IUZB zur Kammerwahl zugelassen – 8 Listen bewerben sich um die Sitze in der Delegiertenversammlung

Der Wahlausschuss hat heute für die Kammerwahl vom 18.11.2020 bis 02.12.2020 die Listenplätze mit folgendem Ergebnis ausgelost:

  • Wahlvorschlag 1:  Kieferorthopädie
  • Wahlvorschlag 2:  Fraktion Gesundheit
  • Wahlvorschlag 3:  Verband der ZahnÄrztinnen – Dentista
  • Wahlvorschlag 4:  Allianz Berliner Zahnchirurgie
  • Wahlvorschlag 5:  Verband der Zahnärztinnen und Zahnärzte von Berlin
  • Wahlvorschlag 6:  Öffentlicher Gesundheitsdienst
  • Wahlvorschlag 7:  Freier Verband Deutscher Zahnärzte e. V. (FVDZ)
    und wir
  • Wahlvorschlag 8:  IUZB – Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin e. V.
    Unsere 50 Bewerber*innen

 

19 Kommentare

  • Anonymous

    Hmmm , eine Frau auf den ersten 10 Listenplätzen. Die Vornamen der Männer klingen auch sehr gesetzt, sprich älter und nur 3 Ostberliner Kollegen auf der ganzen Liste……..

    • Anonymous

      Hmmm , ….  nur 3 Ostberliner Kollegen auf der ganzen Liste……..

      Hmmm, Mauer im Kopf? 30 Jahre nach der Wiedervereinigung denken Sie noch in der Kategorie West-Berlin / Ost-Berlin?

      Besser eine authentische Wahlliste, als eine Placebo.

      • Anonymous

        Und was ist mit eurer Frauenanzahl auf der Liste…. Und das Ding mit der Mauer kann man auch genau anders rum sehen………

        • Anonymous

          Oh, da habe ich wohl den Nerv getroffen. Nicht ärgern, wer austeilt kann, muss auch einstecken können.

          Ich gehöre nicht zur IUZB Liste. Von daher ist mir deren Frauenanzahl gleichgültig. Aber offensichtlich sind es genauso viele wie auch anderswo. Außer vielleicht die Liste, die vermutlich keine männlichen Kollegen haben wird. Wir werden sehen. Aber ob da "m", "w" oder "d" steht ist sowas von egal. Der einzelne Mensch zählt und nicht sein Geschlecht und nicht sein Alter und auch nicht wo er seine Praxis oder sein Zuhause hat. Aber mit Mauer im Kopf überfordert Sie das wohl und jetzt meinerseits Ende, war nett mit Ihnen.

    • Anonymous

      Das sind Totschlagkriterien. Das ist hier eine Wahl in einer kleinen Selbstverwaltung. Da muss man ja schon froh sein, wenn sich überhaupt Listen bilden. Den Anspruch zu haben, dass sich diese Listen dann analog einer großen Partei in der Breite und Tiefe aufzustellen haben, ist vermessen. Hier in der Selbstverwaltung kann man auch schon froh sein, wenn sich nicht nur Listen aus der Fachschaft heraus bilden, die vorrangig ihre Partikularinteressen vertreten wollen.
      Von daher muss man den Listen 2, 5, 7 und 8 schon dankbar sein, dass sie grundsätzlich allen offen stehen und so versuchen die Breite und Tiefe abzubilden, wie dies bei den großen Wahlen Volksparteien anbieten. Natürlich gelingt dies nicht immer (vollständig).
      Ansonsten sind Alter oder Geschlecht ebenso wenig ein Qualitätskriterium wie Haarfarbe oder Größe.
      Aber was Sie betrifft, so ist der vorhergehend Kommentar mit der "Mauer im Kopf" und den Verweis auf die 30 Jahre seit Wiedervereinigung schon richtig: "Alt im Kopf", dass geht gar nicht! 

  • Anonymous

    Tja, m , w oder d wäre ihnen egal… Die Wirklichkeit sieht aber leider anders aus, besonders wenn es um Pöstchen gehen könnte

  • Anonymous

    Ist der FVDZ am Ende?!

    https://www.dzw.de/fvdz-legt-thesenpapier-vor

    "Offenbare Haushaltsprobleme lassen sich aber nicht durch schrille Thesen übertünchen.
    Nach einer Erfolgsgeschichte klingt dies alles nicht. Die „Forderungen des FVDZ an eine zukunftsweisende Gesundheitspolitik“ erscheinen eher rückwärtsgewandt und einer Filterblase entsprungen. Jüngere Zahnärztinnen und Zahnärzte werden sich vermutlich eine andere politische Heimat suchen. Eine, die im Heute angekommen ist und Antworten auf ihre Bedürfnisse hat."

