Und es hat Zoom gemacht… *

(*Textzeile in dem bekannten Hit „1000 und 1 Nacht“ von Klaus Lage)

Ja, tatsächlich, am Abend des 11.02., während der konstituierenden Delegiertenversammlung (DV) unserer Zahnärztekammer, hat es im Tagesordnungspunkt „Wahlen zum Vorstand“ Zoom gemacht.

Nach Abschluss der Vorstandswahlen war ein neuer Vorstand gewählt, der sage und schreibe über 75% der bei der Kammerwahl abgegebenen Wählerstimmen hinter sich vereinigt. Nahezu alle in die DV gewählten Fraktionen entsenden wenigstens einen/e Delegierte/n in den Vorstand. Einige der Gewählten wurden einstimmig gewählt. Die Grundlage für einen wirklich kollegialen, verbandsübergreifenden und integrativen Neustart zum Wohle unseres gesamten Berliner Berufsstands ist geschaffen.

Und das Beste: Unser aller großes Ziel, endlich den Anteil von Kolleginnen im Vorstand auf ein angemessenes Maß zu erhöhen, wurde erreicht. Zukünftig werden neben drei Kollegen fünf Kolleginnen im Vorstand unserer Kammer vertreten sein. Was für ein tolles Ergebnis!

Das ist die einzig richtige Antwort auf die wieder sehr schlechte Kammer-Wahlbeteiligung von nur 33,5%. Die Delegierten wollten mit diesem gemeinsamen Schulterschluss den bisherigen Nichtwählern (66,5%) zeigen, dass sie mit Ihrer Stimme real mitgestalten können und es eben nicht einfach so weiter vor sich hin plätschern wird, wie eh und je.

Auch der wieder gewählte Präsident, unser Kollege Heegewaldt, begrüßt in seiner ersten Pressemitteilung diesen Neustart.

Vielleicht hatten sich die Delegierten den Aufruf der Kollegin Seifert zu mehr Kollegialität, gegenseitiger Wertschätzung und lösungsorientierter Sachlichkeit vor der Wahl zu Herzen genommen, so dass am Ende der DV sich viele Kolleginnen und Kollegen überrascht und froh die Augen rieben.

Nun gilt es, diese positive Aufbruchstimmung auch in unser Versorgungswerk und die KZV zu tragen, mit dem Ziel, diese durch engagierte und kompetente Kollegialität, sachorientiert nach vorne zu bringen. Teamgeist statt Ideologie.

Und so kommen wir wieder zu der obigen Textzeile von Klaus Lage zurück, die wie folgt weiter geht: „Tausendmal berührt, Tausendmal ist nix passiert… und es hat „Zoom“ gemacht“. Doch! Diesmal ist wirklich etwas passiert und zwar etwas sehr Hoffnungsvolles und Gutes. Es hat tatsächlich „ZOOM“ gemacht!

 

Mit kollegialen Grüßen

Ihre Delegierte/n der IUZB
in der Zahnärztekammer Berlin

Gerhard Gneist (1. Vertrauensperson)
Dr. Helmut Dohmeier-de Haan (2. Vertrauensperson)
Frank Bloch
Dr. Jürgen Brandt
Dr. Andreas Hessberger
Alexander Klutke
Elisabeth Ronis
Dr. Lutz-Stephan Weiß

Dr. Peter Zemlin

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