{"id":28504,"date":"2019-11-28T12:38:37","date_gmt":"2019-11-28T11:38:37","guid":{"rendered":"http:\/\/iuzb.de\/?p=28504"},"modified":"2020-01-15T08:22:45","modified_gmt":"2020-01-15T07:22:45","slug":"erinnerung-wachhalten-geschichte-als-verpflichtung-fuer-gegenwart-und-zukunft-studien-zur-rolle-der-zahnaerzteschaft-in-der-ns-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=28504","title":{"rendered":"Erinnerung wachhalten: Geschichte als Verpflichtung f\u00fcr Gegenwart und Zukunft: Studien zur Rolle der Zahn\u00e4rzteschaft in der NS-Zeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Spitzenorganisationen der Zahn\u00e4rzteschaft in Deutschland haben heute in Berlin erstmals \u00f6ffentlich die Ergebnisse des gemeinsamen <strong>Forschungsprojekts \u201eZahnmedizin und Zahn\u00e4rzte im Nationalsozialismus\u201c <\/strong>vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung im Auftrag von<strong> Kassenzahn\u00e4rztlicher Bundesvereinigung (KZBV), Bundeszahn\u00e4rztekammer (BZ\u00c4K) und Deutscher Gesellschaft f\u00fcr Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)<\/strong> in Kooperation mit renommierten, unabh\u00e4ngigen Wissenschaftlern der <strong>Universit\u00e4ten D\u00fcsseldorf und Aachen<\/strong> war in den vergangenen vier Jahren die Rolle der Zahnheilkunde im NS-Regime systematisch aufgearbeitet worden. Ziel dieses bundesweit einmaligen Projekts war die erste umfassende historisch-kritische Darstellung der Geschichte der Zahn\u00e4rzteschaft und ihrer Organisationen in den Jahren 1933 bis 1945 sowie in der Nachkriegszeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Gro\u00df,<\/strong> Direktor des Instituts f\u00fcr Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls der <strong>RWTH Aachen<\/strong>, erster Antragsteller und Projektleiter f\u00fcr den Komplex \u201eZahn\u00e4rzte als T\u00e4ter\u201c: \u201eDie Zahn\u00e4rzteschaft diente sich dem NS-Regime in vielerlei Hinsicht an. Im Jahr 1938 waren bereits 9 Prozent aller Zahn\u00e4rzte Mitglieder der Allgemeinen SS, gut 60 Prozent der zahn\u00e4rztlichen Hochschullehrer traten bis 1945 in die NSDAP ein. Mindestens 300 Zahn\u00e4rzte engagierten sich in der Waffen-SS, etwa 100 Zahn\u00e4rzte waren als Zahn\u00e4rzte in Konzentrationslagern t\u00e4tig und mindestens 48 Zahn\u00e4rzte wurden ab 1945 als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt. Nach dem Krieg kam es zu keinem wirklichen Neuanfang: So waren 6 der 7 zwischen 1949 und 1981 amtierenden Pr\u00e4sidenten der DGZMK ehemalige Mitglieder der NSDAP. Gleiches galt f\u00fcr die H\u00e4lfte der von 1949 bis 1982 ausgezeichneten Ehrenmitglieder und -medaillentr\u00e4ger. Dagegen gingen nur 2 Prozent dieser Ehrungen an entrechtete j\u00fcdischen Kollegen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. Matthis Krischel<\/strong>, Institut f\u00fcr Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Medizinische Fakult\u00e4t der <strong>Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, <\/strong>Projektleiter f\u00fcr den Komplex \u201eVerfolgte Zahn\u00e4rzte\u201c: \u201eZu den Verfolgten im Nationalsozialismus geh\u00f6rten auch Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte, Dentistinnen und Dentisten, Studierende der Zahnmedizin und andere Personen, die in Praxen und Dentallaboren arbeiteten. Im Rahmen des Projekts konnten Biographien von mehr als 1200 Personen rekonstruiert werden. Die \u00fcberwiegende Mehrheit wurde auf Grund ihrer j\u00fcdischen Religion oder Abstammung verfolgt, einige auch wegen politischer Opposition gegen die Nationalsozialisten, wegen aktiven Widerstands oder wegen ihrer sexuellen Orientierung. Dass unter den Opfern auch ein Zeuge Jehovas und eine ermordete psychisch erkrankte Zahn\u00e4rztin waren zeigt, aus welchen unterschiedlichen Gr\u00fcnden Menschen in das Fadenkreuz der Nationalsozialisten geraten konnten. Mehr als 60 Prozent der verfolgten Personen konnte aus Deutschland fliehen. Diese Flucht f\u00fchrte h\u00e4ufig \u00fcber mehrere Etappen und im Zielland konnten viele nicht mehr in ihrem urspr\u00fcnglichen Beruf arbeiten. Wer das Land vor dem Krieg nicht verlassen hatte, war bald von Deportation in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager bedroht. Einige w\u00e4hlten den selbstbestimmten Suizid, um der Deportation zu entgehen. Fast ein Viertel der Zahnbehandler*innen wurde deportiert und in den Lagern ermordet. Nur eine Minderheit \u00fcberlebte entweder die KZ\u2018s oder konnte in Deutschland untertauchen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. Wolfgang E\u00dfer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV:<\/strong> \u201eDer Gedanke an die politische Verstrickung des Berufsstandes in der NS-Zeit ist bedr\u00fcckend, er