{"id":48102,"date":"2025-08-15T11:02:35","date_gmt":"2025-08-15T09:02:35","guid":{"rendered":"https:\/\/iuzb.de\/?page_id=48102"},"modified":"2025-10-16T07:19:35","modified_gmt":"2025-10-16T05:19:35","slug":"4-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/iuzb.de\/?page_id=48102","title":{"rendered":"2. B\u00fcrokratie-Wahn stoppen!"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;\"><span style=\"color: #008889;\">Kosten reduzieren. Kontrollen der Praxen auf das N\u00f6tigste beschr\u00e4nken.<br \/>\nUnser Personal entlasten. Mehr Zeit f\u00fcr unsere Patienten gewinnen.<br \/>\n<strong>Mit uns.<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt; color: #008889;\">1. Abscha\ufb00ung der bestehenden Pflicht zur Teilnahme an Aktualisierungskursen im Strahlenschutz (Kenntnisse und Fachkunde).<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zehntausende Mitarbeiterinnen und Zahn\u00e4rzte werden alle f\u00fcnf Jahre zur Verl\u00e4ngerung ihrer R\u00f6ntgenfachkunde gezwungen. Der Stand der <\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Aufnahmetechniken hat sich in den vergangenen 50 Jahren in der Zahnmedizin allerdings nahezu nicht ver\u00e4ndert. Zwar sind Zahn\u00e4rzte f\u00fcr ca. 40 Prozent der angefertigten R\u00f6ntgenaufnahmen verantwortlich, jedoch nur f\u00fcr 0,3 Prozent der Strahlenbelastung. Somit ist die Strahlenbelastung in Zahnarztpraxen ohnehin \u00e4u\u00dferst gering. Da die Anfertigung von R\u00f6ntgenaufnahmen zu den t\u00e4glichen Routineaufgaben geh\u00f6rt, wird durch die alle f\u00fcnf Jahre stattfindenden Aktualisierungskurse weder die Patientensicherheit erh\u00f6ht noch die R\u00f6ntgenbildqualit\u00e4t verbessert. Ohnehin werden durch die Zahn\u00e4rztekammer, R\u00f6ntgenpr\u00fcfstelle alle drei Jahre die R\u00f6ntgenbilder gepr\u00fcft. Da die weiteren mit der Approbation bzw. Abschlusspr\u00fcfung nachgewiesenen fachlichen Fertigkeiten wie z.B. das Extrahieren eines Zahnes korrekterweise auch nicht regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden, fordern wir, die bestehenden Aktualisierungskurse abzuscha\ufb00en und Zahn\u00e4rzte und Mitarbeitende, wie in anderen Fachbereichen auch, \u00fcber gesetzliche und relevante Neuerungen durch die Fachaufsichten zu informieren.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008889;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;\">2. Bundesweite Einf\u00fchrung der \u201eTagesabschlussdokumentation\u201c bei der Aufbereitung von Medizinprodukten in Zahnarztpraxen.<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es ist seit Jahrzehnten nicht nachvollziehbar, dass z. B. nach jedem Sterilisationsprozess eine Unterschrift f\u00fcr den fehlerfreien Ablauf zu leisten ist und nicht erst am Ende des kompletten Arbeitstages eine Sammelunterschrift f\u00fcr alle Prozesse des Tages. Die eingesparte Zeit und Arbeitskraft ist besser bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten eingesetzt. Wir fordern daher eine Klarstellung, dass auf die erm\u00fcdende Dokumentation von arbeitst\u00e4glichen unau\ufb00\u00e4lligen Routinet\u00e4tigkeiten im Rahmen des Aufbereitungsprozesses verzichtet werden kann.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt; color: #008889;\">3. Abscha\ufb00ung der externen Validierung des Aufbereitungsprozesses zahn\u00e4rztlicher Medizinprodukte.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Patientensicherheit hat f\u00fcr die Zahn\u00e4rzteschaft h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Deshalb werden auch im Rahmen der Medizinprodukteaufbereitung in den Praxen umfangreiche interne Validierungsprozesse bei jedem einzelnen Aufbereitungsschritt durch qualifiziertes Fachpersonal durchgef\u00fchrt und es erfolgen festgelegte regelm\u00e4\u00dfige Wartungen der Ger\u00e4te. Instrumente werden nur dann freigegeben, wenn alle Aufbereitungsschritte problemlos durchgef\u00fchrt worden sind.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die zus\u00e4tzliche externe Validierung von Kleinsterilisatoren und Thermodesinfektoren, die ohnehin mittels integrierter Messinstrumente und Thermoindikatoren die Prozesse \u00fcberwachen und bei registrierten Abweichungen Warnmeldungen ausgeben, ist eine \u00fcberfl\u00fcssige b\u00fcrokratische Belastung der Praxen, die keinen einzigen Aufbereitungsvorgang sicherer macht und den Praxisbetrieb erheblich st\u00f6rt. Was bei Gro\u00dfsterilisatoren in Krankenh\u00e4usern m\u00f6glicherweise sinnvoll sein kann, da diese f\u00fcr den Transport zum <\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Aufstellungsort zerlegt werden m\u00fcssen, ist bei kompakten Kleinger\u00e4ten in Zahnarztpraxen eine Momentaufnahme, die die Patientensicherheit nicht erh\u00f6ht. Sie ist ausschlie\u00dflich eine teure Verschwendung wertvoller Praxisressourcen, die man besser f\u00fcr die Behandlung von Patientinnen und Patienten nutzen sollte.