COVID 19: Hygienepauschale ab 01. Oktober 2020

Informationen zur GOZ

COVID 19 und erhöhte Hygienekosten

Verlängerung der Hygienepauschale

Das von Bundeszahnärztekammer, PKV und Beihilfe getragene Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen hat sich auf eine Verlängerung der Hygienepauschale verständigt. Der Beschluss trägt dem Umstand Rechnung, dass aufgrund der COVID-19-Pandemie die Kosten für Schutzkleidung und Desinfektionsmaterialien aber insbesondere auch der administrativen Hygieneaufwand nach wie vor deutlich erhöht sind.

Ab 1. Oktober bis zunächst 31. Dezember 2020 können Zahnärzte zur Minderung dieser Kostenlast  – neben den weiteren Optionen der GOZ (siehe unten FAQ) – alternativ eine Hygienepauschale berechnen. Die hierfür vorgesehene Geb.-Nr. 3010 GOZ analog kann allerdings nur noch zum Einfachsatz (= 6,19 Euro) angesetzt werden.

Beschluss Nr. 36 des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen:

„Zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie immer noch bestehenden erhöhten Aufwände für Schutzkleidung etc. kann der Zahnarzt die Geb.-Nr. 3010 GOZ analog zum Einfachsatz (= 6,19 Euro), je Sitzung, zum Ansatz bringen. Auf der Rechnung ist die Geb.-Nr. mit der Erläuterung „3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand“ zu versehen. Dem entsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht gleichzeitig ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 darstellen. Dieser Beschluss tritt am 1. Oktober 2020 in Kraft und gilt befristet bis zum 31. Dezember 2020. Er erfasst alle in diesem Zeitraum durchgeführten Behandlungen.“

Information des Ausschuss Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer

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Quelle: Bundeszahnärztekammer

5 Kommentare

  • Anonymous

    1% ist lächerlich wenn man bedenkt, dass unsere Funktionäre in KZV und Kammer teilweise mit über 200000,00 Euro im Jahr nach Hause gehen. Wo sind denn  die guten Kontakte von Dr. Heegewaldt und seiner Zahnärztekammer in die Politik geblieben. In Luft haben sie sich aufgelöst. Nichts haben Sie dazu beigetragen, dass die Berliner Zahnärzte besser durch die Pandemie kommen. Ich bin ja mal gespannt um wieviel Prozent Dr. Heegewaldt und Vorstand der ZÄKsich nach der Wahl wie immer die Aufwandsentschädigungen erhöhen. Auf jeden Fall mehr als 1%. Darauf kann man sich wenigstens verlassen.  

  • Anonymous

    Die Leistung, bei derzeit wieder stark steigenden Infektionszahlen in der Pandemie und damit verbundenen wieder deutlich steigenden Preisen für Hygieneartikel – hier insbesondere der Schutzhandschuhe -, eine Verlängerung bis zum 31.12.2020 verbunden mit einer Veringerung der Pauschale von 14,24 Euro auf 6,19 Euro als Erfolg zu verkaufen zeugt schon von beachtlicher  Fehleinschätzung der zahnärztlichen Protagonisten – das ist mehr als eine deutliche Niederlage für unsere hochbezahlten Funktionäre. Sind diese überhaupt das Geld wert was uns in den Hauspostillen MBZ und ZM regelmäßig suggeriert wird? Die Leistung derer steht nicht in Relation zum Ergebnis – mit anderen Worten: Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht! Aber wir als Zwangsmitglieder der Kammern werden zur Kasse gebeten. Leute geht wählen um eurem Unmut Gehör zu verschaffen.

  • Anonymous

    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass der Vorstand der Zahnärztekammer Berlin, in Anbetracht der schwierigen Lage, eine Erhöhung beschließen wird. So realitätsfern ist nicht mal Dr. Heegewaldt. Oder fragen Sie ihn doch einfach mal schon vor der Wahl. Der Verband der Zahnärzte bietet hierzu, unter reger Mithilfe des Vorstandes der ZÄK, zur Zeit ja richtig viele sogenannte "Fortbildungs(Wahlkampf-)veranstaltungen" an. Und dem Aufruf wählen zu gehen, dem stimme ich voll und ganz zu!

     

  • Anonymous

    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fortbildungen überhaupt stattfinden. Dies hatte doch immer eher den Charakter einer privaten Feier mit Freibier und Buffet. Und da ist ab 3.10.2020 die Teinehmerzahl ja auf 25 beschränkt. Schade eigentlich, hätte gerne mal den Präsidenten gefragt wie hoch die Anhebung seiner Aufwandsentschädigung nach der Wahl sein sollte.

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