Ergebnis der Kammerwahl 2020: IUZB mit rund 20% zweitstärkste Fraktion

Die Sitzung des Wahlausschusses zur Feststellung des Wahlergebnisses fand am

statt.

Hier nunmehr das am 03.12.2020 um 12:05 Uhr von der Zahnärztekammer übermittelte offizielle Wahlergebnis:

Wahlvorschlagsliste Stimmen 2016 Stimmen 2020 Prozent 2020 DV Sitze 2021 – (neu) 2025
1. Kieferorthopädie 107 118 6,45 3
2. Fraktion Gesundheit 230 239 13,07 6
3. Verband der ZahnÄrztinnen – Dentista 195 10,66 5
4. Allianz Berliner Zahnchirurgie 69 3,77 1
5. Verband der Zahnärztinnen und Zahnärzte von Berlin 559 531 29,03 13
6. Öffentlicher Gesundheitsdienst 44 2,41 1
7. Freier Verband Deutscher Zahnärzte e. V. (FVDZ) 287 268 14,65 7
8. IUZB – Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin e. V. 255 365 19,96 9
1.829 100 45

.

Jahresübersichten 2020 2016 2012 2008 2006 2002
Wahlberechtigt waren 5.922 5.775 5.348 5.005 4.895 4.798
Gewählt haben 1.984 2.033 2.062 2.215 1.995 2.226
Wahlbeteiligung 33,50 % 35,20 % 38,56 % 44,26 % 40,76 % 46,39 %
Gültige Stimmen 1.829 1.542 1.717 2.166 1.912 2.163
Ungültige Stimmen 155 491 345 49 83 63

.

31 Kommentare

  • Anonymous

    Die üppige Geburtstagsparty im Ressort Fleesensee (im Besitz des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Berlin) war wohl der ausschlaggebende Faktor, warum Dr. Heegewaldt so abgestraft wurde. Die Feier zu Corona Zeiten war wohl zu maßlos; so hört man hinter vorgehaltener Hand.

    Doch auch der dilettantische Umgang mit uns Zahnärzten während der Corona Pandemie und der holprige und intransparente Umgang mit den LAGeSo taten ihr Übriges.

    Ich hoffe, Herr Dr. Heegewaldt zieht Konsequenzen und tritt endlich ab.

    Frank Bloch

    • Anonymous

      Leider haben Sie so Recht. Die Liste der Unfähigkeit lässt sich sicher noch verlängern. Und die nochmal abgesunkene Wahlbeteiligung auf 33% ist bitter. In Anbetracht der schlappen Leistung vom Verband der Zahnärzte und vom Freien Verband nicht verwunderlich. Wer will da noch wählen? Richtig Sorge macht mir aber, dass weniger als 9% der Wahlberechtigten Dr. Heegewald wieder die Möglichkeit geben, als Kammerpräsident weiterzumachen wie bisher. Hätte er auch nur ein wenig Respekt vor diesem Amt, hätte er schon längst seinen Rücktritt verkündet. 

    • Anonymous

      Sehr geehrter Hr.Bloch, 

      warum greifen Sie Herrn Heegewaldt so persönlich an und so unfair. Eine private Geburtstagsfeier, die in Sozial Distance stattfand und von der Polizei als nicht beanstandungswürdig bewertet wurde, zu der zwei Freunde, die sich seit dreißig Jahren kennen , mit gemeinsamen Freunden feiern, kann doch nicht zu verurteilen sein. Wir haben alles privat bezahlt und einen fünfstelligen Betrag Hilfsorganisationen gespendet. 

      Bleiben Sie Doch fair , wie wir es Ihnen gegenüber auch sind!

      Gratulation für den Zugewinn bei der Kammerwahl !

      Mit kollegialen Grüßen 

      Ingo Rellermeier

       

      • Anonymous

        Rellermeier fair?? Beispielhaft mit dem Antrag die Diskussion um die Masken in der DV zu beenden?? Dieser Antrag erscheint zunächst nicht einmal im Protokoll der DV! und vielen weiteren Vertuschungen und Beschönigungen – nein lieber Kollege Rellermeier in dieser Hinsicht scheinen Sie unter einem erheblichen Realitätsverlust zu leiden.

