Produktwarnung für die von der ZÄK Berlin vermittelten FFP2 Masken der Firma Aukando

 

OFFENER BRIEF

An den Vorstand der Zahnärztekammer Berlin K.d.ö.R.
Stallstraße 1
10585 Berlin
Per EMail an info@zaek-berlin.de

Verteiler:

Betrifft:

Kammerinformation 4-3 aus 2020:
ZÄK Berlin vermittelt direkten Lieferweg / FFP1- und FFP2-Masken bei Händler bestellbar
Produktwarnung für die von Ihnen vermittelten FFP2 Masken der Firma Aukando

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Delegiertenversammlung vom 28.05.2020 hatten wir Sie darum gebeten, uns das CE-Zertifikat der von der Firma Aukando vertriebenen Atemschutzmasken zu übersenden.

Das Angebot dieser, von Ihnen den KollegInnen als seriöser Lieferant empfohlenen Immobilienfirma, ist nach Ihren Angaben von ca. 800 Praxen wahrgenommen worden, 15 Praxen schickten die Masken an Aukando zurück. Der Geschäftsführer der Zahnärztekammer Berlin Herr Dr. Fischdick hatte den Delegierten die Überlassung des ihm vorliegenden CE-Dokumentes zugesagt. Trotz mehrfacher Aufforderung ist uns das CE-Zertifikat bis zum heutigen Tage nicht übergeben worden. Auch haben Sie es bis zum heutigen Tag versäumt, uns die Adresse der Apotheke zu nennen, die Sie in Ihrem Informationsschreiben vom 09.04.2020 als Referenz zum Nachweis der besonderen Wertigkeit der Masken und Zuverlässigkeit des Lieferanten genannt haben. Unsere Bemühungen, dass CE-Zertifikat zwischenzeitlich direkt von der Firma zu erhalten, waren bisher ebenfalls erfolglos.

Deshalb haben wir uns entschlossen, drei von der Firma Aukando ausgelieferte Atemschutzmasken in einem Schnelltest prüfen zu lassen.

  • Bei diesem Schnelltest erfüllten zwei der drei getesteten Atemschutzmasken die geforderten Standards bezüglich der Dichtigkeit für einen FFP2 Standard nicht. (siehe Anlage).

Eine umfassendere Prüfung ist zeitlich aufwändig. Auch übersteigen die hierfür notwendigen zusätzlichen finanziellen Mittel unsere Möglichkeiten und liegen zudem nicht in unserem Aufgabengebiet.

Da wir es für fahrlässig und unverantwortlich halten, wenn aus betriebsinternen Gründen (Sommerurlaub) eine zeitnahe Information der Zahnarztpraxen durch die Kammer unterbleibt, fordern wir Sie dazu auf, unverzüglich dafür zu sorgen, dass die ca. 800 Erwerber der Atemschutzmasken über die möglicherweise unzureichende Qualität der Schutzausrüstung informiert werden.

Ob die von Ihnen empfohlene Firma überhaupt eine Zulassung hat, um Medizinprodukte zu vertreiben, ist uns nicht bekannt.

Wir werden dieses Schreiben als Offenen Brief auf der Internetseite der IUZB allen Berliner Zahnarztpraxen zugänglich machen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Gneist

Delegierter der Zahnärztekammer Berlin
1. Vorsitzender IUZB. e.V.
Telefon 0173 65 64 726

Dr. Helmut Dohmeier de-Haan

Delegierter der Zahnärztekammer Berlin
2. Vorsitzender IUZB e.V.

Postanschrift:
IUZB e.V.
Geschäftsstelle:
13437 Berlin
Spießweg 35

Anlage:

28 Kommentare

  • Anonymous

    Im Protokoll der Delegierten Versammlung der ZÄK, kein Wort über die Fragen zu den Masken. Es wurde nicht einmal erwähnt, dass Herr Rellermeier , Vorsitzender im Versorgungswerk und Praxispartner vom Kammerpräsidenten Heegewaldt, den Antrag auf Ende der Fragen zu den Masken stellte. Warum nur? Das Protokoll ist eine wahre Schande und Farce für demokratisch, denkende und handelnde Kolleginnen und Kollegen. 

