{"id":14189,"date":"2010-08-24T12:00:20","date_gmt":"2010-08-24T10:00:20","guid":{"rendered":"http:\/\/iuzb.de\/?p=14189"},"modified":"2022-07-31T09:20:45","modified_gmt":"2022-07-31T07:20:45","slug":"3-iuzbgpz-wahlpostkarte-pruefgremien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=14189","title":{"rendered":"3. IUZB\/GpZ Wahlpostkarte: Pr\u00fcfgremien"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14193\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/karte3-vorderseite-3.jpg\" alt=\"karte3-vorderseite-3\" width=\"450\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/karte3-vorderseite-3.jpg 450w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/karte3-vorderseite-3-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<h2><strong>Hintergrund<\/strong><\/h2>\n<p><em>Von Dr. Andreas Hessberger<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Problem der Pr\u00fcfgremien<br \/>\n<\/span>Die Pr\u00fcfgremien bei der KZV Berlin waren lange Zeit f\u00fcr die Krankenkassen eine attraktive Einnahmequelle. Entscheidend hierf\u00fcr waren einige Berliner Besonderheiten.<br \/>\n<span style=\"color: white;\">.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: red;\">Erstens<\/span>: Die Zahl der m\u00f6glichen Pr\u00fcfantr\u00e4ge von den Krankenkassen war mit diesen vertraglich nicht geregelt worden. Das hei\u00dft, jeder weitere Pr\u00fcfantrag bot die Chance auf weitere R\u00fcckforderungen.<br \/>\n<span style=\"color: red;\">Zweitens<\/span>: Vertraglich hatte die KZV Berlin dagegen folgendes zugesagt: Bei Pr\u00fcfungen, welche mit einem \u201eVergleich\u201c abgeschlossen werden, f\u00e4llt der gesamte Betrag allein den Krankenkassen zu \u2013 und nicht etwa zur\u00fcck ins Budget. Somit war der \u201eVergleich\u201c nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel.<br \/>\n<span style=\"color: red;\">Drittens<\/span>: Lange Zeit mussten die r\u00fcckgeforderten Leistungen mit den nominalen Punktwert zur\u00fcck gezahlt werden. Das hei\u00dft, die Kollegen haben zum Teil deutlich mehr zur\u00fcck gezahlt, als sie vorher erhalten hatten.Bei diesen genannten drei Punkten sah die noch heute amtierende KZV-F\u00fchrung keinen Grund oder keine M\u00f6glichkeit einzugreifen. Vielmehr verst\u00e4rkte diese das Problem durch die Auswahl der an den Pr\u00fcfungen beteiligten Zahn\u00e4rzte. Dabei konnte der Berliner Verband durch seine fr\u00fchere Mehrheit in der KZV Berlin auch den unf\u00e4higsten G\u00fcnstlingen des Vorstandes zu Amt und Sitzungsgeld verhelfen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Nach der KZV-Wahl 2004<br \/>\n<\/span>Erst im Jahr 2004 mit dem Einzug der IUZB als zweitst\u00e4rkste Gruppierung in der Vertreterversammlung konnten einige Verbesserungen erreicht werden. Zusammen mit einzelnen Mitgliedern aus fast allen Gruppierungen gelang es der IUZB die unangenehmsten Pr\u00fcfzahn\u00e4rzte bei der geheimen Wahl durchfallen zu lassen. Zwei Jahre sp\u00e4ter wurde dieses Ergebnis von der KZV-F\u00fchrung nicht mehr in Frage gestellt und die zwanzig so gew\u00e4hlten Kollegen en bloc best\u00e4tigt. Denn viele der damals abgew\u00e4hlten Pr\u00fcfzahn\u00e4rzte waren zwischenzeitlich schon mit neuen Posten bei der KZV Berlin versorgt worden. Unter anderem bei der Beratung von Erstabrechnern.<br \/>\n<span style=\"color: white;\">.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Situation heute<br \/>\n<\/span>Durch gesetzliche Vorgaben hat sich die Situation der Pr\u00fcfgremien ver\u00e4ndert. Heute werden nur noch bei strittigen Entscheidungen Pr\u00fcfzahn\u00e4rzte hinzugezogen. Daher wurde die Zahl auf f\u00fcnf Pr\u00fcfzahn\u00e4rzte reduziert. Diese Auswahl dazu erfolgte jedoch nicht, wie zu erwarten gewesen w\u00e4re, durch die Vertreterversammlung. Nach welchen Kriterien diese verbleibenden Pr\u00fcfzahn\u00e4rzte ausgesucht wurden, kann man nur vermuten.<br \/>\n<span style=\"color: white;\">.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Chance KZV-Wahl 2010<br \/>\n<\/span>Der IUZB ist das finanzielle Schicksal der Kollegen nicht gleichg\u00fcltig. Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass s\u00e4mtliche Gestaltungsm\u00f6glichkeiten zum Wohle der Kollegen genutzt werden. Dabei geht es nicht darum, bewusste Falschabrechnung zu decken. Aber dass zum Beispiel eine Beratung jeder K\u00fcrzung vorangehen muss ist f\u00fcr uns eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.<br \/>\n<span style=\"color: white;\">.<br \/>\n<\/span><strong>Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Stimme bei der KZV-Wahl.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-13242\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Dr.-Andreas-Hessberger-127x150.jpg\" alt=\"dr-andreas-hessberger\" width=\"127\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\"><strong>.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Dr. Andreas Hessberger<br \/>\n<\/strong>ist unter anderem<br \/>\n&#8211; Mitglied im KZV-Haushaltsausschuss<br \/>\n&#8211; Mitglied im Zulassungsausschuss<br \/>\n&#8211; Mitglied der Vertreterversammlung der KZV Berlin<\/p>\n<p><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;Pr\u00fcfgremien: Selbstverwaltung oder Selbstkasteiung?&#8220; <em>von Karola Hein<\/em> &#8211; <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/?p=14197\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hintergrund Von Dr. Andreas Hessberger Das Problem der Pr\u00fcfgremien Die Pr\u00fcfgremien bei der KZV Berlin waren lange Zeit f\u00fcr die Krankenkassen eine attraktive Einnahmequelle. 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