Leserbrief zum HRZ-Bericht: „An den Präsidenten gerichtet möchte ich mit der Empfehlung schließen: wer so „großzügig“ mit den Pflichtbeiträgen der Kollegen umgeht, … sollte … aus freien Stücken zurücktreten“

Zu dem Bericht des Haushalts-, Rechnungsprüfungs- und Zahlstellenprüfungsausschusses der Zahnärztekammer Berlin, welcher in der Delegiertenversammlung vom 11.11.2021 vorgestellt wurde, erreichte uns der nachfolgende Kommentar aus der Leserschaft:

 

 

Das war klar und eigentlich hätte man sich auch eher gewundert, wenn sich etwas geändert hätte. Es ist ein Jahr und 4 Delegiertenversammlungen her, dass die Berliner Kollegenschaft eine neue Kammerzusammensetzung gewählt hat. Es hat sich viel geändert und auch wenn noch lange nicht alles gut ist, so hat sich doch einiges in die richtige Richtung bewegt.

Wem haben wir diesen Fortschritt zu verdanken? Sicherlich nicht dem amtierenden Geschäftsführer und seinem treuen Präsidenten, denn die haben alles das zu verantworten, was in der Vergangenheit schiefgelaufen ist.

Wenn man sich aufmerksam den Bericht des Haushalts-, Rechnungsprüfungs- und Zahlstellenprüfungsausschusses (HRZ) der Zahnärztekammer Berlin durchliest, bekommt man das kalte Grauen und man muss sich fragen, warum ausgerechnet die beiden noch dafür Verantwortlichen nicht schon längst ausgetauscht wurden?

Auch wenn der eine oder andere den einen oder anderen Punkt im Bericht des HRZ belächeln möge und sagt es sind ja nur wenige € um die es geht, dann halte ich dagegen, dass es die Art und Weise ist, die nicht gut zu heißen ist. Denn wer im Kleinen so agiert, der agiert auch in anderen Bereich genau gleich.

Zu den einzelnen Punkten:

  1. Wie kann es sein, dass es keinen unterschriebenen Darlehnsvertrag bezüglich des PPI gibt?
  2. Warum wurden Forderungen in Höhe von mind. 24.000,00 € gegenüber dem MBZ Verlegers nicht eingetrieben?
  3. Warum wurde einer dem Geschäftsführer nahestehenden Mitarbeiterin ein Auto unter Wert überlassen?
  4. Ist es verhältnismäßig, wenn die ZÄK Berlin Veranstaltungen für ca. 200 Teilnehmer in Höhe 12.000,00 € durchführt?
  5. Wie ist es zu rechtfertigen für die Vorbereitung eines Interviews mit falschen Aussagen ein Sitzungsgeld von 550 € zu berechnen?
  6. Ca. 504.000,00 € zahlen die Berliner Zahnärzte an die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und dazu kommen noch einmal Sitzungsgelder in unterschiedlichen Höhen, so berechnet allein der Präsident am Vorabend jeder BZÄK-Vorstandssitzung ein Vorbesprechungssitzung mit einem Sitzungsgeld zwischen 300 und 450 € ab.
  7. Die Corona-Zuschüsse für das Personal wurden, jedenfalls scheinbar, nur an linientreue Mitarbeiter ausgezahlt.
  8. Der Verlag, der den Berliner Zahnärztetag ausrichtet, lässt sich die Teilnahme der Berliner Zahnärztekammer gut bezahlen und nicht nur das, sondern die Kollegen zahlen dann auch noch für diese Art der Promotion das Sitzungsgeld für den gesamten Vorstand. Und am Rande bemerkt, durfte dann auch noch der Sohn einer Kammermitarbeiterin im Rahmen des Zahnärztetags auf Kosten der Zahnärztekammer übernachten.
  9. Die Neuverhandlung über die Miete des Zahnärztekammer Gebäudes wurde als günstig verkauft, da es ja „nur“ 4 €/qm zur bisherigen Miete gewesen sind. Dazu muss man aber wissen, dass erstens die bisherige Quadratmeter-Miete bei 11 € lag und das zweitens in der zukünftigen Miete nicht die ebenfalls im Mietvertrag vereinbarten verpflichtenden Umbauten durch den Mieter in Höhe von 716.000,00 € enthalten sind. Wenn man also die Umbaukosten dazu rechnet, haben wir locker eine Mietsteigerung von 100%. – An dieser Stelle fragt sich wahrscheinlich jeder Kollege in eigener Praxis, ob er so schlecht auch mit seinem Vermieter verhandelt hätte?
  10. Und zum Schluss: Bei der Ausschreibung gab es ja offensichtlich auch so die eine oder andere Ungereimtheit, die den Verdacht auf Vorteilsannahme nahelegen – oder duzen Sie sich auch mit dem Verantwortlichen Ihrer Baufirma?