    • Anonymous

      Zudem Hinhaltetaktiken des Geschäftsführers Fischdick: Der Apotheker ist im Urlaub, Datenschutz ob er Namen herausgeben darf, wir sollen uns selbst um das von ihm in der DV erwähnte CE-Zertifikat bei der Fa. Aukando bemühen …

    • Anonymous

      Der Antrag des Kollegen Rellermeier wurde mit den Stimmen des Verbandes der Zahnärzte und des Freien Verbandes angenommen. Das Protokoll der Delegiertenversammlung der ZÄ-Kammer Berlin verkommt unter dem Präsidenten Heegewaldt immer mehr zum Propagandainstrument. Anstelle auch nur eines Wortes zu den Fragen über die Atemschutzmasken zu vermerken wird dafür ausführlich berichtet: "Herr Dr. Rellermeier bedankt sich beim Vorstand der Zahnärztekammer Berlin für die außerordentliche geleistete Arbeit in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Coronakrise. Außerdem richtet er seinen Dank an die Mitarbeiter der Zahnärztekammer Berlin, die in diesen schweren Zeiten deutlich mehr haben arbeiten und mehr Einsatz zeigen müssen. 

      Herr Dr. Heegewaldt nimmt diesen Dank entgegen und verspricht diesen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzugeben.  …"

      Ein wenig wie in der katholischen Kirche. Mehr Weihrauch ist kaum möglich.

      Dazu auch: http://iuzb.de/?p=27364

      • Anonymous

        Die Realität dieser Kammer wird in den Protokollen der DV schon lange nicht mehr abgebildet.

      • Anonymous

        Dazu passt dann auch das Kammer-Motto perfekt: "Wir sind für sie da", zuverlässig, verbindlich, kompetent … realitätsferner geht es in diesem Zusammenhang nicht!

  • Anonymous

    Quelle Kommentare auf IUZB.de:

    Auch wenn der Kammervorstand den Delegierten versichert hat, dass die von ihm vermittelten Masken sicher seien, ist es schwer vorstellbar, dass der Apotheker, der die Masken der Kammer für gut befunden hat, technisch in der Lage war mittels entsprechend auch zeitaufwendigera Messungen diese zu fundiert zu bewerten. Dazu:

    "Eine sehr gute Abscheidung für alle Partikelgrößen haben die Forscher bei OP-Masken und FFP-2-Masken gemessen. Doch auch in dieser Kategorie gab es Produkte, deren Effizienz bei mittleren Partikelgrößen nur halb so gut war wie bei anderen Masken des gleichen Typs. „Ohne entsprechende Messung können diese Maskenmaterialien nicht von höherwertigen unterschieden werden“, lautet das Fazit."

    Aus:

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/masken-visiere-kunststoffscheiben-wie-materialien-vor-einer-infektion-mit-dem-coronavirus-schuetzen/25913128.html

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    • Anonymous

      17. Juni 2020 am 15:48

      Der Geschäftsführer der ZÄ-Kammer Berlin Fischdick hat in der vergangenen DV zugesagt die vom Apotheker erstellte entsprechende Expertise an die Delegierten weiterzuleiten. Bisher ist dazu nichts geschehen, so dass sich der Verdacht aufdrängen muss, dass es eine entsprechend qualifizierte Expertise gar nicht gibt, was im Umkehrschluss bedeuten kann, dass die Kollegen Masken erhalten haben, welche keine ausreichende Sicherheit darstellen können.Lässt die Kammer hier Kollegen mit dem Infektionsrisiko "Russisch Roulette" spielen? 

    • Die Firma aukando ist über persönliche Kontakte in der Lage, bei einem Großhändler in China FFP1- und FFP2-Masken direkt zu bestellen. Eine erste Auslieferung dieser Masken an eine Berliner Apotheke wurde dort überprüft und als ordnungsmäßig bezeichnet.

      Da drängt sich die Frage auf, warum der Kammervorstand keinerlei Bedenken hat, mit einem Lieferanten, der eigentlich eher im Immobiliengeschäft und im Meckpomm Tourismus zuhause ist und es mit solchen Meldungen in die Zeitungen schafft, zusammzuarbeiten?

