8222;Es ist immer auch ein Risiko bei uns in der Zahnarztpraxis. Wir sind ja am dichtesten dran.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Zahnaerzte-fuehlen-sich-im-Stich-gelassen-article21697391.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">n-tv<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Dienstag, 07. 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