Haben Sie das Vermittlungsangebot der Zahnärztekammer Berlin zum Bezug von Schutzmasken der aukando GmbH genutzt?

Hier veröffentlichen wir Ihren Erfahrungsbericht.

Sie können ihn als Kommentar selbst einstellen oder schicken Sie ihren Bericht einfach an

wir machen das dann für Sie.

Uwe Gerber

IUZB Online-Redaktion

12 Kommentare

  • Uwe Gerber

    Nachricht ZAP X vom 21.07.2020:

    Sehr geehrter Herr Gneist,

    meine Praxis ist eine der 800 die die FFP2 Masken von Firma Aukando beziehen.

    Das was Sie per Mail veröffentlicht haben macht mir Sorgen. Deshalb leite ich die Mail mit dem Zertifikat das ich im April von der Firma Aukando per Mail bekomme habe an Sie weiter (s. unten).

    Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden.

    Mit freundlichen Grüßen,

    ZAP X

     

    Aukando: Aktuelle Information zu Schutzmasken vom 27.04.2020:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    aus aktuellem Anlass zu dem Artikel über „Fake Schutzmasken“ im Internet möchten wir Ihnen die Sicherheit geben, dass die von uns verschickten Schutzmasken der Klasse – FFP 2 und FFP 3, absolut einwandfrei sind und der Norm entsprechen wie sie vorgeschrieben ist.

    Wichtiger Hinweis für Ihre Sicherheit!

    Zu Beginn der Corona‐Pandemie waren chinesischen Produzenten verpflichtet ihre Schutzmasken, nach ihrem im Land vorgeschriebenen und gültigen Standards fertigen zu lassen und lediglich mit dem Aufdruck KN 95 zu versehen. Im Zuge der Ausbreitung von Corona mussten sich Fabrikanten in China, zunehmend einer restriktiveren Qualitätskontrolle durch die Regierung unterziehen.

    Die chinesische Regierung hat festgelegt, dass nunmehr die FFP2 und FFP3 Masken, nach entsprechender Kontrolle, zusätzlich die GB 2626‐2006 tragen müssen. Gesondert ist zu beachten, dass bei der KN‐95 FFP3 Maske das CE Logo aufgedruckt werden muss. Die GB – Nr. ist in diesem Zusammenhang gleichzusetzen mit den in der EU gültigen und festgelegten Standards für Schutzmasken.

    Wir möchten Ihnen die Sicherheit geben, dass die Schutzmasken die Sie von uns beziehen, genau den Standards entsprechen, wie sie von der EU gefordert werden. Das entsprechende Zertifikat und den Prüfnormenvergleich fügen wir diesem Newsletter im Anhang bei. Wir möchten deutlich zum Ausdruck bringen, dass unsere Ware, bevor wir diese an Sie versenden, noch einmal auf Qualitätsfehler untersucht werden.

    Das wir ausschließlich zertifizierte und sichere Schutzmasken an Sie verschicken sehen Sie schon an der Tatsache, dass unsere Kunden nach wie vor ausschließlich auf Rechnung und nicht wie bei vielen anderen Unternehmen auf Vorkasse kaufen.

    Sollten Sie dennoch einen Grund haben, die von uns verschickte Ware zu reklamieren, nehmen wir diese sofort zurück. Das Porto für die Rücksendung übernehmen wir selbstverständlich.

    Wir hoffen sehr, dass wir alle bald wieder zur Normalität zurückkehren können und die Krise bald ausgestanden ist. Bis dahin – BLEIBEN SIE GESUND!

    Für Rückfragen steht mein ganzes Team und ich ihnen jederzeit gerne zur Verfügung

    Mit freundlichen Grüßen

    aukando GmbH

    .

    Nachricht ZAP X vom 06.08.2020:

    Sehr geehrter Herr Gneist,

    wie heute telefonisch besprochen, schicke ich Ihnen die Fotos unser FFP2 Masken, die wir über Aukando und die ZÄKammer bezogen haben.

    Es sind unterschiedliche Ausführungen.

    Ich bedanke mich nochmals fürs kollegiale Gespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    ZAP X

    Geliefert wurden die Masken im April und Mai 2020, jeweils mit der Angabe „M-1002 KN95Mask FFP2„.

    • Uwe Gerber

      Zum Zertifikat No. HX2003094685 vom 23.03.2020:

      Hierbei haben wir herausgefunden, dass es sich um das Modell 2002 der Firma CHAOMEI, Logo: "CM", handelt. Das vollständige Zertifikat kann über diese beiden Anbieter heruntergeladen werden:

      Bemerkenswert ist, dass das Produktfoto beim Produzenten CM und in den beiden Dokumenten nicht mit den Fotos der an die ZAP X gelieferten Masken übereinstimmt. Die Masken für das Zertifikat No. HX2003094685 müssten das Logo "CM" tragen und so aussehen:

      CM Maske Modell New 2002 zu Zertifikat No. HX2003094685 vom 23.03.2020

      • Anonymous

        Großartig, da kaufen wir zur Sicherheit für unsere Mitarbeiter, Patienten und uns selbst auf Empfehlung der Kammer FFP2 Schutzmasken, die keine FFP2 Schutzmasken sind – MNS hatten wir noch ausreichend – und dann sind diese mit einem nicht dazugehörigen Zertifikat versehen und nicht besser als unsere MNS. Wer in der Kammer ist dafür verantwortlich?