      • 31.03.2019 – Hamburger MoPo: Miet-Wahnsinn in St. Georg: Hier kostet der Quadratmeter 56 Euro!
      • 06.05.2019 – Hamburger MoPo: Sie sollen fällige Mieten eingetrieben haben – Polizei nimmt Brutalo-Schläger fest
      • 09.05.2019 – Hamburger MoPo: Nach Abzock- und Schläger-Vorwürfen Jetzt sprechen die Hamburger „Brutalo-Vermieter“
      • 14.08.2019 – Hamburger MoPo: Urteil in Harburg: Mieter geschlagen: Bewährung für Hamburger Geldeintreiber
      • 11.03.2020 – Hamburger MoPo: Wohnung für einen Euro pro Quadratmeter – Aukandos Marketing-Masche in Hamburg

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    • Anonymous

      17. Juni 2020 am 12:47

      Ist die Fa. aucando seriös wie von der ZÄ-Kammer dargestellt? Das erscheint nach den o.g. Presseberichten wenig wahrscheinlich.

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      • Anonymous

        17. Juni 2020 am 21:18

         09.05.2019

        Seriös geht anders!

        H.Dohmeier-de Haan

         

        Antworten

        • Anonymous

          17. Juni 2020 am 22:31

          Das sind die, laut Kammer seriösen, Geschäftspartner? Mit welchen weiteren seriösen Geschäftspartnern arbeitet die Kammer sonst noch? Wen würde die Kammer unter Berücksichtigung der vorgenannten Umstände unseriös nennen???

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      • Anonymous

        18. Juni 2020 am 7:23

        Es hat schon gefährliche Züge, wenn nur einige wenige im Kammervorstand entscheiden können was "seriös" ist. Heegewaldt hat für sich in der Coronakrise die Rolle des jovialen Onkels entdeckt, der seine "Schützlinge" beruhigt indem er Ihnen schöne Geschichten erzählt und eine Kultur des Verheimlichens fördert.

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        • Anonymous

          19. Juni 2020 am 9:20

          Aus der Presse s.o.:

          Polizeibekannt ist Cedric Siebert übrigens schon länger: Als Hotel-Angestellter soll er sich regelmäßig an den Einnahmen bedient haben. 2014 wurde er dafür verurteilt. 

          Der Kammergeschäftsführer Fischdick hat den Delegierten dazu erklärt, dass es keine Verurteilung gab … warum hat er das getan?

          Dieser Cederic Siebert ist in den Augen der Kammer seriös – die Buchhalterin im PPI, die sich ebenfalls bedient hat nicht … das ist in keiner Form nachvollziehbar. Welche Maßstäbe legt der Kammervorstand hier an?

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          • Anonymous

            19. Juni 2020 am 22:30

            Die Berliner Zahnärztekammer hält es halt mit Pipi Langstrumpf – sie macht sich die Welt wie sie ihr gefällt – das Schlimme daran ist, dass der Kammervorstand einschließlich seines Geschäftsführers seiner Aufgabe zur objektiven Berichterstattung nicht nachkommt, sondern ganz offensichtlich manipulativ tätig ist. Da muss jedes Zwangsmitglied der Kammer sich fragen dürfen zu wessen Vorteil diese Manipulationen geschehen.

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          • Anonymous

            24. Juni 2020 am 8:59

            Nur mal zur Erinnerung: Dr. Fischdick ist auch nur ein einfacher Angestellter der Zahnärztekammer. Natürlich ist er gegenüber seinem Arbeitgeber verpflichtet. Auch wenn Dr. Heegewaldt nur durch Unfähigkeit glänzt, muss Dr. Fischdick dies natürlich immer positiv darstellen. Täte er dies nicht, wäre er seinen Angestelltenjob wohl bald los. Die Delegiertenversammlung als oberste Aufsicht über die Zahnärztekammer Berlin ist sowieso seit Jahren nur noch ein potemkisches Dorf.

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            • Anonymous

              24. Juni 2020 am 9:44

              Unfähigkeit hin oder her – ein Gewissen sollte jeder in einer Position einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes haben und wenn Vorgaben nicht mehr mit dem eigenen Gewissen zu vertreten sind gibt es genügend Wege dieses zu ändern, aber auch diese Möglichkeiten scheinen, warum auch immer, nicht genutzt zu werden. Ein Gewissen ist in der Kammer schon lange nicht mehr erkennbar – es erscheint eher Willkür mit System zu sein.