Die Delegierten, die einer Entlastung dieser Machenschaften zugestimmt haben, sollten sich schämen, denn es geht um das Geld aller Kollegen, welches sie treuhänderisch verwalten.

Es bleibt zu hoffen, dass die Aufsicht evtl. dieses eine Mal den Bericht des HRZ sehr aufmerksam liest und dann konsequent handelt.

Dem jetzigen Geschäftsführer sollte man auf jeden Fall von seinen Pflichten unverzüglich im beiderseitigen Einverständnis freistellen. Und an den Präsidenten gerichtet möchte ich mit der Empfehlung schließen: wer so „großzügig“ mit den Pflichtbeiträgen der Kollegen umgeht, sollte sich selbst nicht länger Kollege nennen, sondern sollte dann zumindest so viel Anstand besitzen und aus freien Stücken zurücktreten, da er seine Kontrollfunktion offenkundig nicht ausreichend ausgeübt hat.

Mit kollegialen Grüßen

Gernold Winter
(Alias, die Realperson ist der Redaktion bekannt, sie ist Mitglied der Zahnärztekammer Berlin)

22 Kommentare

  • Anonymous

    Danke für die klaren Worte Kollege Winter, dem ist nichts hinzuzufügen!

  • Anonymous

    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege??

    Sie haben ja so recht  In allen Punkten  Alles was Sie hier anbringen, ist den Delegierten sehr wohl bekannt  Leider haben die Delegierten der „großen“ Verbände nicht den Mumm endlich dagegen aufzustehen  Lassen Sie uns weiter gemeinsam gegen diese Maßlosigkeit ankämpfen. 
    Vielen Dank.  Ihr Frank Bloch  

     

    • Anonymous

      An erster Stelle ist für all diese aufgeführten Problematiken in der ZÄ-Kammer der Präsident Heegewaldt in der Verantwortung diese abzuschalten. Von dieser Seite kommt bis auf eine weitgehende Vertuschung der Problematiken zum Schaden der Mitglieder jedoch keinerlei Initiative und ist nach derzeitigen Erkenntnissen auch keine Initiative zu erwarten. Anstatt sich der aufgezeigten Problematiken anzunehmen wird von präsidialer Seite versucht kritische Stimmen mit allen Mitteln mundtot zu stellen. Allein die weitgehende Verweigerung, dem von der DV eingesetzten Ausschuss, der Einsichtnahme in die Vorstandsprotokolle spricht für sich.  Transparenz zum Wohle der Zwangsmitglieder der ZÄK ist vom Präsidenten nicht gewollt.

  • Anonymous

    Hallo IUZB Redaktion,

    Eigentlich dachte ich, dass diese anonyme Schlammschlacht endlich aufhört— einzig Herr Bloch gab sich zu erkennen. Warum nennt der Kollegele alias Winter nicht seinen Namen ? So kann er unerkannt Mumpitz verbreiten , von dem er offensichtlich gar keine Ahnung hat und damit den Rücktritt von unserem Kammerpräsidenten fordern. Das macht man einfach nicht ! Ross und Reiter nennen und vorallem sich selbst, würde von Format zeugen, was der Kollege Winter offensichtlich nicht hat.

    Ich will mich inhaltlich nur zu Punkt 9 äussern der veranschaulicht, dass der Kollege Winter völlig ahnungslos ist. Ein Blick auf den Immobilienmarkt zeigt, das Vergleichsmieten in unmittelbarer Nähe bei 20-25€  und Umbaukosten von 700€ pro Quatratmeter nicht nur gering sind sondern fast immer auch bei Neubezug entstehen und natürlich nicht zur Miete hinzu gerechnet werden dürfen. Es ist ist also das Gegenteil der Fall. Die Geschäftsführung und der Vorstand unserer Zahnärztekammer haben exzellent verhandelt mit 11€ Istmiete und einer Indexierung bis 15€ pro Quadratmeter Bürofläche in den nächsten Jahren . Es wurde genau nicht umgezogen und so den Kollgen eine Menge Geld erspart ! Danke !

