IUZB stellt 3000 Euro für die Integration syrischer Kollegen zur Verfügung

Dr. Dohmeier-de Haan (3 v.l.) mit dem Gesprächskreis zur Vorbereitung auf die Gleichwertigkeitsprüfung in den Räumen des Polnischen Sozialrats e.V.

Nachdem das Philipp-Pfaff-Institut der Zahnärztekammer Berlin den Vorbereitungskurs zur Kenntnisprüfung zur Erlangung der Approbation für Kolleginnen und Kollegen aus den sog. Drittländern (z.B. Syrien) auf unbestimmte Zeit nicht mehr anbietet, hat der Vorstand der IUZB nach Möglichkeiten gesucht, um diese wichtige Integrationsmaßnahme am Leben zu erhalten.

In 2018 haben wir in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Syrischen-Forum für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker (ALKAWAKIBI e.V.) einen Studienkreis gebildet, um den ausländischen Kollegen eine Möglichkeit zur fachlichen Diskussion zahnmedizinischer Themen zu schaffen.

Nachdem die Teilnehmer mittlerweile über gute fachsprachliche Kenntnisse verfügen, wollen wir Ihnen jetzt dabei behilflich sein, sich parallel auch auf die praktische Prüfung vorzubereiten.

Mit unserer Finanzierung eines Phantomkopfes (ein weiterer wurde uns dankenswerter Weise von einem Kollegen zur Verfügung gestellt), sowie diverser Instrumente und Materialien, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Kolleginnen und Kollegen neben der theoretischen Prüfung, auch den praktischen Prüfungsteil mit zunehmenden Selbstvertrauen angehen können.

Für diese Prüfungsvorbereitung bitten wir um Ihre Unterstützung.

  • Wenn Sie sich angesprochen fühlen und – entsprechend Ihren zeitlichen Möglichkeiten- ehrenamtlich helfen können und möchten, nehme Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Für die Treffen hat der Polnische Sozialrat e.V. uns jeweils samstags in der Zeit von 11.00-14.00 Uhr seinen Tagungsraum in der Oranienstraße 34 in Berlin-Kreuzberg zur Verfügung gestellt.

Kontakt über:

Herr Dr. Helmut Dohmeier-de Haan
eMail / Telefon (030) 8152001

Ein Kommentar

  • Anonymous

    Es ist schon ein Armutszeugnis für Kammer und PPI eine Unterstützung der Kollegen/innen, aus welchen Gründen auch immer, nicht „auf die Reihe“ zu bekommen.