Ein Kommentar

  • Anonymous

    Leider lassen sich aus diesen Simulationen keine Werte für unser zahnärztliches Setting direkt ableiten. Dennoch interessant für die Beurteilung der Aerosolbelastung gerade bei kleinen Behandlungszimmern. Für das zahnärztliche Setting (Mund zu Mund 35cm) bieten sich eher experimentelle Untersuchen an.

    Prof. Paschereit, TU-Berlin-Strömungsmechanik, bietet das schon seit einigen Monaten für uns an. Hierzu würden zwei atmende Phantomköpfe in geringem Abstand vermessen. Zusätzlich können die Köpfe mit unterschiedlichen Masken versehen werden. Also ein recht realitätsnaher Versuchsaufbau. Nach meiner Kenntnis wurde das weltweit nicht untersucht. Hier könnte auch geklärt werden, ob sich der von der DGZMK empfohlene "ausreichende" MNS wirklich bewährt (natürlich nicht!).

    Diese Vorgehensweise habe ich der BZÄK, dem DAHZ und auch der Berliner ZÄK mehrmals nahe gelegt. Entweder fehlt dort das naturwissenschaftliche Verständnis, oder es herrscht die Sorge, daß die bisherige Empfehlung zum ausreichendem MNS (DGZMK), doch nicht so durchdacht war. Die nötigen Mittel hat Herr Paschereit mit 8.000€ veranschlagt.

    Peter Jurkat

    https://idw-online.de/de/news755789

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