+ 32 % LZÄK Brandenburg beabsichtigt Beitragserhöhung

Die Landeszahnärztekammer Brandenburg, beabsichtigt auf ihrer nächsten Kammerversammlung am 23.03.2013 eine Erhöhung der Beiträge von durchschnittlich 32 %.

Herr Sven Albrecht, der Vorsitzende der im Land Brandenburg maßgebliche Wahlliste „Verband Niedergelassener Zahnärzte Land Brandenburg e.V. (VNZLB)“ (rd. 57 % der Sitze in der Kammerversammlung), begründet auf deren Webseite die vorgesehene Erhöhung.

Die letzte allgemeine Beitragserhöhung erfolgte 1998. In den vergangenen Jahren konnte der Kammerhaushalt wohl nur durch Entnahmen aus den Rücklagen ausgeglichen gehalten werden.

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  • Beitragsordnung vom 09.12.2008, zuletzt geändert am 26.11.2012 LZÄKB – lesen

4 Kommentare

  • Jürgen Herbert

    Sorry , aber da mit dem PPI stimmt nicht , bitte richtig lesen und wenns geht ändern.

    Zitat:
    1998 hatte die Kammer hohe Ausgaben durch das Philipp-Pfaff-Institut, welches nach dem Wechsel in der Berliner Geschäftsführung plötzlich rote Zahlen schrieb. Durch intensive Spar- und Rationalisierungsmaßnahmen im PPI konnte das Loch geschlossen werden, mit der Folge, dass der Kammerhaushalt Überschüsse schrieb und Rücklagen gebildet werden konnten (Frau Dr. Jann und Herrn Dr. Schmidt-Rogge sei Dank). Ab 2009 gab es dann keine Überschüsse mehr. Eine Beitragserhöhung kam damit wieder in Sichtweite. (Andere Kammern passen die Beiträge alle 4 Jahre an …)
    Zitat Ende

    Viele Grüsse

    Herbert

  • Vielen Dank Herr Herbert. Vor „Ab 2009“ wäre im Originaltext zum besseren Verständnis dann ein Absatz gut.

  • Jürgen Herbert

    Beim nächsten Mal ;o)
    JH

  • Dr. Dirk Weßlau

    Die Kammerversammlung hat am 23.3.13 die vom Kammervorstand (VNZLB) unter Jürgen Herbert eingebrachte Beitragssatzerhöhung um 32% mit 28 Stimmen bei 10 Gegenstimmen beschlossen. Damit wird die Kammer ab 2014 über eine erhöhte Einnahme von ca. 350.000,-€ verfügen können. Der Präsident Jürgen Herbert erläuterte, dass damit zukünftig wieder erhebliche Rücklagen gebildet werden können und versuchte den Bedarf in dieser Höhe zu erklären.

    Im Vorfeld wurde von der Liste „Gemeinsam Praktizierende Zahnärzte Brandenburg“ (GPZ) an alle Kammermitglieder ein Informationsbrief versendet, der mit einer Resolution gegen die Erhöhung versehen war. Über 400 Zahnärzte haben diese Resolution unterzeichnet und damit ihren Unwillen gegen die völlig überzogene Erhöhung dokumentiert.

    Es kann davon ausgegangen werden, dass dieses Thema weiterhin auf der Tagesordnung bleiben wird und für weiteren Gesprächsstoff sorgen wird.

    Viele Grüße

    Dirk Weßlau