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            • Anonymous

              25. Juni 2020 am 7:43

              Potemkinsches Dorf, ja so kann man es auch bezeichnen, insbesondere die Delegierten des Verbandes der Zahnärzte und des Freien Verbandes tragen auch die höchste Intranzparenz in der Kammer kritiklos, teilweise selbst gegen berechtigte Fragen pöbelnd, mit und "legalisieren" den Vorstand in Abstimmumgen. Statt Auskunft zu geben kann sich der Kammervorstand bequem hinter seinen Delegierten verstecken. Dises Verhalten seitens der Delegierten aus Verband und Freiem Verband konterkariert jegliche Form einer Kontrolle des Kammervorstandes. Gleichzeitig gibt es das Protokollmonopol des Vorstandes, so wird das Protokoll einer jeden DV nur vorstandsgenehm aus dem Vorstandsbüro selbst geschrieben. Einsprüche gegen das Protokoll werden jeweils vom Vorstand selbst behandelt und in der Regel abschlägig beschieden. In der äußeren Darstellung bleibt so alles ganz im Sinne des Vorstandes "schick".

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          • Anonymous

            25. Juni 2020 am 21:17

            Der Kammergeschäftsführer Fischdick hat in gleicher DV auch erklärt, dass die von der Kammer empfohlenen Masken CE zertifiziert sind und ihm das Zertifikat vorgelegen hat – warum leitet er dieses bis zum heutigen Tage denn dann nicht an die nachfragenden Delegierten weiter? Auch hier drängt sich insbesondere aufgrund des zeitlichen Verlaufes massiv der Verdacht auf, dass es dieses CE Zertifikat überhaupt nicht gibt.

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            • Anonymous

              26. Juni 2020 am 6:58

              Dazu das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte:

              Was ist beim Inverkehrbringen zu beachten? Welche Regelungen gelten?

              Um FFP-Masken rechtmäßig in Europa in den Verkehr zu bringen, muss für diese ein Konformitätsbewertungsverfahren gemäß PSA-Verordnung (EU) 2016/425 mit einer Benannten Stelle und einer Baumusterprüfung durchgeführt werden. Sie müssen dazu die Anforderungen der Norm DIN EN 149:2001-10 „Atemschutzgeräte – Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln – Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung“ erfüllen. Nur dann dürfen die Masken nach PSA-Verordnung CE-gekennzeichnet werden und sind in Europa frei verkehrsfähig.

              Zuständig für das rechtmäßige Inverkehrbringen von PSA in Deutschland sind die fachlich und örtlich zuständigen Behörden. Auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) finden Sie weitere Informationen, z.B. zum Inverkehrbringen und zu anderen Standards: https://www.baua.de/coronavirus. Aktuelle, dem durch die Pandemie verursachten Versorgungsmangel Rechnung tragende Hinweise zu vereinfachten Prüfmöglichkeiten für FFP-Masken und zu Prüfstellen sowie weiterführende Informationen finden Sie bei der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS): http://www.zls-muenchen.de/aktuell/index.htm#2019

              Abweichend von der o.g. Einordnung können FFP-Masken in Ausnahmefällen auch gem. § 2 Abs. 4a des Medizinproduktegesetzes (MPG) als Medizinprodukte im Verkehr sein, wenn sie nicht über ein Ausatemventil verfügen (die Luft also beim Ein- und Ausatmen gefiltert wird), vom Hersteller mit medizinischer Zweckbestimmung gemäß § 3 Abs. 1 MPG in Verkehr gebracht werden und das BfArM in der aktuellen Bedarfssituation auf Basis einschlägiger Sicherheits- und Leistungsnachweise eine entsprechende Sonderzulassung nach § 11 Abs. 1 MPGerteilt hat.

              Hinweise für Importeure und Vertreiber

              Wenn Sie bereits in Deutschland ansässiger Importeur oder Vertreiber für Medizinprodukte sind, reicht die CE-Kennzeichnung der Produkte oder die Sonderzulassung gemäß § 11 Abs. 1 MPG aus, um die Medizinprodukte in Deutschland vertreiben zu dürfen.

              Sind Sie bisher nicht als Importeur oder Vertreiber von Medizinprodukten in Deutschland registriert, müssen Sie dies gemäß § 25 Abs. 1 MPG bzw. §§ 2 und 3 der Verordnung über das datenbank¬gestützte Informationssystem über Medizinprodukte des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI-Verordnung – DIMDIV) anzeigen. Die Anzeige erfolgt elektronisch auf der DIMDI-Website. Das DIMDI leitet die Anzeige an die zuständige Landesbehörde zur Registrierung weiter. Für die Registrierung müssen sie zuerst einen Usercode für das DIMDI erhalten. Die Anmeldung erfolgt über folgenden Link: https://www.dimdi.de/dynamic/de/medizinprodukte/

              Erst nach der Registrierung sind Sie befugt, Medizinprodukte in Deutschland zu vertreiben.

