{"id":14393,"date":"2011-06-16T16:40:53","date_gmt":"2011-06-16T14:40:53","guid":{"rendered":"http:\/\/iuzb.de\/?p=14393"},"modified":"2024-01-24T07:40:02","modified_gmt":"2024-01-24T06:40:02","slug":"zaek-berlin-darfs-ein-bisschen-weniger-sein-oder-wo-liegen-die-mindestanforderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=14393","title":{"rendered":"Z\u00c4K Berlin: Darf\u00b4s ein bisschen weniger sein? Oder: Wo liegen die Mindestanforderungen?"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Ein Gastbeitrag von Margret Urban<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausbildungsverg\u00fctungen f\u00fcr auszubildende Zahnmedizinische Fachangestellte in Berlin werden erh\u00f6ht. Zwar erst ab Februar 2012, aber das ist besser als gar nichts. Denn \u2013 und das musste der Leiter des ZFA-Referates in der Ausgabe 06\/2011 der MBZ (siehe <a href=\"http:\/\/www.zaek-berlin.de\/fileadmin\/dokumente\/kammer\/MBZ\/MBZ_06_2011.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seiten 6 und 9<\/a>) selbst zugeben \u2013 das letzte Plus gab es im Jahr 2003.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ingmar Dobberstein argumentiert damit, dass sich ein Fachkr\u00e4ftemangel bemerkbar mache, Praxen \u00fcber geringe Bewerberzahlen klagten und man mit konkurrierenden Berufen Stand halten wolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offiziell gibt man sich also gro\u00dfz\u00fcgig. Erkl\u00e4rt, dass die Empfehlungen nun wieder gleichauf seien mit denen der Medizinischen Fachangestellten (die Verhandlungen f\u00fcr 2012 kommen erst noch!) und auch bundesweit auf dem Niveau der L\u00e4nder l\u00e4gen, die f\u00fcr ZFA Tarife verhandelten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inoffiziell aber wird gemauert. In einem mir vorliegenden Schreiben erkl\u00e4rt die Kammer, dass es den gesetzlichen Bestimmungen entspr\u00e4che, wenn bis 20 Prozent unter Tarif gezahlt w\u00fcrden. Sie bezeichnet diese Werte als \u201eMindest-Ausbildungsverg\u00fctung\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den Tarifpartnern \u2013 zu denen Berlin bis vor einiger Zeit geh\u00f6rte \u2013 war es aber immer Konsens, dass die ausgehandelten Geh\u00e4lter und Azubi-Verg\u00fctungen Mindestanforderungen beschreiben und nicht ein weiteres F\u00fcnftel darunter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glaubt die Kammer, auf diese Weise gute Schulabg\u00e4ngerInnen anlocken zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer wieder bekomme ich zu h\u00f6ren, dass der Freiberufler sich die Freiheit nicht nehmen lassen will, die Arbeitsbedingungen f\u00fcr seine Angestellten selbst vorzugeben. Auf der Grundlage der in den Tarifvertr\u00e4gen vereinbarten Mindestanforderungen sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Insbesondere, wenn es um die leistungsgerechte Entlohnung geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Egal, ob Zahnmedizinische Fachangestellte, Fachassistentin, Prophylaxeassistentin oder Dentalhygienikerin \u2013 die meisten Mitarbeiterinnen arbeiten gern in ihren Berufen. Sie unterst\u00fctzen die Arbeit ihrer Chefs, \u00fcbernehmen delegierbare Leistungen und machen einen Topjob.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Berliner Zahn\u00e4rzte und Zahn\u00e4rztinnen auch wollen, dass trotz zu erwartendem Fachkr\u00e4ftemangel der hohe Standard erhalten bleibt, dann sollten sie daf\u00fcr sein, dass sich die Geh\u00e4lter an den Mindestanforderungen der Tarifvertr\u00e4ge orientieren. Das gibt auch Sicherheit f\u00fcr die Planung in der Praxis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir laden Sie ein, wieder einer unserer Tarifsozialpartner zu werden.<\/p>\n<p><strong>Margret Urban<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/www.vmf-online.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verband medizinischer Fachberufe e.V.<\/a><br \/>\n2. stellvertretende Pr\u00e4sidentin<br \/>\nRessort Tarifpolitik<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastbeitrag von Margret Urban Die Ausbildungsverg\u00fctungen f\u00fcr auszubildende Zahnmedizinische Fachangestellte in Berlin werden erh\u00f6ht. Zwar erst ab Februar 2012, aber das ist besser als gar nichts. 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