schmerzt und besch\u00e4mt, ebenso wie der Gedanke an Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte die Opfer der Nationalsozialisten wurden. Aber es ist ein notwendiger Schmerz, der die Erinnerung an Geschehenes wachh\u00e4lt. Er zwingt uns zur Auseinandersetzung, zur Selbstreflektion, er zwingt uns, lange ausgeblendete Realit\u00e4ten anzuerkennen. Er zwingt uns, \u00fcber Recht und Unrecht, \u00fcber Menschlichkeit und Unmenschlichkeit, \u00fcber Ausflucht und Verantwortung nachzudenken. Er macht uns dem\u00fctig, aber auch sensibel f\u00fcr Fehlentwicklungen, ideologische Verirrungen und Intoleranz, welche im gesellschaftlichen Diskurs gegenw\u00e4rtig wieder verst\u00e4rkt konstatiert werden m\u00fcssen. Ein Teil der Bev\u00f6lkerung sucht nach Orientierung, ein anderer scheint geschichtsvergessen zu sein oder gar wieder empf\u00e4nglich f\u00fcr nationalistisches Gedankengut. Wenn wir aus unserer Geschichte eine Lehre ziehen, dann diejenige, dass wir bereits den Anf\u00e4ngen entschieden wehren m\u00fcssen und nicht erst ein bestimmtes Ausma\u00df von Unrecht oder politischer Eskalation abwarten d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. Peter Engel, Pr\u00e4sident der BZ\u00c4K:<\/strong> \u201eDas Forschungsprojekt ist ein Signal, dass die Zahn\u00e4rzteschaft sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist &#8211; und diese wahrnimmt. Wir wollen als Berufsgruppe verantwortungsbewusst und mit Zuversicht in die Zukunft sehen, daher haben wir auch diese Aspekte unserer Vergangenheit detailliert aufarbeiten lassen. Die Aufarbeitung hilft uns, aus der Vergangenheit zu lernen, aus ihr wichtige Lehren zu ziehen, Anzeichen f\u00fcr Missst\u00e4nde zu erkennen, kurz: unseren moralischen Kompass zu justieren und korrekt auszurichten. Das gebietet nicht zuletzt auch das zahn\u00e4rztliche Ethos. Wir m\u00f6chten eine \u201eKultur der Erinnerung\u201c.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Prof. Dr. Roland Frankenberger, Pr\u00e4sident der DGZMK:<\/strong> \u201e60 Prozent der untersuchten Hochschullehrer f\u00fcr Zahnmedizin waren Mitglieder der NSDAP. 50 Prozent aller von der DGZMK nach dem zweiten Weltkrieg ausgezeichneten Wissenschaftler, die altersm\u00e4\u00dfig daf\u00fcr in Frage kamen, waren ebenfalls ehemalige NSDAP-Mitglieder. Das ist eine Prozentzahl, die meine Bef\u00fcrchtungen und Ahnungen deutlich \u00fcbertrifft. Wir Zahn\u00e4rzte \u2013 und allen voran die Vertreter der Wissenschaft \u2013 haben versagt: Im \u201eDritten Reich\u201c durch politisch angepasstes Verhalten und in den folgenden Jahrzehnten durch Ausblenden und ein dauerhaftes Wegschauen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hintergrund der Projektarbeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einzelstudien und Promotionsarbeiten \u2013 zum Teil in englischer Sprache \u2013 sowie ein in K\u00fcrze erscheinendes Personenlexikon beleuchten gleicherma\u00dfen die Rolle zahn\u00e4rztlicher T\u00e4ter und Opfer. Gegenstand der T\u00e4ter-Forschung waren insbesondere Pr\u00e4sidenten und Ehrenmitglieder zahn\u00e4rztlicher Fachgesellschaften, die Affinit\u00e4t zahn\u00e4rztlicher Hochschullehrer und Standespolitiker zur NSDAP sowie die Rolle der Zahn\u00e4rzte als Angeh\u00f6rige der Waffen-SS, als Personal in Konzentrationslagern und \u2013 nach 1945 \u2013 als Angeklagte vor Gericht. Zudem wurden in einem eigenen Arm des Forschungsprojekts Biographien von verfolgten Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzten nachgezeichnet. Dokumentiert sind zum Teil erhebliche Verstrickungen von Zahn\u00e4rzten, Kieferchirurgen und Standespolitikern in das verbrecherische System des Nationalsozialismus. Gleichzeitig wurden besonders j\u00fcdische Zahn\u00e4rzte mit Berufseinschr\u00e4nkungen oder\u00a0 -verboten belegt, enteignet, entrechtet, vertrieben und ermordet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Pr\u00e4sentation der Projektergebnisse \u00fcbernimmt die Zahn\u00e4rzteschaft \u00fcber die eigentliche Wissensvermittlung hinaus gesellschaftliche Verantwortung f\u00fcr diesen dunklen Teil ihrer Geschichte. Das Projekt ist demnach integraler Bestandteil des beruflichen Selbstverst\u00e4ndnisses von Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weitere Informationen<\/strong> zu den Ergebnissen des gemeinsamen Projekts kann auf den Websites von KZBV (<a href=\"http:\/\/www.kzbv.de\/ns-forschungsprojekt-zahnmedizin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.kzbv.de\/ns-forschungsprojekt-zahnmedizin<\/a>), BZ\u00c4K (<a href=\"http:\/\/www.bzaek.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.bzaek.de<\/a>) und DGZMK (<a href=\"http:\/\/www.dgzmk.