              Aus: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken_sonderzualssung.html

              Wurde Aukando als Vertreiber für Medizinprodukte in Deutschland registriert? Das hat unsere seriöse Kammer sicher überprüft, davon war in der DV jedoch nicht die Rede!

               

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  • Anonymous

    Siehe dazu auch die Kommentare ab 15.06.2020: http://iuzb.de/?p=30112

  • Anonymous

    Bekommen wir Zahnärztinnen und Zahnärzte für diese Fakemasken Schadensersatz?

  • Anonymous

    Danke für die Aufklärung und die Arbeit der IUZB.

  • Anonymous

    Gut, dass ich schon Rentner bin. So einen schlecht arbeitenden Kammerpräsidenten habe ich in meinen 40 Berufsjahren noch nicht erlebt. Und da waren einige Kandidaten dabei, die ähnlich dreist waren. 

  • Anonymous

    Bei minderwertiger Qualität der FFP2 Masken wurden an der Charité die Benutzer der Masken auf Corona getestet,

    siehe

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/05/berlin-charite-ffp2-ffp3-defekte-schutzmasken-geliefert.html

    • Anonymous

      Die Charité reagiert auf solche Problematiken öffentlich – die Zahnärztekammer bisher gar nicht – das ist die uns allen bekannte Umgehensweise seitens der Zä-Kammer Berlin mit unangenehmen Dingen: Kopf in den Sand und abwarten bis der Anfall vorbei ist … nur wird es in diesem Fall so nicht gehen können.

      • Anonymous

        Man kann es auch anders deuten: Der Kammervorstand und sein Geschäftsführer nutzen die Zeit um alles nur erdenkliche zu unternehmen um eine Aufklärung zu behindern. Dazu wird Ihnen erfahrungsgemäß kein noch so "ausgefallener" Trick zu schade sein. Dieses Geschacher ist der Sache unwürdig!

  • Anonymous

    Ich empfinde es als grob fahrlässig, dass die Kammer uns nicht informiert, über die vermutlich fehlerhaften Masken. Wo ist der Präsident?

     

     

  • Anonymous

    Die zentrale Problematik dieser unsäglichen Affäre ist doch, dass der Vorstand der Zahnärztekammer und sein Geschäftsführer hier eine von vornherein suspekte Immobilienfirma an die Kollegen empfohlen hat, ohne im Vorfeld eine sicher technisch aufwendige aber seriöse Prüfung dieser Atemschutzmasken zu veranlassen. Statt dessen hat sich der Kammervorstand zum Steigbügelhalter der Fa. aukando gemacht, und somit billigend eine Infektion der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und der aufgrund der Enpfehlung der Kammer im guten Glauben handelnden Kollegen in Kauf genommen. Im Nachhinein dann auch noch zu versuchen diese Vorgehensweise durch bis zum heutigen Tage nicht vorliegende Expertisen eines Apothekers und eines ebenfalls nicht vorliegenden CE-Zertifikates zu rechtfertigen macht die Sache kein wenig besser. Weitere Vertuschungs- und Verzögerungsmaßnahmen machen die Angelegenheit eher suspekter und man darf sich fragen warum der Kammerpräsident Heegewaldt diese Vorgehensweise offensiv mitträgt. Oder anders gefragt warum wird diese Vorgehensweise vom Vorstand und seinen Anhängern gedeckt? Wer hat hier was zu verbergen?

  • Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

    Zertifizierung der von der Zahnärztekammer empfohlenen Masken der Firma aukando

    Schriftwechsels zur Diskussion des TOP 3  "Bericht des Vorstandes" in der Delegiertenversammlung vom 28.05.2020 (Berichterstatter Herr Heegewaldt).