      • Anonymous

        Ich leide nicht an Realitätsverlust nur wenn ich eine unerträglich lange und ziellose Debatte unterbinde. Sie waren nur ungehalten, da Sie den sinnfreien Fragenkatalog nicht zuende führen konnten.  Ihre bohrenden Fragen haben nichts Neues zu Tage gefördert außer der allen bekannten Tatsache, das der empfohlene Anbieter der einzige war, der bereit war die die Kollegen ohne Vorkasse  zu beliefern. Da ist mir mir doch im Zweifel eine Maske ohne Zertifikat lieber als gar keine. Da ist das demokratische Mittel eines Antrages zu Geschäftsordnung auf Ende der Debatte ein probates Mittel die Diskussion zu beenden. Das ist nicht unfair sondern hat Ihnen nur nicht gefallen. Gruss IR

      • Anonymous

        Lieber Kollege Rellermeier, keiner wird Ihnen und Ihrem Verband nach Ihrer gerade getätigten Darstellung glauben können in irgend einer Form aus dem Wahldesaster – minus 4 Plätze in der DV – auch nur irgend etwas gelernt zu haben. Jetzt wird von Ihnen versucht den entstandenen Schaden zu begrenzen,  nur fehlt Ihnen und Ihren Mitstreitern leider das Format dieses erfolgreich zu tun.

  • Anonymous

    Gratuliere der IUZB zu ihrer Arbeit und dem folgerichtigen Wahlergebnis – 110 Stimmen dazugewonnen! Der Verband verliert vier Delegierte, der Freie Verband zwei – folgerichtig nach all den von ihnen zu verantwortenden Skandalen. Nie zuvor wurde der unsägliche Filz in Kammer und KZV so öffentlich gemacht. Wir müssen uns für unsere Funktionäre mehr als schämen. Leider ist zu befürchten, dass es dennoch in Zukunft unter Mithilfe der Frauen von Dentista gerade so weitergehen wird. 

  • Uwe Gerber

    Die erste gute Nachricht ist, dass die IUZB als zweitstärkste Fraktion jetzt ein Anrecht auf einen Sitz im Haushalts-, Rechnungsprüfungs- und Zahlstellenprüfungsausschusses hat. Denn bei der Wahl 2016 fehlte der IUZB nur eine einzige Stimme um zweitstärkste Fraktion zu werden. So war es dann der FVDZ und die IUZB musste sich den dritten Platz mit der FG teilen. Auf dieser Grundlage ist es dann dem VdZuZvB und dem FVDZ gelungen, die IUZB aus allen maßgeblichen Gremien herauszuhalten (siehe hier).

    Die zweite gute Nachricht ist, dass sich für die IUZB jetzt möglicherweise auch ein zweiter Sitz in der Vertreterversammlung des VZB ergibt.

    Die dritte gute Nachricht ist, dass die IUZB jetzt einen höheren Stimmanteil in der DV hat und die anderen drei Listen VdZuZvB, FVDZ und ZahnÄrztinnenverband Dentista bei wichtigen Abstimmung noch mehr darauf achten müssen, dass alle ihre Delegierten anwesend sind.

    Die vierte gute Nachricht ist, dass es interessant wird sein wird zu beobachten, ob sich der FVDZ und ZahnÄrztinnenverband Dentista (da dürfen nach der Satzung übrigens tatsächlich nur Zahnärztinnen ordentliche Mitglieder werden (hier und hier)) um das Vizepräsidialamt streiten werden!?

    Die IUZB bleibt erwartungsgemäß in der Opposition. Hat jetzt aber eine viel stärkere Position als vorher.

    Ein guter und erfolgreicher Tag für die IUZB!

    Nach der Wahl ist vor der Wahl. In 2 Jahren wird die Vertreterversammlung der KZV Berlin gewählt!

  • Uwe Gerber

    PS: Vermutlich wäre es wirklich für den VdZuZvB sinnvoll, sich eine neue Person für das Präsidialamt zu suchen. Da hat Herr Bloch schon ganz recht. Da man dort in der Wahlwerbung ja so viel Wert auf geschlechtliche Vielseitigkeit gelegt hat: Wie wäre es denn mal mit einer Kammerpräsidentin?

    • Anonymous

      Kammerpräsidentin klingt gut, insbesondere auch deshalb, weil weder beim Verband noch beim Freien Verband irgendjemand männliches mit dem Potential für einen Kammerpräsidenten auszumachen ist!

      • Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

        …allerdings haben sich auch die erneut gewählten Damen dieser Verbände, mit ihrem dröhnenden Schweigen zu den sexistischen Übergriffen  auf ihre Geschlechtsgenossinnen, für ein solches Amt nicht zwingend empfohlen. Aber eine Kammerpräsidentin oder Vizepräsidentin muss ( wenn ich das richtig in Erinnerung habe) auch nicht zwingend nur in den Reihen der gewählten Mitglieder der neuen DV gesucht werden. Es gibt sie, wir müssen Sie nur finden!

        H. Dohmeier-de Haan

  • Anonymous

    Vorläufige Werte: – Erneut ca. 150 ungültige Stimmen –

    Bei der Konkurrenz gibt es dazu schon detailliertere Angaben.

    Bezeichnend ist aber auch, dass die Kammer noch gar keine Informationen ins Netz gestellt hat. In Anbetracht der stark eingeschränkten Öffentlichkeit bei der Auszählung wäre ein kurzer Hinweis auf den Stand der Dinge wirklich nicht zu viel verlangt. Einerseits jammert man über mangelndes Interesse an der Wahl und die daraus resultierende Wahlbeteiligung, andererseits geht man aber anscheinend auch davon aus, dass die Wahl wirklich niemanden interessiert.

    • Uwe Gerber

      Bei der Konkurrenz gibt es dazu schon detailliertere Angaben.

      Herzlichen Dank. Schön und gut. Ich bereite das bei uns auf und ich hätte gerne ein amtliches Ergebnis. Erwartet hätte ich dies noch gestern Abend nach der Auszählung. Wenn das kommt, per jetzt ist das leider noch immer nicht der Fall, trage ich auch hier bei uns noch alles sauber und ordentlich ein.

      • Anonymous

        Mittlerweile hat auch die Kammer die Ergebnisse veröffentlicht
        Interessant daran ist, dass die beigefügten Niederschriften über ungültige Wahlbriefe, Stimmzettelumschläge und Stimmzettel nur 12 der 155 "ungültigen Stimmen" erklären. 
        Weiß jemand, wie diesmal die doch wieder recht große Diskrepanz zwischen der Anzahl der eingegangenen Wahlbriefe und der Anzahl der gültigen Stimmen entstanden ist?
         

  • Anonymous

    Herzlichen Glückwunsch.

    Dr.Dietmar Palloks

  • Anonymous

    Ist der Verband der Zahnärztinnen tatsächlich zulässig? Ich bin selbst eine Frau, finde das aber diskriminierend. Sicher erhält der Verband viele Stimmen uniformierter Zahnärztinnen, nur weil sie denken ihre Interessen würden hier vertreten werden.

    Hat schon einmal Jemand versucht dagegen vorzugehen? Es geht doch um die Vertretung unserer tatsächlichen Interessen, unabhängig vom Geschlecht.

    • Anonymous

      Ist der Verband der Zahnärztinnen tatsächlich zulässig? Ich bin selbst eine Frau, finde das aber diskriminierend…

      Ja, das ist wohl zulässig. Bei Dentista könnten sich im Prinzip unter Berufung auf das AGG auch versuchen Männer als ordentliche Mitglieder einzuklagen. Allerdings wäre dies vermutlich nicht erfolgversprechend, weil Dentista keine marktbeherrschende Stellung hat, es also auch noch genügend andere Berufsverbände gibt. Aber was der Verband der ZahnÄrztinnen macht, widerspricht natürlich dem Kerngedanken des AGG und kein anderer zahnärztlicher Berufsverband sortiert Mitglieder nach Geschlecht aus. Das ist einfach so. 2007, bei der Gründung von Dentista als "Club", mag das ja noch Sinn gemacht haben, aber heute wo über 50% der Zahnheilkundigen weiblich sind und so die Möglichkeit haben alle Berufsverbände schlichtweg zu fluten und auch "w" in die Spitzenämter zu wählen? Da ist das einfach nicht mehr zeitgemäß, schon gar nicht, weil man heutzutage ja nicht mehr nur von Geschlecht m und w, sondern auch von d spricht. Die Zeit läuft eben einfach weiter….. und Dentista läuft jetzt anscheinend der Zeit nicht mehr voraus, sondern hinterher.