    Zu den anderen Punkten wurde in der DV Stellung genommen und für mich hinreichend erklärt. Der Rechnungsprüfungsausschuss war sehr akribisch, wirkte etwas über das Ziel hinaus geschossen. Wenn da der Kollege Winter zugehört hätte, hätte er nicht so einen Quatsch geschrieben!

    kollegialle Grüsse

    Ingo Rellermeier

    Mitglied der DV

       

  • Anonymous

    Sehr geehrter Herr Rellermeier,

    ob in diesem Forum anonym oder mit "Roß und Reiter" geschrieben wird, kann Vor- und Nachteile haben. Mit Namensnennung werden die Beiträge aber nicht zwangsläufig besser. Einerseits beschweren Sie sich über "Schlammschlacht", topen  diesen Stil mit "Mumpitz" und "offensichtlich gar keine Ahnung", allerdings recht heftig.

     

    • Anonymous

      Sehr geehrter Kollege Anonymous,

      Sie haben Recht, es macht einen Beitrag nicht besser oder schlechter wenn der Absender sich zeigt. Und eine kurzer anonymer Kommentar ….geschenkt! Nur ich finde ich, wenn jemend so massiv Vorwürfe macht und öffentlich den Rücktritt des Kammerpräsidenten fordert, sollte er oder sie sich nicht hinter einem Stein verstecken und sich heimlich freuen, was er oder sie da angerichtet hat.  Und wenn der Kollege – ich glaube nicht dass das ein Kollege ist- eine Büromiete von 11€/qm  für zu hoch hält und hinter einem verschenkten, verbeulten 20 Jahre alten Opel Astra mit einem Zeitwert von 400€ die grosse Entreicherung der Kollegen wittert, dann ist das Kokolores !

      Aber wie ich gehört habe, leisten die neuen Kollegen und Kolleginnen im Vorstand auch von der IUZB eine sehr guten Beitrag, damit das Schiff Zahnärztekammer durch die schweren Pandemie-Zeiten kommt!

      Gruß

      Ingo Rellermeier

      • Anonymous

        Sehr geehrter Kollege Rellermeier,

        zur Diskussion um die Miethöhe möchte ich nur soviel sagen: Das Anliegen der IUZB war wohl auch, dass die "Exekutive" auch die "Legislative" in weitreichende Entscheidungen einbindet.

        Angefasst fühlte ich mich durch Sie bei Punkt 5: Wie ist es zu rechtfertigen für die Vorbereitung eines Interviews mit falschen Aussagen ein Sitzungsgeld von 550 € zu berechnen?

        Diese ganze Maskenproblematik war für mich der Grund, mich in die standespolitische Diskussion einzumischen, und ich dachte eigentlich, dass ich da alles kenne. Von den 550 € wusste ich allerdings nichts.

        Ein etwas überzogener Vergleich: Al-Capone hat man auch nur wegen Steuerhinterziehung ranbekommen. Der handfeste Skandal war doch eigentlich: Die wohl 800 Kollegen die die (bewiesenermassen) fragwürdigen Masken gekauft haben, wurden nicht umgehend, z.B. durch Rundschreiben, darauf hingewiesen. Nach meiner Kenntnis war das Hauptargument: Juristisch nicht möglich. Sehr fadenscheinig, ein gültiges FFP2 Zertifikat lag nicht vor!

        Viele Grüße

        Peter Jurkat

      • Anonymous

        Lieber Herr Rellermeier, nur mal so eine Frage: sind Sie das Sprachrohr Ihres Herren oder sind Sie der wahre Kammerpräsident und er Ihre Marionette? Es ist im Endeffekt auch egal und wenn ich Sie wäre, würde ich den Mund nicht so weit aufreißen. Setzen Sie sich lieber in Ihren Ferrari und fahren ganz ruhig zu Ihrer Yacht am Fleesensee und poltern nicht gegen rechtschaffenden Kollegen. M.R.

  • Anonymous

    Diese IUZB Webseite stellt weitgehend die Realität in der Berliner Zahnärzteschaft dar. Das MBZ verteilt in der Regel monocausal Weihrauch für die großartigen, bzw., wie der Kollege Rellermeier schreibt, exzellenten, Leistungen unserer Funktionäre. Nun sind diese Leistungen jedoch z.T. unterirdisch, oder weitgehend nur zum Selbstzweck geeignet.

  • Anonymous

    Es drängt sich der Eindruck auf Heegewaldt sei der Lage persönlich nicht gewachsen und gehöre nicht mehr in dieses Amt.

    • Anonymous

      Dieser, durch multiple Handlungen seitens des Kollegen Heegewadt, belegte Eindruck täuscht sicher nicht. Der Kollege Heegewaldt reagiert rückwärtsgewandt und zukunftsvergessen. Daher erscheint es äußerst problematisch das Schicksal der Berliner Zahnärzte in seinen Händen zu sehen. Agieren für die Zukunft der Berliner Kollegen ist nicht sein Metier.