    Nach einer erfolglosen telefonischen Anfrage am 24.06.2020  wurde der Geschäftsfürer der ZÄK Berlin am 25.06.2020 schriftlich an die Übersendung der zugesagten Antworten auf die unbeantworteten Fragen aus der Delegiertenversammlung vom 28.05.2020 erinnert:

    Sehr geehrter Herr Dr. Fischdick,

    in Ihrem Newsletter 4-3 schreiben Sie:

    ZÄK Berlin vermittelt direkten Lieferweg / FFP1- und FFP2-Masken bei Händler bestellbar […]"Die Firma aukando ist über persönliche Kontakte in der Lage, bei einem Großhändler in China FFP1- und FFP2-Masken direkt zu bestellen. Eine ersteAuslieferung dieser Masken an eine Berliner Apotheke wurde dort überprüft und als ordnungsmäßig bezeichnet."[…] In der Delegiertenversammlung vom 28. Mai 2020 hatte ich Sie um Auskunft gebeten, welche Berliner Apotheke die Masken überprüft hat. Sie wussten dies in diesem Moment nicht, sagten mir aber zu mir die Antwort nachzureichen. Ich bitte Sie, dies nunmehr auch zu tun.Die Zahnärztekammer Berlin hat sich bei diesen fast 800 Geschäften als Vermittler betätigt. In der Delegiertenversammlung sagten Sie auf eine Frage des Delegierten Herrn Gneist, dass Ihnen das CE Zertifikat vorliegt. Ich und auch Herr Gneist bitten um Zusendung einer Kopie dieses Zertifikates.Auf eine meiner Fragen sagten Sie außerdem, dass die LZÄK BW (Baden Württemberg) mit erheblichen Kapitalaufwand in die Beschaffung von Masken gegangen ist und darauf sitzen geblieben ist. Nur am Rande möchte Ihnen dazu mitteilen, dass ich inzwischen deswegen ein längeres Telefonat mit dem Referat Praxisführung der ZÄK B.-W. geführt habe und das es demnach nicht zutrifft, dass die LZÄK BW auf Masken sitzen geblieben ist.Mit freundlichen Grüßen Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

    Darauf erfolgte die Antwort des Geschäftsführers der ZÄK Berlin vom 08.07.2020:

    Sehr geehrter Herr Dr. Dohmeier-de Haan,
     
    vielen Dank für Ihre E-Mail. Ich bitte Sie, auch Herrn Gneist meine Antwort weiterzuleiten, für den Sie ja auch nachfragen.  
    Leider kann ich Ihnen den Namen des Apothekers zurzeit nicht nennen, da dieser momentan im Urlaub ist, und ich ihn zunächst befragen muss, ob er mit der Weitergabe seiner Daten einverstanden ist. Das Zertifikat für die Masken bitte ich Sie, unmittelbar bei der Firma Aukando abzufordern.
     Urlaubsbedingt wird sich eine weitere Befassung bis Anfang August verzögern. Ich bitte insoweit um Verständnis.
     Ich wünsche Ihnen eine erholsame Sommerzeit!
    Mit freundlichen Grüßen Dr. Fischdick

    Am 09.07.2020 wurde der Vorstand der ZÄK gebeten, sich der Sache anzunehmen:

    Sehr geehrte Herr Kollege Heegewaldt, sehr geehrter Herr Kollege Dreyer, sehr geehrter Herr Kollege Kesler,

    nachdem Herr Dr. Fischdick offenbar nicht gewillt oder nicht in der Lage ist, meiner Bitte um Auskunft  nachzukommen, erwarte ich von Ihnen, dass Sie sich der Sache annehmen und dafür sorgen, dass die von mir erbetenen Auskünfte jetzt gegeben werden. Eine erneute Verzögerung ist nicht akzeptabel.

    Die Übersendung von Unterlagen aus denen unmissverständlich hervorgeht, dass
        •    die Masken durch eine Berliner Apotheke überprüft und als ordnungsmäßig bezeichnet worden sind
        •    die von der Firma Aukando an die Berliner Zahnarztpraxen verschickten Masken über eine CE-Zertifizierung verfügen
        •    die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg mit erheblichen Kapitalaufwand in die Beschaffung von Masken gegangen ist und darauf sitzen geblieben ist,  
    erwarte ich bis zum 15.07.2020. Anderenfalls gehe ich davon aus, dass es die behauptete Überprüfung der Masken durch die  "Berliner Apotheke" nicht gegeben hat, Ihnen auch keine CE-Zertifizierung der Masken vorliegt und die Delegierten mit der Aussage über die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg unzutreffend informiert sind.Mit besten Grüßen Dr. H. Dohmeier-de Haan

    Am gleichen Tag erfolgt die Antwort des Präsidenten der Zahnärztekammer Berlin:

    Sehr geehrter Kollege Dohmeier-de Haan!