      Allerdings kam kürzlich noch eine interessante eine Meldung aus dem Bundesfinanzministerium, dass man bisher als gemeinnützig anerkannten Männer-Vereinen den Steuervorteil entziehen möchte, weil sie Frauen diskreminieren. Aber alle Vereine und Berufsverbände sollten gleich behandelt werden und niemand sollte seine Mitglieder nach  Rasse, ethnischen Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder der sexuellen Identität, selektieren.

      Man stelle sich einmal vor, männliche Zahnheilkundige würden heute einen nur für Männer zugelassenen Berufsverband günden und dann von "Männliche Expertise in vielen Facetten – für Gegenwart und Zukunft der Zahnmedizin" reden. Jeder würde die doch für "aber sowas von rückwärtsgewandt" halten, oder?

  • Anonymous

    Wie sehr die Kollegen die Zahnärztekammer noch interessiert zeigt sich an der nunmehr auf 33% gesunkenen Wahlbeteiligung. Einer der Hauptgründe ist die fehlende Kreativität der Funktionäre in der Kammer. Diese beschäftigen sich vorwiegend mit sich selbst und immer weniger mit den, Ihnen als Zwangsmitglieder anvertrauten Kollegen. 

    • Anonymous

      Über ein "weiter so" denkt hoffentlich keiner der Verantwortlichen nach. Nur habe ich meine Bedenken, dass die Posten- und Geldgier der bisherigen Funktionäre aus Verband und Freiem Verband auch für die nächsten fünf Jahre nichts anderes zulassen wird. Zu gering ist das gezeigte Verantwortungsbewusstsein bzw. die Kreativität der verantwortlich Handelnden. Das Image der zahnärztlichen Kollegenschaft wird dann gut nachvollziehbar in der Öffentlichkeit und beim Senat immer weiter sinken.

  • Anonymous

    Wieviel Zahnärztinnen sind in der DV?Und für welche Listen?

    Ich wünsche mir mehr Frauen in der Standespolitik, auch in der Zahnärztekammer Berlin! 

  • Uwe Gerber

    VdZuZvB Stellungnahme zum Wahlausgang:

    Kammerwahl 2020 – Nachlese

    • Uwe Gerber

      Anonymous 6. Dezember 2020 am 23:35

      Gelöscht, bitte setzen Sie sich mit dem Artikel inhaltlich auseinander.

    • Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

      Diese merkwürdig konfuse, von jeder Selbstkritik befreite, wutschnaubende Stellungnahme zur Kammerwahl verdeutlicht das Dilemma des seit 2016 mehrheitlich vom VdZvB gestellten Vorstand der Zahnärztekammer Berlin.

      Die zunehmend geringere Wahlbeteiligung ist das unübersehbare Indiz dafür, dass unter der Führung des Kollegen Heegewaldt, die Akzeptanz der Zahnärztekammer als wichtige Interessenvertretung zum Wohle aller Kolleginnen weiter abgenommen hat.

      Der Verlust von vier Sitzen in der Delegiertenversammlung sind die Quittung für diese von Intransparenz und Skandalen geprägte Amtsperiode.

      Aber anstatt die offenbar gewordenen Defizite dieses Vorstandes klar zu benennen, wird wieder einmal der Versuch unternommen, mit wüsten Beschimpfungen und abschätziger Qualifizierung der Delegierten der IUZB von den eigenen Unzulänglichkeiten und Fehlern abzulenken.

      Das ist ein weiterer Tiefpunkt in der berufspolitischen Positionierung dieses Verbandes innerhalb der Berliner Zahnärzteschaft.

      H.Dohmeier-de Haan

      • Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

        Insbesonders die erschreckend illiberale Aussage, dass  "aus dem Einsammeln von Stimmen von Listen, die keine Daseinsberechtigung (mehr) haben, einen Machtanspruch auf einen Sitz im Vorstand zu konstruieren (…) pervers" sei, unterstreicht die uns aus vielen Delegiertenversammlungen bekannte autoritär geprägte Denkweise der derzeitigen Führungsriege des VdZvB. Man darf gespannt sein, wie lange das noch  toleriert wird.