        • Anonymous

          Verantwortlich erscheint das Referat Praxisführung des Koll. Kesler. In der vergangenen DV war jedoch der Geschäftsführer Fischdick der primäre Wortführer zu den Fragen zu dem Masken. Dazu noch die Aussage des Geschäftsführers:

          Der Kammergeschäftsführer Fischdick hat in gleicher DV auch erklärt, dass die von der Kammer empfohlenen Masken CE zertifiziert sind und ihm das Zertifikat vorgelegen hat – warum leitet er dieses bis zum heutigen Tage denn dann nicht an die nachfragenden Delegierten weiter? Auch hier drängt sich insbesondere aufgrund des zeitlichen Verlaufes massiv der Verdacht auf, dass es dieses CE Zertifikat überhaupt nicht gibt.

          • Anonymous

            Die ZÄK Berlin schreibt in ihrem Newsletter:

            Gleichwohl weisen wir darauf hin, dass die Zahnärztekammer Berlin keine Gewährleistung für die den Masken beigefügten Zertifikate übernehmen kann.

            Aber die Zahnärztekammer wird doch wohl im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht überprüft haben, ob das oder die Zertifikat(e) als solches überhaupt echt ist/sind und die angebotenen Masken auch dem Zertifikat entsprechen. Denn sonst wäre es unverantwortlich hier einen Empfehlung auszusprechen und als Direktvermitter zu fungieren.

            @  Anonymous 8. August 2020 am 17:07

            Der Kammergeschäftsführer Fischdick hat in gleicher DV auch erklärt, dass die von der Kammer empfohlenen Masken CE zertifiziert sind und ihm das Zertifikat vorgelegen hat – warum leitet er dieses bis zum heutigen Tage denn dann nicht an die nachfragenden Delegierten weiter?

            Ja, das ist der Hammer! Weshalb rückt der Geschäfsführer das oder die ihm vorliegenden Zertifikat(e) denn nicht heraus? So entsteht der Eindruck, dass mit der Zertifizierung etwas nicht in Ordnung ist und er sich durch die Herausgabe vielleicht belasten würde?

            So muss er sich der Geschäftsführer nicht wundern, wenn ihm von der IUZB Misstrauen entgegen gebracht wird.

      • Anonymous

        Auch die von uns bei aukando erworbenen Masken sehen ganz anders aus als die im o.g. Zertifikat gezeigten und beschriebenen.

  • Anonymous

    Merkt denn hier keiner wie ihr von den Kammeroberen einschließlich ihres Geschäftsführers ver…. werdet?

    Eine Immobilienfirma die Atemschutzmasken mit einem offensichtlich nicht zu den Masken gehörendem Zertifikat verhökert. Diese Firma wird von der ZÄ-Kammer Berlin als seriös bezeichnet, wird jedoch in mannigfaltiger Art und Weise anderweitig juristisch belangt … Keine Auskünfte zu den Zertifikaten und auch dem Apotheker … der Vorsitzende des Versorgungswerkes Rellermeier, der den Geschäftsordnungsantrag auf Ende der Maskendebatte in der DV stellt – das Ganze stinkt doch zum Himmel.

    • Anonymous

      Warum denn überhaupt FFP2 oder höher, wenn der Präsident Heegewald MNS und Schutzschild in der Praxis für ausreichend propagiert und den neuen Geschäftsführer des PPI Kay Lauerwald in der DV vom 28.05.20 per Mikrophon auffordert doch für seinen Vortrag die Maske abzulegen? Demnach erscheint die ganze Aktion "aukando" völlig überflüssig bzw. ist nur geeignet nach aussen den Schein zu wahren. Dem entspricht zudem die Mail von Fischdick zur Hygienesituation während der DV:

      … "Um die empfohlenen Hygienemaßnahmen auch bei der DV umzusetzen werden Abstände von 1,5 Metern in jede Richtung zwischen den Delegierten festgelegt, im Auditorium das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes angeordnet und eine Händeddesinfektion beim Betreten bzw. Verlassen des Sitzungsraumes angewiesen." …

      Im Kommentar vom 29.05., also am Tage nach der DV, wurde berichtet: 

      "Zum Hygienekonzept schreibt Fischdick: "im Auditorium (ist) das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes angeordnet" Fakt ist, dass bei der gestrigen DV alle anwesenden Vorstandsmitglieder einschließlich der beiden Geschäftsführer ohne Mundschutz an der Sitzung teilnahmen. 