  • Anonymous

    Zur Diskussion um die Führungsqualtäten des Kollegen Heegewaldt tragen die multiplen Skandale in seiner Amtszeit erheblich bei. Beispielhaft sei hier neben den im Leserbrief schon aufgeführten Punkten insbesondere seine Umgehensweise mit der sexuellen Belästigung im PPI genannt. Und zum lautstark Ferrari fahrenden Kollegen Rellermeier der den Verkauf des 19 Jahre alten kammereigenen Fahrzeuges an die Sekretärin des Geschäftsführers zu etwa 7% des Schätzpreises als "Kokolores" bezeichnet. Lieber Kollege Rellermeier für Sie wird diese Summe sicher "Peanuts" sein, jedoch hat dieser Verkauf eine Symbolkraft die im Umgang mit anvertrauten Gütern bzw. Geldern nicht korrekt ist. Nach Ihren Aussagen können durchaus Bedenken bestehen mit welcher Mentalität bzw. Korrektheit Sie mit den Ihnen anvertrauten Geldern im Versorgungswerk umgehen.

  • Anonymous

    Hallo,

    die Diskussion hier nimmt m.E. eine gänzlich falsche Richtung. Über persönliche Anfeindungen geht der Blick auf die wesentlichen Fehler und (noch wichtiger) auf die verbliebenen Handlungsmöglichkeiten verloren.

    Daher meine Einschätzung:

    Der direkte Verkauf des alten Autos an Angehörige war ein Fehler. Auch wenn der mögliche Schaden in absoluten Zahlen (ca. 500 Euro) überschaubar ist: So etwas darf man einfach nicht machen! Ich vermute, dass der Kammerpräsident nicht die treibende Kraft dabei war – aber er hat (zusammen mit dem alten Vorstand) dies nicht unterbunden.

    Viel größer ist der Schaden bei der Mietsituation – aber der ist nicht mehr zu ändern. Dem gesamten alten Vorstand zusammen mit der Geschäftsführung kann man vorwerfen, zu lange irgendwelchen Umzugsträumen nachgegangen zu sein. Unser Vorschlag stattdessen den vorhandenen Standort zu ertüchtigen wurde solange zurückgewiesen, bis der Markt davongelaufen war.

    Für mich eine der spannenden Baustellen wird das PPI in nächster Zeit sein, denn hier sind noch Weichenstellungen möglich. Dabei gibt es aber das Erschwernis, dass das PPI zusammen mit der Kammer Brandenburg betrieben wird. Dies dient seit vielen Jahren dazu, mit Verweis auf den Mitgesellschafter, keine Zahlen offenzulegen. Es seien „Geschäftsgeheimnisse“.

    Wir als Kammer sind allerdings nicht nur Mitgesellschafter, sondern auch in erheblichem Umfang Darlehensgeber für das PPI. Dies sollte einen Einblick durch Delegierte mehr als rechtfertigen. Damit konfrontiert, wurde noch vom alten Vorstand den Delegierten eine Einsicht eingeräumt – aber nur bei Unterzeichnung einer Verschwiegenheitserklärung: Dies ist für mich nicht akzeptabel.

    Ich werde den neuen Vorstand daran messen, inwieweit dieser bereit ist, die noch anstehenden Entscheidungen im Sinne der Zahnärzteschaft zu gestalten. Dazu gehört auch die Offenheit eventuelle Fehler einzuräumen und zumindest für die Zukunft abzustellen. Da der neue Vorstand nahezu die gesamte Breite der Verbände umfasst, sollten, zusammen mit der DV, tragfähige Lösungen möglich sein.

    Mit besten Grüßen,

    Andreas Hessberger

  • Anonymous

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    für den von allen Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschuss getragenen Bericht haben wir Anerkennung aber auch -wen wundert dies- einige Kritik erfahren.

    Da gibt es z.B den Hinweis, dass der Rechnungsprüfungsausschuss sehr „akribisch" war und mit seinen Details „etwas über das Ziel hinaus" geschossen wirkte. Was ist damit gemeint?

    Sollten z.B die vom Ausschuss nachvollzogenen Ungereimtheiten beim Ablauf eines Ausschreibungsverfahrens (Volumen ca. 70-80 TSD € ) unerwähnt bleiben, weil diese in der Privatwirtschaft als „branchenüblich“ gelten?

    Sollte der bevorzugte Verkauf eines Geschäftswagens (für 49€ statt eines Schätzpreises von über 500€) an eine Mitarbeiterin als zu vernachlässigende Kleinigkeit unerwähnt bleiben, weil dies in eigener Praxis ohne weiteres so dargestellt werden kann?