    • Anonymous

      Dazu vom FVDZ in der Herbst-Sitzung des Erweiterten Bundesvorstand: „Dieser Antrag richtet sich gegen eine nicht funktionierende Selbstverwaltung“.

  • Anonymous

    Wir müssen unsere Kammer zukunftsfähig machen! Es gibt eine immer weiter wachsende Distanz insbesondere zwischen Nichtwählern und Gewählten. Diese Fehlentwicklung wird ganz offensichtlich gefördert durch eine mangelhafte Reformbereitschaft der Kammer. In der derzeitigen Form bzw. im derzeitigen Zustand ist die Kammer nicht zukunftsfähig. Um diese herzustellen ist eine Einbindung aller Kollegen notwendig. Das derzeitige System der Ausgrenzung – hier die Reduktion auf die Mitglieder des FVDZ und des Verbandes der Zahnärzte – führt immer tiefer in die Sackgassse. Eine Beteiligung der KollegenInnen an Themen sollte aktiv gefördert werden. Die Hoffnung dabei ist, dass auf diesem Weg emotionsgeladene und strittige Debatten versachlicht und entschärft werden können, und somit die Kollegenschaft in der Aussendarstellung zu stärken. Die derzeitige weitgehend auf Machtgehabe und zum Machterhalt auf Intransparenz beruhende Situation in der Kammer schadet der Gesamtkollegenschaft deutlich.

  • Anonymous

    Es ist schon unglaublich was in dieser Kammer geschieht. Da erzählt der Geschäftsführer Fischdick den gewählten Delegierten Unwahrheiten und der Kammervorstand aus Verband und Freiem Verband schweigt beharrlich dazu – Konsequenzen für den Geschäftsführer – keine! Was im Umkehrschlusss bedeutet, dass der Kammervorstand dieses Verhalten gutheißt. Diese vertrauensbildende Maßnahme des Kammervorstandes ist, insbesondere in der Aussenwirkung der Kammer, desaströs.

    • Anonymous

      Wer einmal lügt dem glaubt man nicht mehr. Liebe "schweigende Mehrheit" helft mit diese unfassbar agierende Kammer mitsamt seinem Geschäftsführer abzuwählen das alles ist einer seriösen Kammerführung schon lange unwürdig und das dramatische an der Sache ist, dass die Präsidenten das "Spiel" induzieren und nicht umgehend unterbinden – das ist echte Amigowirtschaft.

  • Anonymous

    Was mich wirklich beunruhigt ist, daß zwei Drittel der zahnärztlichen Körperschaften in Berlin von einer einzigen Zahnarztpraxis in Kreuzberg dominiert werden. Da hilft es auch nicht, einen FVDZ Vertreter als Pseudo mit ins Boot zu holen. Abgesehen davon , daß er hauptsächlich nichts tut, wird er ja sowieso immer überstimmt. Aber zum Glück zerlegt sich der FVDZ ja gerade selbst.

  • Anonymous

    Interessante Zahlen zu den Kammerwahlen seit 2008:

    Wählten 2008 noch 44%, waren es 2012 noch 38% und 2016 nur noch 35% der Wahlberechtigten.

    2008 gab es 49 ungültige Stimmen. Diese Anzahl erhöhte sich  2012 auf 345 und 2016 sogar auf 491 ungültige Stimmen. 

    Liegen die Zahlen der ungültigen Stimmen im Jahre 2008 noch im Bereich des Normalen erscheint es extrem unwahrscheinlich, dass studierte Kollegen, in dieser seit 2012 so hohen Anzahl, nicht in der Lage sein sollten eine Briefwahl korrekt durchzuführen. Wurde hier von interessierter Stelle eingegriffen?

    Im Jahre 2016 gab es zudem ca. 250 nicht zustellbare Wahlunterlagen. 

    http://iuzb.de/?p=19876

     

  • Anonymous

    Da haben Sie ja eine sehr optimistische Liste mit den 50 Kandidaten der IUZB aufgestellt. Darf man hier auch erfahren, welche Kandidaten auf den anderen Listen stehen?

