AUFRUF: Hospitation für geflüchtete Zahnärzte

Das Forum „Ärzte helfen Ärzte“ sucht für geflüchtete Zahnärzte und Zahnärztinnen die Möglichkeit, in der Praxis von hiesigen Kollegen oder Kolleginnen zu hospitieren.

Mit der Annahme zur Hospitation ermöglichen Sie den Kollegen, nach einer oft mehrjährigen Odyssee wieder in die zahnärztliche Atmosphäre einzutreten und geben ihnen die Gelegenheit Deutsch als Fachsprache zu hören und im kollegialen Dialog zu benutzen, was für die Rückkehr in ihren Beruf eine unabdingbare Voraussetzung darstellt.

Die Annahme eines Hospitanten ist als private Vereinbarung ohne vertragliche oder bürokratische Hürden möglich. Anders als Assistenten oder Praktikanten dürfen die Hospitanten (das Einverständnis der Patienten vorausgesetzt) nur zusehen und zuhören, denn die in ihrem Heimatland erworbene Approbation hat in Deutschland keine Gültigkeit.

Um die Anerkennung in Deutschland zu erhalten, muss eine fachliche Gleichwertigkeitsprüfung in deutscher Sprache abgelegt werden. Dies ist ohne ein deutschsprachiges fachliches Umfeld außerordentlich schwer. Die Gestaltung der Hospitation, z.B. ihre Dauer und Wochen-Stundenzahl, wird individuell vereinbart und es gibt natürlich keine Bezahlung. Abgesehen von der Unbequemlichkeit, einen passiven Zuschauer im Berufsalltag zu ertragen, kann in weiblichen Praxen die fehlende Umkleidemöglichkeit für einen männlichen Kollegen ein Problem sein, das aber oft mit etwas Flexibilität gemeistert werden kann.

Wer zunächst einen persönlichen Eindruck gewinnen möchte, ist herzlich eingeladen, am nächsten Treffen des Forums teilzunehmen:

  • am Freitag, 08. September 2017 von 18-20 Uhr
  • im BBZ (Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und MigrantInnen)
  • Adresse: Turmstr. 72, 4. Etage, 10551 Berlin.

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