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt; color: #008889;\">4. R\u00fccknahme des von der Arbeitsgemeinschaft Medizinprodukte der L\u00e4nder (AGMP), dem RKI und dem BfArM ver\u00f6\ufb00entlichten Verbot der \u201eabschlie\u00dfenden Wischdesinfektion\u201c von semikritischen Medizinprodukten bzw. der Forderung nach deren \u201eValidierung\u201c.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Eine gr\u00fcndliche und wirksame Praxishygiene ist der wichtigste Eckpfeiler der Infektionspr\u00e4vention in Gesundheitseinrichtungen. Mit dem v\u00f6llig aus der Luft gegri\ufb00enen Verbot der \u201eabschlie\u00dfenden Wischdesinfektion\u201c wird ein v\u00f6llig unproblematisches und sicheres Verfahren, das seit Jahrzehnten t\u00e4glich millionenfach in Zahnarztpraxen durchgef\u00fchrt wird, wegen des \u201enicht messbaren Anpressdrucks\u201c pl\u00f6tzlich f\u00fcr unzul\u00e4ssig, weil \u201enicht validierbar\u201c, erkl\u00e4rt. Bis heute ist kein einziger nachgewiesener Fall einer Infektion nach erfolgter abschlie\u00dfender Wischdesinfektion bekannt geworden. Die BZ\u00c4K fordert die Bundesregierung auf, in Zusammenarbeit mit dem RKI und den L\u00e4ndern diesen b\u00fcrokratischen Super-GAU sofort zu beenden und die abschlie\u00dfende Wischdesinfektion semikritischer Medizinprodukte in Zahnarztpraxen als sicheres Verfahren anzuerkennen!<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt; color: #008889;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">5. Abscha\ufb00ung der Forderung aus der Medizinproduktebetreiberverordnung nach <\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">einem \u201eBeauftragten f\u00fcr Medizinprodukte\u201c bei mehr als 20 Angestellten in einer Praxis.<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der Praxisinhaber ist f\u00fcr die Umsetzung der Vorschriften gem\u00e4\u00df <\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Medizinproduktebetreiberverordnung verantwortlich. Auf einen zus\u00e4tzlichen Beauftragten f\u00fcr Medizinprodukte kann daher verzichtet werden. W\u00e4hrend diese Regelung in einem Krankenhaus mit einigen Hundert oder gar Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sinnvoll sein kann, verbessert sie die Strukturen, Prozesse und die Patientenbehandlung in verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Strukturen wie Zahnarztpraxen definitiv nicht. Da die Mitarbeitergrenze von 20 Mitarbeitenden auch in kleinen bis mittleren Praxen schnell erreicht ist fordern wir, die Grenze f\u00fcr die Notwendigkeit des \u201eBeauftragten f\u00fcr Medizinprodukte\u201c sofort deutlich zu erh\u00f6hen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt; color: #ffffff; background-color: #008889;\">Diese Auflistung ist bei weitem nicht vollst\u00e4ndig!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt; color: #ffffff; background-color: #008889;\">Es braucht Mut, Ausdauer und Hartn\u00e4ckigkeit um diesen Wahnsinn zu stoppen. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/IUZB-Wir-fuer-Sie-und-die-Berliner-Kammer.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-49438 size-full\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/IUZB-Wir-fuer-Sie-und-die-Berliner-Kammer.png\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/IUZB-Wir-fuer-Sie-und-die-Berliner-Kammer.png 1076w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/IUZB-Wir-fuer-Sie-und-die-Berliner-Kammer-450x132.png 450w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/IUZB-Wir-fuer-Sie-und-die-Berliner-Kammer-330x97.png 330w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/IUZB-Wir-fuer-Sie-und-die-Berliner-Kammer-768x226.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #008889;\"><strong>und weitere <a href=\"https:\/\/iuzb.de\/?page_id=48110\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20 Kandidatinnen und 23 Kandidaten<\/a>.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-48691 alignnone\" src=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IUZB-Herz-640.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IUZB-Herz-640.png 640w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IUZB-Herz-640-430x300.png 430w, https:\/\/iuzb.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IUZB-Herz-640-172x120.png 172w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">Verwendere Quellen: <a href=\"https:\/\/www.bzaek.de\/service\/positionen-statements\/einzelansicht\/bundeszahnaerztekammer-fordert-sofortprogramm-buerokratieabbau.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BZ\u00c4K<\/a> und <\/span><a href=\"https:\/\/www.kzbv.de\/politik\/konzepte-und-berichte\/buerokratieabbau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;\">KZBV<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Kosten reduzieren. 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