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.dgzmk.de<\/a>) abgerufen werden, darunter Kurzdossiers zu Schwerpunktthemen der Forschungsarbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.kzbv.de\/pressemappe-ns-forschungsprojekt-kzbv-bzaek-dgzmk.download.b2ba816e7fd0c7a014c7ac657e33eb57.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressemappe<\/a> anl\u00e4sslich der Pressekonferenz am 28. November 2019<\/strong>:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/191128_pm_forschungspreis_ns.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1.<\/a> Pressemeldung<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/04_Statement_Engel.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2.<\/a> Statement Dr. Peter Engel, BZ\u00c4K<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/05_Praesentation_Gro%C3%9F_Taeter.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">3.<\/a> Vortrag Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Gro\u00df, RWTH Aachen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/06_Praesentation_Krischel_Opfer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">4.<\/a> Vortrag Dr. Matthis Krischel, Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/07_Statement_Frankenberger.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">5.<\/a> Statement Prof. Dr. Roland Frankenberger, DGZMK<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/08_Statement_E%C3%9Fer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">6.<\/a> Statement Dr. Wolfgang E\u00dfer, KZBV<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/09_Dossier1_Hochschullehrer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">7.<\/a> Dossier 1: Der Anteil der NSDAP-Mitglieder unter den zahn\u00e4rztlichen Hochschullehrern<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/10_Dossier2_Ehrenmitglieder_DGZMK-Praesidenten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">8.<\/a> Dossier 2: Die Pr\u00e4sidenten der DGZMK, die Ehrenmitglieder der zahn\u00e4rztlichen Fachgesellschaften und ihre Rolle im \u201eDritten Reich\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/11_Dossier3_NS-Zahnaerzte_vor_Gericht.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">9.<\/a> Dossier 3: \u201eNS-Zahn\u00e4rzte\u201c als Angeklagte vor Gericht<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/12_Dossier4_Zahnaerzte_Waffen-SS.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">10.<\/a> Dossier 4: Zahn\u00e4rzte in der Waffen-SS und in den Konzentrationslagern<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/13_Dossier5_Standespolitiker.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">11.<\/a> Dossier 5: Der Anteil der NSDAP-Mitglieder unter den f\u00fchrenden zahn\u00e4rztlichen Standespolitikern der Nachkriegszeit<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/14_Zusammenfassung_Taeter.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">12.<\/a> Zahn\u00e4rzte als T\u00e4ter &#8211; Zusammenfassung der ermittelten Ergebnisse<\/p>\n<p><a class=\"download\" title=\"Verfolgte Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte im Nationalsozialismus - Zusammenfassung\" href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/15_Zusammenfassung_Opfer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">13.<\/a> Verfolgte Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte im Nationalsozialismus &#8211; Zusammenfassung<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/16_Vita_Gro%C3%9F.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">14.<\/a> Vita Prof. Dr. Dr. Dr. Gro\u00df<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/fileadmin\/PDFs\/fp\/17_Vita_Krischel.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">15.<\/a> Vita Dr. Krischel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung <a href=\"https:\/\/www.kzbv.de\/pressemitteilung-vom-28-11-2019.1348.de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KZBV K.d.\u00f6.R.<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/presse\/presseinformationen\/presseinformation\/erinnerung-wachhalten-geschichte-als-verpflichtung-fuer-gegenwart-und-zukunft.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BZ\u00c4K e.V.<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.dgzmk.de\/presse\/pressemitteilungen\/gemeinsame-pk-von-bzaek-kzbv-und-dgzmk-zahnmedizin-und-zahnmediziner-im-nationalsozialismus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">DGZMK e.V.<\/a> vom 28.11.2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Spitzenorganisationen der Zahn\u00e4rzteschaft in Deutschland haben heute in Berlin erstmals \u00f6ffentlich die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts \u201eZahnmedizin und Zahn\u00e4rzte im Nationalsozialismus\u201c vorgestellt. 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