      Weiterhin schreibt Fischdick: "Bereitgestellte Getränke müssen außerhalb des Auditoriums unter Einhaltung des Mindestabstands zu sich genommen werden." Fakt ist, dass vor jedem Vorstandsmitglied und den beiden Kammergeschäftsführern jeweils ein Getränk zur Nutzung stand, was von den einzelnen auch vorgenommen wurde.

      Zudem wurde der für das PPI referierende Kay Lauerwald aus den Kreisen des Vorstandes aufgefordert doch den Mundschutz abzunehmen. Kay Lauerwald hat es aus verständlichen Gründen nicht getan.

      Die vorgeschriebenen Mindestabstände in der Vorstandsreihe wurden zwischenzeitig mehrfach erheblich unterschritten."

      Ganz offensichtlich gibt es im Kammervorstand, beim Versuch den äußeren Schein zu wahren, trumpähnliche Verklärungen der Realitäten einer Pandemie.

  • Anonymous

    Wie wird die Qualität der Masken überprüft?

    Die Schutzausrüstung wird in einem mehrstufigen Verfahren geprüft, das vom BfArM und dem TÜV Nord entwickelt wurde. 

    Stufe 1 sieht die Vorort-Prüfung der Ware durch TÜV-Mitarbeiter vor Verfrachtung an Flughäfen in China und in den Logistik-Lagern in Deutschland anhand einer Checkliste vor. Es geht dabei um Sichtprüfungen, Prüfungen der Passform und die Überprüfung des Vorhandenseins der Filtervliese sowie ein Abgleich mit der Liste der in China lizenzierten Exporteure („Whitelist“). Stand Ende Mai wurden etwa 1.800 dieser Prüfverfahren durchgeführt. In Stufe 2 finden laborgestützte Prüfung von FFP2 UND FFP3-Masken hinsichtlich der Filterleistung und des Atemwiderstandes statt. 

    Bisher entsprachen ca. 20% der gelieferten Schutzmasken nicht den (insbesondere bei FFP2 hohen) Normanforderungen. Sie wurden vom TÜV für die Auslieferung gesperrt. Trotz dieser engmaschigen Qualitätsprüfung sind in wenigen Einzelfällen gesperrte Masken ausgeliefert worden. In diesen Fällen ergingen unmittelbar nach Kenntnis entweder durch das BMG oder den vom BMG beauftragten Logistiker Warnmeldungen an die Empfänger der Masken. In den meisten Fällen befanden sich die Lieferungen noch in den Lagern – etwa der KV Baden-Württemberg. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Fällen gesperrte Masken auch an die Anwender ausgeliefert wurden. 

    Hat die ZÄ-Kammer Berlin oder der benannte Apotheker die in Stufe 2 beschriebene laborgestützte Prüfung der FFP2 Atemschutzmasken durchgeführt, oder durchführen lassen? Wenn ja wie ist das Ergebnis ausgefallen?

  • Uwe Gerber

    Nachricht ZAP Y vom 05.08.2020:

    Sehr geehrter Herr Gneist,

    Ich hatte die Atemschutzmasken bestellt. Mir haben sie nicht gepasst. Dann wurde mir eine zweite Charge geschickt, die ähnlich schlecht passte. Nach Rücksprache habe ich sie zurückgesendet. Mir sollte das Geld erstattet werden. Seither ist nichts passiert. Auf Anrufe wurde ich wiederholt vertröstet, das sei an die Buchhaltung übergeben worden bzw. werde geprüft. Oftmals ist niemand telefonisch erreichbar. Nach einer Internetrecherche habe ich nun gesehen, dass gegen die Geschäftsführer Siebert bereits wegen Körperverletzung mittels Geldeintreiber ermittelt wurde und einer der beiden zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde. 

    https://twnews.it/de-news/urteil-in-harburg-mieter-geschlagen-bewahrung-fur-hamburger-geldeintreiber

    Ich habe im der zm gelesen, dass auf Ihre Anfrage bezüglich der Qualität nur unbefriedigend geantwortet wurde. 

    Nun würde mich interessieren, ob es auch anderen so gegangen ist wie mir, dass sie ihr Geld nie erstattet bekamen. 

    Mit freundlichen Grüßen

    ZAP Y

  • Anonymous

    Herr Fischdick hat berichtet, dass er bei etwa 20 Kollegen nachgefragt hat ob diese in Ordnung seien – hat er auch bei den Kollegen nachgefragt welche die Masken zurückgesendet haben? Und woher wusste er überhaupt wer bei aukando bestellt bzw. zurückgesendet hat, wenn es so sein sollte, dass die ZÄK mit den Bestellungen nichts zu tun hatte? Auf welchem Wege erreichte die ZÄK die Information zu den Bestellungen bzw. zu den Rücksendungen? Wie handhabt die Fa. aukando bzw. die ZÄK den diesbezüglichen Datenschutz?

  • Anonymous

    Mit dem Datenschutz scheint es Dr. Fischdick ja nicht besonders ernst zu nehmen. Wie sollte er sonst an die Adressen gekommen sein.

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