2 Kommentare

  • Anonymous

    Eine ausführliche Diskussion mit der Stiftung Warentest zum Thema Masken habe ich in meinen Mails gefunden. So richtig weiter sind wir da noch nicht, auch wenn die Stiftung FFP2 beim Arztbesuch vorschlägt.

    Hier eine Mail vom 11. Mai 2020:

    Ehr geehrte Frau xxxxxx, 

    zunächst Dank für das Telefonat. 
    Nicht nur aus zahnärztlicher Sicht ist es wichtig aus der Katastrophen-Improvisation bezüglich der Masken heraus zu kommen. 
    Auch für die Normalbevölkerung wäre es toll, Masken mit wirksamen Eigenschutz zu haben. 
    Die Probleme mit dem zusätzlichem Atemwiderstand und der Filterleistung lassen sich, je nach Anwendungsfall, durchaus sinnvoll festlegen. 
    Das Hauptproblem ist die Randabdichtung, und die zur Zeit nicht sicher zur vermeidende Nebenluft. 
    In der EN 149 wird auch dazu etwas fest gelegt, in der Praxis sind die meisten Masken in dieser Hinsicht jedoch sehr unzuverlässig. 
    …mit anderen Worten: Hier geht es um Verbraucherschutz, und dafür sind nun mal Sie, als Stiftung-Warentest, „die Institution“! 
    Ich verstehe das Ihre Regulären und Ihre Vorgehensweise normalerweise etwas anders sind (Produkte müssen auf dem Markt sein usw.). 
    Aber: Jetzt ist doch die Zeit, um zumindest die Tests vorzubereiten. 

    Klaus-Peter Jurkat

  • Anonymous

    Nur zur Orientierung, welche Auswirkungen Spalthöhen haben: Aus Peric & Peric ( https://tore.tuhh.de/handle/11420/6167.2 ), ebenfalls aus Mai 2020:

    "Die Ergebnisse zeigen, dass bereits Spalthöhen ab 0.1mm dazu führen können, dass die Maske nicht mehr FFP2- oder FFP3-Standards erfüllt. Schon Spalthöhen ab 1mm können dazu führen, dass ein Großteil des Luftstroms und der darin enthaltenen Tröpfchen ungefiltert durch den Spalt ein- oder austritt. Die Konsequenzen dieser Ergebnisse werden diskutiert und Verbesserungen für existierende Designs von Atemschutzmasken vorgeschlagen."

    Gruß Klaus-Peter Jurkat

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