    Sollten einige Details des neuen Mietvertrages unerwähnt bleiben? 

    Der Rechnungsprüfungsausschuss prüft stichpunktartig die Verwendung der Beiträge der Kolleginnen und Kollegen . Manche Details mögen dem einen oder anderen als unwesentlich und zu vernachlässigen erscheinen. Und mit Sicherheit sind andere Vorgänge nicht erkannt und somit unerwähnt geblieben.

    Ob große oder kleine Beträge, in jedem Fall handelt es sich um die Gelder der Kolleginnen und Kollegen, über deren Verwendung transparent berichtet werden muss.

    Im Namen aller Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses glaube ich sagen zu können, dass wir dies auch in Zukunft versuchen werden.

    Wir nehmen unsere Gremienarbeit ernst und hoffen sehr auf die nach unserem Bericht vom Geschäftsführer für die Zukunft beschworene „konstruktive, an gemeinsamen Zielen orientierte Zusammenarbeit“ zum Vorteil aller Kolleginnen und Kollegen.

    Androhungen von juristischen Schritten, um die Veröffentlichung unseres Berichts zu unterbinden, passen dann allerdings nicht in dieses Bild.

    Mit besten Grüßen

    H. Dohmeier-de Haan

     

  • Anonymous

    Demokratie braucht Debatten mit unterschiedlicher Haltung,  jedoch wird die gemeinsame Diskussion immer häufiger durch Ausgrenzung abgelöst. Insofern ist es etwas Besonderes, dass auf dieser Seite verschiedene Meinungen von den Kommentatoren dargestellt werden.

    Diese Diskussionen, auch wenn nicht jeder Kommentar jedem passt, sind für ein Zusammenrücken in diesen Zeiten besonders wichtig.

    Dazu gehört sicher auch die Forderung nach Ablösung von offensichtlich überforderten zahnärztlichen Funkionären in den Raum zu stellen. Insbesondere in diesem Bereich haben wir in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Defizite erlebt.

    Geändert hatte sich bis zur vergangenen Kammerwahl wenig, da die Mehrheiten vom Verband der Zahnärzte und insbesondere des Freien Verbandes an erster Stelle an den eigenen Pöstchen klebend, jedwede Änderung verhinderten. Das konnte zumindest in der Kammer geändert werden.

    Dennoch ist es ein sehr mühsamer, langwieriger Weg die vorhandenen verkrusteten Strukturen von Verheimlichung und Vertuschung in der Kammer gegen die Widerstände des derzeitigen Kammerpräsidenten und des Geschäftsführers aufzubrechen.

    Das sich von dieser Seite bisher nichts verändert hat zeigt die Androhung juristischer Schritte gegen die Veröffentlichung des HRZ-Berichtes. Wir werden sehen was diesbezüglich geschehen wird. Die KZV-Wahl findet 2022 statt.

  • Anonymous

    Offene Kritik an zahnärztlichen Funktionsträgern des Verbandes oder Freien Verbandes kann als Niedergelassener in Berlin eine exsistenzgefährdende Handlung sein. Es gibt Hinweise, dass kritische Kollegen von der KZV besonders beäugt bzw. behandelt werden. Daher erscheint die Möglichkeit hier in anonymer Form schreiben zu können sehr wertvoll.

  • Anonymous

    Es gibt Hinweise, dass kritische Kollegen von der KZV besonders beäugt bzw. behandelt werden.

    Berliner Datenschutzbeauftragten 2018 i.S. Wahlauswertung bei der KZV Berlin:

    Bei Namen, Alter, Geschlecht und Tätigkeit der Zahnärztinnen und Zahnärzte handelt es sich […] grundsätzlich im Sozialdaten.

    Sozialdaten dürfen nur in dem Rahmen verwendet werden, in welchem dafür eine Rechtsgrundlage besteht. Steht so auch unten im Kommentar unter Bezugnahme auf das KZV-Compliance-Programm Punkt 4. Datenschutz.

    • Anonymous

      Parallelen oder Ähnlichkeiten mit dem Verhalten von Berliner Zahnarztfunktionären aus Verband und Freiem Verband sind rein zufällig …

    • Anonymous

      Schöne Zusammenfassung der vielen (mindestens) fragwürdigen Aspekte des Herrn Spahn: Eine politische ICH-AG der unangenehmsten Sorte.

  • Anonymous

    Zahllose Skandale produziert, viel Kollegengeld versenkt: Wie um alles in der Welt kann sich einer wie Karsten Heegewaldt als Kammerpräsident im Amt halten?

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