    • Uwe Gerber

      Hier bitte die Bekanntmachung der einzelnen Wahlisten und deren Bewerber*innen.

      Der Wahlausschuss wird Ihnen die Listen dann auch zusammen mit den Wahlunterlagen übermitteln. Außerdem erhalten Sie noch einen Großbrief mit der Wahlwerbung aller Listen.

  • Anonymous

    Einen Gewinner hat die neugewählte Delegiertenversammlung jetzt schon. Die Kollegen Steiner und Kopp sind auf Grund ihrer hinteren Listenplätze wahrscheinlich nicht mehr dabei. Endlich bleibt einem das unsägliche Gelaber dieser Kollegen erspart. Doch auch der Kollege Husemann zieht sich nach gewonnener sechstelliger Rentenerhöhung in der KZV mit Platz 23 auf der Wahlliste so langsam auf sein Altenteil zurück. Kollege Pochhammer auf Platz 50 ist dann ja auch eher eine Alibiplazierung. Erstaunlich ist jedoch auch der Übertritt von Kollegin von Hoyningen-Huene, immerhin Mitglied im jetzigen Vorstand der ZÄK Berlin, vom Freien Verband zur Liste 3. Viel zustande gebracht hat sie ja auch nicht, außer achtmal im Jahr die Dienstagsfortbildung zu eröffnen. Das ist dann wohl auch dem Freien Verband irgendwann aufgefallen. So oder so, ich hoffe diesmal gehen mehr Kollegen zu Wahl als sonst. Interessant wird das Ergebnis sicher, egal wo sie ihr Kreuz setzen.

  • Anonymous

    Das Bundesverfassungsgericht stellte bereits mit Urteil vom 27. Februar 2018 fest, wonach das Recht der politischen Parteien auf Chancengleichheit verletzt werde, „wenn Staatsorgane als solche parteiergreifend zugunsten oder zu Lasten einer politischen Partei oder von Wahlbewerbern in den Wahlkampf einwirken“.

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/bvg18-010.html

  • Uwe Gerber

    Hier bitte die Bekanntmachung der einzelnen Wahlisten und deren Bewerber*innen

     

    Ich habe mir die Listen mal angeschaut und mir erscheint fraglich, ob der Wahlvorschlag Nr. 3 Verband der ZahnÄrztinnen – Dentista überhaupt zur Kammerwahl hätte zugelassen werden dürfen? Jedenfalls habe ich an dem Wahlvorschlag 3 einen Kritikpunkt:

    Denn die Satzung (hier) von Dentista erlaubt nur w die ordentliche Mitgliedschaft.

    § 6 (2.) Mitgliedschaft
    Ordentliches Mitglied kann jede in Deutschland in ihrem Beruf tätige Zahnärztin werden sowie Zahnärztinnen im berufsfreien Intervall wie beispielsweise der Familienphase sowie in der Phase desRuhestandes. Ausschließlich Zahnärztinnen können ordentliches Mitglied werden.

    Das aber dürfte ein Verstoß gegen das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz darstellen:

    § 2 AGG:
    Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund ( Anmerkung: – also dem Geschlecht oder der sexuellen Indentität – ) sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
    4. die Mitgliedschaft und Mitwirkung ineiner Vereinigung, deren Mitglieder einer bestimmten Berufsgruppe angehören.

    Auch eine Kammerwahlliste ist eine Vereinigung einer bestimmten Berufsgruppe, so dass das AGG auch für die Kammerwahlvorschläge gilt und der Ausschluss von m und d demnach nicht zulässig ist. Das die Dentistasatzung hier auch angewandt wurde, ergibt sich daraus, dass auf dem Wahlvorschlag 3 nur w stehen, darunter auch die Dentista-Präsidentin Frau Dr. Fath. Sowie durch die Namensübernahme „Verband der ZahnÄrztinnen“ und die Verwendendung des Markennamens „Dentista“.

    Dentista ist demnach eine Vereinigung, welche m und d diskriminiert. Nicht in ihren Zielen w zu fördern, aber durch den Ausschluss von m und d als ordentliche Mitglieder.

    Bei der Gründung von Dentista 2007 mag der Ausschluss vielleicht noch angemessen gewesen sein. Aber die Zeit steht nicht still.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.