    Ich verstehe Ihren Ton in der Mail nicht. Erstens hat Herr Dr. Fischdick eine Antwort nach seinem Urlaub zugesagt und zweiten bitte ich Sie, den Unterton der Unterstellung in Zukunft zu unterlassen.
    Die Aussagen von Herrn Dr. Fischdick waren selbstverständlich wahrheitsgemäß, da wir die Berliner Zahnärtinnen und Zahnärzte keinem Risiko bezüglich der Schutzmasken ausgesetzt haben.
    Mit freundlichen Grüßen,Karsten Heegewaldt

    Daraufhin erfolgte ein Schreiben mit einer Fristsetzung:

    Sehr geehrter Herr Kollege Heegewaldt,

    statt in Empörungsrhetorik über angebliche Unterstellungen meinerseits zu verfallen, sollten Sie Herrn Dr. Fischdick daran erinnern, dass die Fragen seit  der Delegiertenversammlung vom 28.05 und somit seit sechs Wochen, unbeantwortet sind. Auch ich gehe davon aus, dass die Aussagen von Herrn Dr. Fischdick "selbstverständlich wahrheitsgemäß" sind. Damit ich mich nicht täusche, dürfte es Ihnen nicht schwer fallen, dafür zu sorgen, dass trotz des Urlaub des Geschäftsführers,  die erbetenen Unterlagen bis zum 15.07. 2020 verschickt werden. Mit freundlichen Grüßen H. Dohmeier-de Haan

    Am 15.07.2020 unterzeichnen der Präsident und der Vizepräsident der ZÄK Berlin das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 28.05.2020. Diese und weitere Nachfragen der Delegierten Gneist bzw. Dohmeier-de Haan wurden  nicht protokolliert und sind bis heute (25.07.2020) unbeantwortet geblieben.

    H.Dohmeier-de Haan

    Delegierter der IUZB in der Zahnärztekammer Berlin

    helmut.dohmeier@iuzb.de                                                                                                                                                                      

     

  • Anonymous

    Das Verhalten der Zahnärztekammer zeigt eine beispiellose Verantwortungslosigkeit. Es geht hier nicht um Faschings oder Halloween-Masken, sondern um  Atemschutz-Geräte in einer Pandemie. Das technische Versagen der Masken kann für Behandler, oder auch für den Patienten, tödliche Folgen haben.
     

  • Anonymous

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, das Grundproblem in der Kammer scheint zu sein, dass der Präsident Dr. Heegewaldt überhaupt nicht präsent und auch nicht kompetent ist. Er überlässt die so wichtige Aufgabe Schutzausrüstung für die Berliner Kolleginnen und Kollegen zu besorgen dem Geschäftsführer der Kammer Dr. Fischdick. Bei allem Respekt, Dr. Fischdick ist zwar Doktor, aber eben kein Arzt oder Zahnarzt. Warum hat sich Dr. Kesler nicht gekümmert. Sein Referat wäre sicherlich die bessere Wahl gewesen. Aber dies können uns ja der Präsident und sein Geschäftsführer mal erklären. Wenn sie aus der Versenkung wieder auftauchen. Nach ihrem Urlaub. Ist ja nur eine Pandemie. Erholen Sie sich gut.

    • Anonymous

      Die ZM verweigert einen Kommentar zu der Testung der Masken als nicht "Nettikette" like zu veröffentlichen. Das ist Zensur und erinnert an längst vergangene Zeiten … Zeitgemäß ist anders! In der ZM kann der Berliner Funktionär Dreyer Unwahrheiten von sich geben ohne Nachweise zu liefern bzw. von der Redaktion hinterfragt zu werden. Richtigstellungen mit den entsprechenden Nachweisen werden dagegen nicht veröffentlicht – das ist Meinungs-Manipulation! Kollegen lest und betrachtet die ZM entsprechend.

  • Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

    Mein Kommentar 

    Den Ausführungen des Vizepräsidenten der Zahnärztekammer Berlin Dr. Dreyer widersprechen wir entschieden.

    Die zentrale Problematik dieser unsäglichen Affäre ist, dass der Vorstand der Zahnärztekammer Berlin und sein Geschäftsführer hier eine von vornherein suspekte Immobilienfirma an uns Kollegen empfohlen hat, obwohl kein gültiges CE-Zertifikat vorlag oder zumindest im Vorfeld eine sicher technisch aufwendige aber seriöse Prüfung dieser Atemschutzmasken zu veranlassen.

