{"id":131,"date":"2008-10-20T18:14:12","date_gmt":"2008-10-20T16:14:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iuzb.org\/wordpress\/?p=131"},"modified":"2016-12-05T21:24:42","modified_gmt":"2016-12-05T20:24:42","slug":"freie-liste-konstituiert-sich-als-verein-tradition-bewahren-neues-wagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iuzb.de\/?p=131","title":{"rendered":"Freie Liste konstituiert sich als Verein &#8211; &#8222;Tradition bewahren &#8211; Neues wagen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: white;\">.<\/span><\/p>\n<p>Rechtzeitig zur Kammerwahl, hat sich die Freie Liste nunmehr als Verein konstituiert. Der neue Name lautet &#8222;<span style=\"color: red;\"><strong>Freie Liste Zahn\u00e4rzte Berlin-Brandenburg e. V.&#8220;<\/strong><\/span><br \/>\nDer Vorstand besteht aus den Zahn\u00e4rzten Herrn Dr. Olaf Piepenhagen, Frau Dr. Cornelia M\u00fcller-G\u00f6ttke, Herrn Karlheinz Hasert und Herrn Alexander Klutke.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat die Freie Liste nunmehr auch eine Website geschaltet: <a href=\"http:\/\/www.fl-freie-liste.de\">www.fl-freie-liste.de<\/a><br \/>\nDie FL wirbt auf ihrer neuen Website mit dem Slogan: &#8222;Tradition bewahren &#8211; Neues wagen&#8220; und zielt damit ganz offensichtlich auf die (ehemalige) Stammw\u00e4hlerschaft des Verbandes der Zahn\u00e4rzte von Berlin ab. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn viele der FL-Mitglieder waren vorher Mitglieder des Berliner Verbandes, zum Teil sogar hochrangig. Au\u00dferdem pr\u00e4sentiert die FL auf ihrer neuen Website ein umfangreiches <a title=\"Website FL - Standpunkte\" href=\"http:\/\/www.fl-freie-liste.de\/standpunkte\/\" target=\"_blank\">Standpunkt-Paket<\/a>. Sehr ausf\u00fchrlich rechnet die FL dort unter dem Punkt &#8222;Positionsbestimmung&#8220; mit dem Verband der Zahn\u00e4rzte von Berlin und dem Berliner Landesverband des Freien Verbandes Deutscher Zahn\u00e4rzte ab:<\/p>\n<blockquote><p>Traditionsgruppierungen wie der <span style=\"text-decoration: underline;\">Verband der Zahn\u00e4rzte von Berlin<\/span> oder der <span style=\"text-decoration: underline;\">Freie Verband<\/span> haben sehr viele Probleme der Standespolitik in der Vergangenheit nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen oder sogar noch versch\u00e4rft. Durch ungeschickte, falsche Kommunikation wird oft zur Verh\u00e4rtung der Fronten zwischen Politik und Standespolitik beigetragen. So werden Gr\u00e4ben quer durch die Zahn\u00e4rzteschaft gezogen!<\/p>\n<p>Man hat sich auf \u201eErbh\u00f6fe\u201c eingestellt. So wurde jede Ver\u00e4nderung, jede Zusammenarbeit mit der sog. Opposition unverz\u00fcglich und von Beginn an\u201everteufelt\u201c oder diffamiert, weil das angeblich n\u00f6tig ist um die \u201ealte Standespolitik\u201c in den eigenen Reihen zu sichern. Festgehalten aber werden sollen vor allem, die auch finanziell selbstverst\u00e4ndlich opulent abgesicherten Positionen. Jeder, der in diesem Strom zur Sicherung der alten Macht nicht mitziehen will, wird abgestraft, diffamiert, mit dem Versuch ihn ins standespolitische Abseits zu schieben. Kritik und Argumente, die nicht auf der Verbandslinie liegen sind unerw\u00fcnscht, unerh\u00f6rt und \u00fcberfl\u00fcssig sowieso, weil sie u.a. nur die Ruhe der so etablierten \u201eguten, alten Standespolitik&#8220; st\u00f6ren, die ja schon seit vielen Jahren \u201eprima\u201c l\u00e4uft und nat\u00fcrlich nach Meinung der Posteninhaber keiner \u00c4nderung bedarf.<\/p>\n<p>Bei Licht besehen handelt es sich um wenige Personen, die ihre pers\u00f6nliche Macht sichern wollen. Darauf werden dann auch die Wahlb\u00fcndnisse ausgerichtet.<\/p>\n<p>Eine tats\u00e4chliche Neuorientierung wird als bedrohliche \u201eApokalypse\u201c f\u00fcr alle Kollegen beschrieben und mit deren Scheu vor wirklichen Neuerungen wird versucht W\u00e4hlerstimmen zu fangen, wobei man auch nicht vor schweren \u00dcbertreibungen zur\u00fcckschreckt. Es ist fast jedes Mittel recht, um die Macht zu behalten.<\/p>\n<p>Kritik ist wichtig. Sie muss angemessen, treffend und richtig sein. Kritik, wenn sie vern\u00fcnftig ist, geh\u00f6rt zur positiven Streitkultur und damit auch zur fruchtbaren Standespolitik.<\/p>\n<p>&#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Als perspektivischen Ausblick meint die FL unter anderem:<\/p>\n<blockquote><p>Es sollte aus der Opposition heraus eine neue Kraft entstehen, die gute Strukturen, Regelwerke etc. \u00fcbernehmen kann, wo es sinnvoll ist und Verbesserungen durchf\u00fchrt, wo es notwendig ist.<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Wir brauchen das Zusammenspiel und eine Zusammenarbeit von Kolleginnen und Kollegen aus allen Verb\u00e4nden und Fraktionen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Der Vorstand der IUZB gratuliert den Mitgliederinnen und Mitgliedern der Freien Liste zu ihrer Vereinsgr\u00fcndung und w\u00fcnscht der FL bei der in K\u00fcrze anstehenden Kammerwahl viel Erfolg.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>. Rechtzeitig zur Kammerwahl, hat sich die Freie Liste nunmehr als Verein konstituiert. Der neue Name lautet &#8222;Freie Liste Zahn\u00e4rzte Berlin-Brandenburg e. 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