        H. Dohmeier-de Haan

      • Anonymous

        Lieber Herr Dohmeier-de Haan,

        "Dazu kamen einige Ereignisse, die sich suboptimal auf die Außendarstellung ausgewirkt haben." Diese eigene Stellungnahme zum Vorstand der ZÄK in der Wahlanalyse des Verbandes der Zahnärzte sagt doch eigentlich schon alles. Hoffen kann man nur, dass daraus auch Konsequenzen folgen. Doch selbst wenn der Kammerpräsident Dr. Heegewaldt geopfert werden sollte, sehe ich keinen Nachfolger der besser geignet wäre.

      • Anonymous

        "subptimal" klingt wie gerade  "noch zufriedenstellend"

    • Uwe Gerber

      VdZuZvB Liste 5: Aus dem Einsammeln von Stimmen von Listen, die keine Daseinsberechtigung (mehr) haben.

      Der Vorstand und die Mitglieder der Wahlvorschlagsliste 5, der für sich selbst auch "DerVerband.Berlin" zu sein beansprucht, haben nicht das Recht das Recht einem Kammermitglied seine "Daseinsberechtigung" abzusprechen. Übertragen auf den kleinen Berufsstand bedeutet dies nämlich in der Konsequenz nichts anderes als der unerwünschten Konkurrenz das Existenzrecht abzusprechen. Damit zeigt "DerVerband" leider wie undemokratisch er denkt und das er ein schlechter Wahlverlierer ist, der nicht nur gegen die IUZB sondern in Wahrheit nach allen Seiten austeilt. Und selbst bei aller Härte des geführten Wahlkampfes: Die IUZB hat niemals dem Verband der Zahnärztinnen und Zahnärzte von Berlin oder einem anderem Wahlkonkurrenten deren "Daseinsberechtigung" abgesprochen. Das darf man einfach nicht machen.

      Denn alle Kammermitglieder haben das Recht bei der Wahl zur Delegiertenversammlung zu kandidieren. Sei es einzeln oder über eine Liste. Auch sind nicht alle Zahnärztinnen und Zahnärzte gleich. Es gibt nun einmal trotz Approbation unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Meinungen. Das ist überall so.

      Doch machen wir uns nichts vor. Angesichts der wieder einmal beschämend geringen Wahlbeteiligung steht, wenn man schon versuchen möchte sich sachlich auf die Ebene des "DerVerband" einzugehen, doch in Wahrheit die Daseinsberechtigung alle Wahllisten und sogar der Selbstverwaltung überhaupt zur Disposition. Selbst wenn sich alle gewählten Listen zusammenfinden und sich gemeinsam und in Konsens auf einen neuen Vorstand einigen und diesen einstimmig wählen würden, so vertritt dieser Vorstand immer noch nur rund 1/3 der Kammermitglieder.

      Wer wie "DerVerband" aber Meinungsführer sein will, der muss also einfach mehr präsentieren als Betonköpfe. Er muss einen neuen integrativen Kammervorstand auf die Beine stellen mit zwei Personen an der Spitze welche diesem Amt gewachsen und ihm würdig sind.

      Vorstand der ZÄK Berlin darf übrigens, bis auf die KZV Vorstände, jedes Kammermitglied werden. Der Weg wäre also sich zusammenzusetzen und die besten Kammermitglieder für den Vorstand auszuwählen, unabhängig von ihrer Listenzugehörigkeit. Schwierig, aber wo steht denn, dass Demokratie leicht ist?

  • Uwe Gerber

    DAZ Stellungnahme zum Wahlausgang:

    Die kritischen Verbände FG und IUZB verteidigen ihre Mandatszahl

    Trotz eines überbordenden Wahlkampfaufwandes und einer taktischen Aufspaltung in mehrere Listen ist es den den Kammervorstand tragenden Gruppen nicht gelungen, ihre Mandatszahl zu erhöhen. Vor allem ist es nicht gelungen, das noch weitere Absinken der schlechten Wahlbeteiligung zu verhindern. Interesse für die Kammerarbeit zu wecken, sollte das schönste Ergebnis der Arbeit der Amtsträger sein.

    Die Hoffnung auf Zusammenarbeit wird von unserer Seite nicht aufgegeben.

    Danke und einen schönen 2.Advent

    C.Schätze

  • Uwe Gerber

    Pressemitteilung Wahlvorschlag 3: Verband der ZahnÄrztinnen – Dentista:

    Und so ähnlich berichtet auch das Dental Magazin vom Deutschen Ärzteverlag am 10.12.2020.

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