AUFRUF an alle Telematik-Verweigerer in Berlin: Eröffnung einer News-Email-Gruppe

Gerne veröffentlichen wir einen AUFRUF von Herrn Dr. Stefan Verch, Zahnarzt aus Berlin:

 

Liebe Verweigerer!

Nun flatterten die ersten Honorarbescheide mit den Kürzungen um 1 % für die Quartale I-IV 2019 ins Haus.

Damit ist es nun an allen Verweigerern, zu widersprechen.

Mein Konzept zielt auf die Aufzählung aller Kritikpunkte hin, die gegen das Projekt sprechen. Außerdem enthält es konkrete juristische Ansatzpunkte, die die DSGVO- und Stand-alone-Lösung-Thematik als Angriffspunkt habe.

Diese letzteren Punkte sind Standardversionen größerer Verbände wie die der IG Med usw.

Es ist eine „Ruhendstellung“ anzustreben, indem ich auf laufende Gerichtsklagen bezugnehme; akzeptiert die KZV dies, wird man von weiteren Widerspruchsfristen verschont, bis diese Verfahren geklärt sind – leider laufen die Kürzungen alle weiter, aber, wie gesagt, unter angemeldetem Vorbehalt.

Die andere Variante wäre, dass die KZV alles wegwischt – dann müsste man hier und jetzt klagen und würde ein weiteres gültiges „Aktenzeichen“ einer Klage bewirken.

In jedem Fall sollten sich die Verweigerer austauschen; ich bin gerade auch am Eruieren, wer eine Klage vertreten könnte.

Ich stelle gern jedem meine Widerspruchsfassung zur Verfügung; gern kann man sich an mich wenden: stefan.verch@online.de Ich würde eine News-Email-Gruppe aufmachen.

Stefan Verch

 

2 Kommentare

  • Anonymous

    Wie hoch ist die Zahl der Telematik-Verweigerer unter der Zahnärzteschaft in Berlin?

    • Uwe Gerber

      Hier bitte:

      Aus dem Protokoll der KZV VV vom 01.04.2019, Seite 8:

      Telematikinfrastruktur (TI)
      Herr Dr. Meyer teilt mit, dass im „Serviceportal" die Möglichkeit geschaffen worden ist, mit einem "Häkchen" verbindlich zu bestätigen, dass man seine Komponenten zur TI bestellt habe bzw. an der TI angeschlossen sei.
      Von weiteren Nachweisen wird der Vorstand absehen.
      Aktuell sind in Berlin knapp 50 % der Praxen angeschlossen. Vor zwei Wochen sind die Praxen, die das „Häkchen“ noch nicht gesetzt hatten und auch noch nicht angeschlossen waren per E-Mail angeschrieben worden. Rund 400 von den rd. 800 angeschriebenen Praxen haben die SMCB mittlerweile bestellt.

      Abgeordnetenhaus vom November 2019: „Gesundheits-Datennetz“ – 95 % aller Zahnarztpraxen sind angebunden

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