    Statt dessen hat sich der Kammervorstand zum Steigbügelhalter der Fa. aukando gemacht, und somit billigend eine Infektion von Patienten, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und der aufgrund der Empfehlung der Kammer im guten Glauben handelnden Kollegen in Kauf genommen. 
    Im Nachhinein dann auch noch zu versuchen diese Vorgehensweise durch bis zum heutigen Tage nicht vorliegende Expertisen eines Apothekers und eines ebenfalls nicht vorliegenden CE-Zertifikates zu rechtfertigen, macht die Sache kein wenig besser.
    Weitere Vertuschungs- und Verzögerungsmaßnahmen machen die Angelegenheit eher suspekter und man darf sich fragen, warum der Kammerpräsident Dr. Heegewaldt diese Vorgehensweise offensiv mitträgt.
    Darüberhinaus wissen wir mittlerweile, dass das von der Firma aukando den Sendungen beigelegte "Zertifikat" keine Bescheinigung nach Europäischem Recht ist. Eine Benannte Stelle mit diesem Namen existiert nicht.
    Diese Bescheinigung berechtigt nicht zum Anbringen des CE-Zeichens an das Produkt.
    Entgegen den Aussagen von Dr Dreyer handelt es sich bei der Firma PACconsult GmbH um ein zugelassenes Prüfinstitut.
    Polizeibekannt ist Cedric Siebert übrigens schon länger: Als Hotel-Angestellter soll er sich regelmäßig an den Einnahmen bedient haben. 2014 wurde er dafür verurteilt.

    Für weitergehende Informationen besuchen Sie IUZB.de
    Dr. H.

    Antwort ZM online

     

    Sehr geehrter Herr Dr. Dohmeier,

     vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir diesen nicht veröffentlichen, weil er gegen unsere Netiquette

    (https://www.zm-online.de/netiquette/verstößt. 

     Vorerst ist der Fall aus Sicht der Redaktion umfassend beschrieben. Wie ich Herrn Gneist gestern Abend telefonisch mitgeteilt habe, nehmen wir die Recherche gerne wieder auf, sobald es einen neuen Sachstand gibt.

     Viele Grüße,

    Redakteur
    Redaktion Zahnärztliche Mitteilungen

    Herausgeber:
    Bundeszahnärztekammer – Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V.
    Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung K.d.ö.R.

    Tel.:     +49 30 280179-54
    Fax:     +49 30 280179-42
    Mail:   m.giessmann@zm-online.de
    Web:   http://www.zm-online.de

  • Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

    Brief an den Vizepräsidenten der Zahnärztekammer Berlin

    Sehr geehrter Herr Kollge Dreyer,

     In dem Artikel „Sind FFP2-Masken der aukando GmbH minderwertig?“ auf ZM online heißt es zu Ihrer Stellungnahme:

     "Dreyer ist sich indes keiner Nachlässigkeit bewusst und würde mit dem Wissen von heute wieder so handeln.

    Sehr geehrter Kollege, für die Inverkehrbringung von FFP2 Masken ist ein gültiges CE Zertifikatl nötig. Dieses Zertifikat kann Ihnen nicht vorgelegen haben. Und es liegt bis heute keins vor. Ein CE-Zertifikat war doch eigentlich ein von Ihnen gefordertes Qualitätsmerkmal für Ihre Empfehlungskriterien.

    Sich bei der Frage zur Qualität eines Atemschutzgerätes auf den Augenschein eines Apothekers zu verlassen, ist zumindest naiv, eigentlich grob fahrlässig.

    Entgegen Ihrer Auffassung ist das von der IUZB beauftragte  Prüfinstitut  PAConsult GmbH, sehr wohl für Dichtigkeitsprüfungen zertifiziert. Ergebnis: Zwei von drei Masken sind undicht!

    Dennoch würden Sie auch heute den Kollegen die Ware der Firma aukando empfehlen?

     Das kann nicht Ihr Ernst sein!

    Um möglichst schnell Schäden durch möglicherweise undichte Masken zu vermeiden, kommen Sie Ihrer Meldepflicht nach, und informieren Sie die Berliner Zahnärzte umgehend über die Problematik. Nur Sie verfügen über die entsprechende Datenbank.

    Mit einem Hinweis auf die Internetseite  http://iuzb.de/?p=30628  ist es den Kollegen und Kolleginnen möglich sich umfassend zu informieren.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen 

    H.Dohmeier-de Haan

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