{"id":1670,"date":"2010-07-02T01:11:00","date_gmt":"2010-07-01T23:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=1670"},"modified":"2016-11-29T21:48:09","modified_gmt":"2016-11-29T20:48:09","slug":"kzv-berlin-frustfoul-und-schwalbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=1670","title":{"rendered":"KZV Berlin: Frustfoul und Schwalbe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wir erleben es in diesem Sommer eindrucksvoll &#8211; hochgesch\u00e4tzte Stars der Fu\u00dfballwelt versagen. Und wenn spielerische Mittel nicht ausreichen gegen die Mannschaft, die die Stars vorf\u00fchrt und ausspielt, kommen die Frustfouls, von hinten in die Beine. Und damit der Schiedsrichter den Karton stecken l\u00e4sst, windet sich der foule Star selbst am Boden, als ob er gleich ganze Gliedma\u00dfen verlieren w\u00fcrde. Viele Schiedsrichter kennen das und z\u00fccken dennoch den gelben oder sogar den roten Karton.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So \u00e4hnlich spielt es sich derzeit in Ver\u00f6ffentlichungen des Verbandes der Zahn\u00e4rzte von Berlin ab, ob nun der &#8222;Reservebank-Spieler&#8220; M\u00fcller-Reichenwallner oder das &#8222;Verbandsmaskottchen&#8220; Dr. Kopp in die Tasten hauen (oder sollte man &#8222;treten&#8220; sagen), es ist viel Theater mit dem einzigen Ziel \u2013 abzulenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Rechnungspr\u00fcfungsausschuss <a href=\"http:\/\/www.zahnaerzteverband-berlin.de\/aktuelles.php?id=78\" target=\"_blank\">hintergehe<\/a> die gew\u00e4hlte Vertreterversammlung, windet sich Herr M\u00fcller-Reichenwallner auf dem Boden, und Herr Dr. Kopp berichtet \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.zahnaerzteverband-berlin.de\/aktuelles.php?id=80\" target=\"_blank\">Stroh im Kopf<\/a> &#8211; und meint das gar nicht als Selbstkritik&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was ist geschehen und wovon soll abgelenkt werden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht um zwei Sachverhalte, die jeder f\u00fcr sich bereits rechtfertigen, die Spielmacher des Berliner Verbandes vom Platz zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Rechnungspr\u00fcfungsausschuss deckte bei der \u00dcberpr\u00fcfung des Jahres 2007 Vorg\u00e4nge auf, f\u00fcr die er vom Vorstand keine plausiblen Erkl\u00e4rungen erhielt &#8211; und es ging nicht um Kleingeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Vertragszahnarzt am 29.12.2006 \u20ac 75.445,00 an die KZV Berlin \u00fcberweist und die KZV Berlin diesen Betrag am 16.2.2007 zur\u00fcck\u00fcberweist, wird sich zumindest der Steuerberater des Vertragszahnarztes gefreut haben. Die Erkl\u00e4rung des Vorstandes erkl\u00e4rt diesen Zahlungsfluss nicht &#8211; vor allem nicht diese zeitliche Abfolge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich erschien ein Vorgang, in dem der Insolvenzverwalter eines Vertragszahnarztes an die KZV Berlin im November 2006 \u20ac 86.000,00 \u00fcberwies, und die KZV Berlin dieses Geld &#8222;parkte&#8220;, um es direkt dem Vertragszahnarzt nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens zur\u00fcckzuzahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen Zahlungsgrund hatte der Insolvenzverwalter f\u00fcr die Zahlung nicht angegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass einige Konten der KZV Berlin immer noch f\u00fcr den Rechnungspr\u00fcfungsausschuss nicht einzusehen sind, kommt zur Verschleierungstaktik des Vorstandes hinzu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Situation &#8211; nachdem alle Mittel ausgesch\u00f6pft waren, die Angelegenheit intern zu kl\u00e4ren &#8211; suchten einige RPA-Mitglieder zusammen mit Herrn Gneist und einem Rechtsanwalt den Kontakt zu Strafermittlungsbeh\u00f6rden. Diese forschten nach und fanden nichts, was aus ihrer Sicht die Verfolgung lohnte. Dass dies bisweilen von uns anders gesehen wird, ist bekannt. Tats\u00e4chlich wendet sich die Ermittlungsbeh\u00f6rde bei Straftaten zum Schaden der KZV Berlin an die KZV Berlin &#8211; und erh\u00e4lt von dort derzeit offenbar keine Hinweise auf Straftaten &#8211; des eigenen Vorstandes. Vergleichbar ist das mit dem Versuch eines Fu\u00dfball-Schiedsrichters, ein fragliches Foulspiel durch R\u00fccksprache mit dem Trainer des Spielers zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das funktioniert bisher gar nicht so schlecht, eine Garantie f\u00fcr die Zukunft gibt es aber selbst f\u00fcr den KZV-Vorstand nicht. Die Option, die Machenschaften des Vorstandes gegebenenfalls, wenn anderweitig keine Aufkl\u00e4rung zu schaffen ist, auch strafrechtlich auszuleuchten, ist nat\u00fcrlich l\u00e4stig. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Mit entsprechendem Get\u00f6se muss daher von den Sachverhalten abgelenkt und das Vorgehen der RPA-Mitglieder verdammt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite Sachverhalt &#8211; von dem besonders abgelenkt werden soll, sind die Einsch\u00fcchterungs- und Bedrohungsversuche des KZV-Vorsitzenden Dr. Husemann gegen\u00fcber dem Vorsitzenden des Rechnungspr\u00fcfungsausschusses Herrn Dr. Dohmeier-de Haan. Dieser fragte n\u00e4mlich Herrn Husemann nach der Vertreterversammlungssitzung am 7.6.2010 nach Unterlagen aus dem Ermittlungsverfahren, die Herr Dr. Husemann in der Vertreterversammlung zitierte. Statt dieser Unterlagen unterbreitete Herr Dr. Husemann, Vorstandsvorsitzender der KZV Berlin dem Vorsitzenden des Rechnungspr\u00fcfungsausschusses der KZV Berlin das Angebot &#8222;ein paar in die Fresse&#8220; zu bekommen. Wenig sp\u00e4ter versuchte er auf Herrn Dr. Dohmeier-de Haan loszust\u00fcrmen und unterbreitete ein neues Angebot, ihm &#8222;in die Eier zu treten&#8220;. Er musste bei dieser Szene unter einer Vielzahl von Zeugen von Freunden und Helfern zur\u00fcckgehalten werden, seinem Angebot Taten folgen zu lassen, bevor Herr Dr. Dohmeier-de Haan zu diesen Angeboten Stellung nehmen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ironische Distanz in diesen Zeilen kann nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass sich unser aller KZV-Vorsitzender <a href=\"http:\/\/www.iuzb.de\/?p=91\" target=\"_blank\">einmal mehr<\/a> als der Schulhof-R\u00fcpel aufgespielt hat, den wir kennen. Wer sich wie ein Kneipen-Schl\u00e4ger auff\u00fchrt, wird sich kaum als Repr\u00e4sentant aller Vertragszahn\u00e4rzte eignen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, das wissen wir &#8211; und wir erz\u00e4hlen es weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uns Angst machen und einsch\u00fcchtern &#8211; davon sollte Herr Dr. Husemann nicht einmal tr\u00e4umen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und weil der Verband der Zahn\u00e4rzte von Berlin davor selbst langsam Angst bekommt, bauen seine Helfershelfer ein Ablenkungsman\u00f6ver, eine Schwalbe nach der anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gerhard Gneist<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>P.S.<\/strong> Dass Herr Dr. Kopp den Frontstadt-Geist des Kalten-Krieg-Berliners vermisst, haben wir verschiedentlich zur Kenntnis genommen. Dass er in seiner Not in der Jugend auch nicht vor politischen Gegnerinnen Halt machte, soll gerne erg\u00e4nzend aufgemerkt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn er seine damalige Flamme aber heute als &#8222;schwarzhaarige Beleibte&#8220; und &#8222;Gelegenheitsursache&#8220; blo\u00dfzustellen versucht &#8211; nun, das ist ganz mieser Stil &#8211; den wir allerdings auch schon kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und angesichts eines solchen Charakter-Titans fragen wir uns nat\u00fcrlich, wie er sich damals in der SEW-WG verhalten hat, wenn er sehr oft die Reaktionen auf den &#8222;Schwarzen Kanal&#8220; erleben durfte (wo er doch nur kurzfristig in diese Szene eintauchte)? Mit den W\u00f6lfen mitgeheult? Oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung ein ums andere Mal verteidigt, auf die Gefahr hin, auf dem Sofa \u00fcbernachten zu m\u00fcssen? Auch die Antwort auf diese Frage kann man sich recht einfach ausrechnen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>PPS.<\/strong> Danke auch noch f\u00fcr die Information. Karl-Eduard von Schnitzler hie\u00df er also. Die meisten haben mehr als den Vornamen gar nicht mitbekommen vor dem Umschalten nach dem alten Film.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir erleben es in diesem Sommer eindrucksvoll &#8211; hochgesch\u00e4tzte Stars der Fu\u00dfballwelt versagen. 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