{"id":2198,"date":"2010-10-01T22:20:00","date_gmt":"2010-10-01T20:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=2198"},"modified":"2016-12-02T08:46:44","modified_gmt":"2016-12-02T07:46:44","slug":"ein-x-fehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=2198","title":{"rendered":"Ein X fehlt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/annonymerbriefvom30.09.2010-k.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17552\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/annonymerbriefvom30.09.2010-k-300x273.jpg\" alt=\"annonymerbriefvom30-09-2010-k\" width=\"300\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/annonymerbriefvom30.09.2010-k-300x273.jpg 300w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/annonymerbriefvom30.09.2010-k-768x699.jpg 768w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/annonymerbriefvom30.09.2010-k.jpg 990w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Gerhard Gneist ist auch schon vor der Wahl gerne Zielobjekt von hasserf\u00fcllten anonymen Briefen gewesen. Und nach dieser f\u00fcr uns zun\u00e4chst einmal durchaus entt\u00e4uschenden Wahl kennt der Jubel in den Kreisen dieser Briefeschreiber kaum Grenzen. Wir zeigen das letzte Schreiben einmal in Kopie:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem Schreiben f\u00e4llt schon auf, dass neben einer gelinden Schw\u00e4che in Rechtschreibung und Zeichensetzung der Hass aus jeder Zeile spritzt. Und bei der Unterschrift unterl\u00e4uft dem Briefeschmierer dann ein echter Fehler: drei Kreuze&#8230;.<br \/>\nZuviel der Bescheidenheit, promovierte anonyme Briefeschmierer unterzeichnen doch mit vier Kreuzen, oder? F\u00fcr den Doktortitel eins extra&#8230;<br \/>\nUnd die f\u00fcr den Absender in Frage kommenden Herrschaften Schulhofs-R\u00fcpel und Pausen-Clowns sind weitestgehend promoviert. Aber dies einmal beiseite, kann man auch am Triumph bestimmter Leute erkennen, wessen gedankliches Kind sie sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die IUZB, nun mit B\u00fcndnispartner, hat Stimmen verloren, das B\u00fcndnis aus BUZ, Freier Liste und DAZ hat weniger Stimmen als die Summe ihrer Bestandteile bei der letzten Wahl, die Fraktion Gesundheit profitiert von der h\u00f6heren Wahlbeteiligung nur mit drei Stimmen mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gewinner, wohl auch durch die h\u00f6here Wahlbeteiligung, sind der &#8222;Berliner Verband&#8220; und der diesmal wieder als Verband antretende Freie Verband.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hatten die oppositionellen Kr\u00e4fte bei der letzten Wahl die etablierten Kr\u00e4fte \u00fcberrascht in ihrer Selbstgef\u00e4lligkeit, hat diesmal ein echtes Kr\u00e4ftemessen stattgefunden. Wie in der Bundespolitik, die Regierenden haben den gesamten Apparat aufgeboten. Und es brachte Verluste f\u00fcr die Opposition. Neben den vom &#8222;Berliner Verband&#8220; zus\u00e4tzlich mobilisierten Mitgliedern mag auch der eine oder andere Kollege die Unruhe, die vor allem die IUZB und die Kollegen im Rechnungspr\u00fcfungsausschuss verursacht haben, als unangenehm empfunden oder die Berichterstattung in der MBZ f\u00fcr bare M\u00fcnze genommen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das tut uns leid, wird sich aber auch in Zukunft wohl nicht \u00e4ndern. Der Grund f\u00fcr diese Unruhe liegt weder bei der Opposition noch bei dem Rechnungspr\u00fcfungsausschuss, er liegt bei den Machenschaften verschiedener KZV-Funktion\u00e4re zu deren eigener pers\u00f6nlicher Bereicherung. Da bleiben wir dran, auch wenn einige Kollegen das als Ruhest\u00f6rung begreifen. Das ist auch kein Wahlkampfget\u00f6se &#8211; das ist unser Programm, zusammen mit dem Satzungsauftrag, am Zusammenwirken aller Kollegen zu arbeiten, derartige Praktiken abzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dieses Zusammenwirken k\u00f6nnte sich lohnen: Wenn man einmal die erkl\u00e4rten oppositionellen Kr\u00e4fte zusammen rechnet, ergeben sich von Liste 2 (Fraktion Gesundheit), Liste 3 (IUZB\/GpZ) und Liste 5 (BUZ, DAZ und Freie Liste) insgesamt 626 Stimmen, das sind 38,24 Prozent. Vierzig Stimmen mehr als Husemann und Co.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist nat\u00fcrlich nicht mehr so nett, wie vor sechs Jahren, als diese Opposition mit 41,3 Prozent einem Berliner Verband mit 28,5 Prozent gegen\u00fcberstand. Aber es ist immer noch mehr, und an einem Zuwachs l\u00e4sst sich arbeiten. Wenn die bisherigen Akteure weitermachen, wird sich daf\u00fcr genug M\u00f6glichkeit bieten. Eine <a href=\"http:\/\/www.kzv-berlin.de\/cms\/index.php?file=news&amp;mode=detail&amp;number=435&amp;newscat=3\" target=\"_blank\">Mehrheit<\/a> der Berliner Vertragszahn\u00e4rzte repr\u00e4sentiert der &#8222;Berliner Verband&#8220; jedenfalls auch diesmal nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und nat\u00fcrlich gibt es jetzt als wiedererstarkte Kraft den Freien Verband, der mehr ist, als ein Z\u00fcnglein an der Waage, allerdings auch mit einer entsprechend h\u00f6heren Verantwortung. Letztendlich wird sich erst in den n\u00e4chsten Wochen herausstellen, wie er diese Verantwortung wahrnimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Interesse aller Vertragszahn\u00e4rzte, soweit sie nicht zu den selbstbereichernden Briefeschmierern geh\u00f6ren, werden wir dran bleiben. Wird nicht einfacher &#8230; aber das hat uns ja auch niemand versprochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n<p><strong>Ihre IUZB<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: white;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerhard Gneist ist auch schon vor der Wahl gerne Zielobjekt von hasserf\u00fcllten anonymen Briefen gewesen. 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